Samstag, 16. Juni 2012

Gemütliche Tandemtour Langenthal - Biberstein - Brugg

Vor einiger Zeit erreichte uns die Einladung von Claudia und Bernt zur gemütlichen Tandemtour Langenthal - Biberstein - Brugg. Das Programm klang interessant: 60km Tandemfahren auf relativ flacher Strecke inkl. Kaffeepause, Mittagspause und Badepause. Claudia und Bernt hatten vor zwei Jahren mit Niklas Nachwuchs erhalten, so wollten sie genügend Pausen auf der Tour einplanen, damit der Kleine sich zwischendurch auf Spielplätzen austoben konnte. Jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen und dies war der Fall. Also, nix wie raus aus den Federn am Samtagmorgen um 7:00h. Wir freuten uns altbekannte Gesichter vom Tandemclub Schweiz wieder mal zu treffen, waren wir doch länger nicht mehr bei einer Ausfahrt dabei. Mit dem Zug fuhren wir nach Langenthal, wo sich um 9:30h fünf Tandempaare inkl. ein Anhänger mit Nachwuchs besammelten. Mit dabei waren neben den Organisatoren, Marie-Theres und Michael, Hansruedi und Madlen, Mirjam und Cédric, Philippe und ich sowie natürlich unser Maskottchen Eusebia (siehe Bild). Gemütlich rollten wir Richtung Olten. Nach einer Stunde machten wir eine erste Pause. Bei der Weiterfahrt überholten wir plötzlich Natascha Badmann, welcher in der Nähe von Rothrist gerade eine Trainingspause einlegte. Doch es dauerte nicht lange und sie rauschte mit einem Tempomacher-Töff wieder an uns vorbei. Wir fuhren weiter nach Gretzenbach, wo die meisten bei einem Grill- und Spielplatz Mittagspause machten. Philippe und ich hatten kein Mittagessen dabei, da es sowieso eine Leidenschaft von uns ist, neue Cafés und Konditoreien zu entdecken und auszuprobieren. So begaben wir uns ins nahegelegene Café Maier und gönnten uns da Flammkuchen, Rhabarberkuchen und einen Latte Macchiato. Am Ende der Mittagsrast offerierte uns Marie-Theres noch ein Stück feinen selbstgebackenen Kuchen. Anschliessend machten wir uns auf zur Bio Badi in Biberstein. Dort war nochmals ein etwas längerer Halt vorgesehen, welchen die einen zum Schwimmen und die anderen zum Kaffeetrinken und Plaudern nutzen. Mirjam und Cédric verabschiedeten sich hier und nahmen in Aarau den Zug zurück nach Hause. Der Rest der Gruppe fuhr gemütlich weiter zum Bahnhof Brugg, wo es bereits wieder hiess Abschied zu nehmen. Uns hat es gut gefallen, besten Dank an Claudia und Bernt für die Organisation. Wir sind gerne wieder mal bei einem Ausflug dabei und haben uns auch schon das Datum vom 1.-4.8.2013 vorgemerkt, dann findet der Anlass zum  20-jährigen Jubiläum des Tandemclubs Schweiz statt.

Sonntag, 10. Juni 2012

Santana-Tandemtreffen in D-Bad Boll

Nachdem wir im 2011 und 2010 nicht am Santana-Tandemtreffen in Deutschland teilgenommen hatten, weil es zeitlich nicht passte oder distanzmässig zu weit weg war, hat der Termin und die Örtlichkeit dieses Jahr wieder mal gepasst. So haben wir uns frühzeitig für diesen viertägigen Anlass bei Santana Europa angemeldet.
Nachdem wir früher öfters mit dem Tandem unterwegs waren und ab und zu auch unsere Ferien damit verbracht hatten, haben wir unser Santana Rio doch schon seit anfangs 1994, war es nun die letzten zwei Saisons etwas im Keller verstaubt. Da wir einige tandemfahrende Paare und Familien von früheren Treffen kennen, freuten wir uns viele bekannte Gesichter wieder zu sehen.
Am Donnerstagmittag fuhren wir mit dem Auto nach Bad Boll, dieser Kurort liegt im Süden von Deutschland, etwa 50km von Stuttgart entfernt. Unser Standort war das Hotel Seminaris, wo die einen Teilnehmer im Hotel übernachteten und die anderen auf einer Wiese campierten. Insgesamt trafen am Donnerstagnachmittag 162 Tandemfahrer ein, der jüngste gerade mal 2 Jahre, der älteste bereits 73 Jahre alt. Am ersten Tag gab es eine kleine Einfahrrunde zur Eisdiele in Kirchheim. Damit niemand verloren ging fuhren wir mit dem System "Corners and Sweeps". Das heisst bei jeder Abzweigung machte ein Tandemteam den "Corner", damit niemand falsch fuhr und das letzte Team "Sweepte", wenn es vorbeikam. Mit etwa 65 Tandems inklusive einzelnen Triplets und Quads war an ein schnelles Vorwärtskommen nicht zu denken, es gab bereits die ersten Defekte auf der Hinfahrt. Auch unser Schlauch am Hinterrad hatte nach 5km schon einen Ventilabriss zu verzeichnen. So mussten wir diesen ersetzen. Zurück im Hotel gab es ein feines Nachtessen und ein gemütliches Zusammensein.
Am Freitag wurden drei Touren angeboten. Wir fuhren mit etwa 15 anderen Tandempaaren die grosse Tour mit 110km und 1100hm nach Schwäbisch Gmünd. Bei wechselhaftem Wetter wurden wir auf der Rückfahrt noch ziemlich nass und schmutzig. Zum Glück war es nicht allzu kalt. Von der Tour zurück hiess es zuerst einmal Tandem putzen. Anschliessend gönnten wir uns ein Eis und begaben uns ins nahegelegene Thermalbad zum Entspannen. Zurück im Hotel konnten wir wieder wahlweise unser Nachtessen mit Kaltem Buffet, Warmen Buffet und Dessert Buffet zusammenstellen.
Am Samstag wurden erneut verschiedenen Touren angeboten. Wir entschieden uns für die Albtour. Diese hatte wiederum 110km, jedoch dieses Mal 1700hm. Ich hatte etwas Respekt vor den Abfahrten, da wir bereits einen zweiten defekten Schlauch am Hinterrad hatten. Erneut war das Ventil abgerissen. Die Vorstellung, dass das Ventil amVorderrad in einer Abfahrt abreissen könnte, liess mich ziemlich unruhig werden. Ah ja, und Bremsen hat man hinten als Stoker auch keine, dies ist dem Captain vorne überlassen. Zum Glück ging aber alles gut. Als wir zurück waren, gab es ein Bergzeitfahren. Die meisten, welche die lange Tour gefahren waren, hatten aber keine Lust mehr auf Höhenmeter. Am Samstagabend wurde dann traditionsgemäss grilliert. Danach war die Rangverkündigung vom Bergzeitfahren, an welchem immerhin etwa 12 Paare teilgenommen hatten.
Am Sonntag gab es eine kleine Abschlusstour nach Göppingen, wo wir die Merkli-Modell-Eisenbahn-Ausstellung besichtigten. Zurück beim Hotel, hiess es schon wieder Abschied nehmen, die vier Tage vergingen wie im Flug. Auf der Heimfahrt kauften wir noch Früchte, Honig und Schnäpsle ein und gönnten uns in Hochemmingen bei Bad Dürrheim im Waldcafé einen feinen Käsekuchen.

Montag, 4. Juni 2012

Unser erster LGT Marathon und die Sonne schien!

Vor einiger Zeit habe ich auf Facebook einen Startplatz für den LGT-Marathon gewonnen. Alexandra, eine Freundin von mir, hat mir immer von diesem Anlass vorgeschwärmt, wie schön er sei und wie gut organisiert und auch die Erinnerungspreise liessen nichts zu wünschen übrig. Philippe habe ich dann kurze Zeit später auch für diesen Event angemeldet. So liessen wir uns überaschen, was auf uns zukommen würde und ein bisschen auch gleich mit dem Training. Hatten wir als Vorbereitung gerade einen Berglauf mit 22km und 800hm in den Beinen und uns sonst nur mit kürzeren und flacheren Laufeinheiten vorbereitet. Immerhin mussten wir keine Bestzeiten jagen, da wir an diesem Berglauf noch nie teilgenommen hatten. Auch die Wetterprognosen wurden im Verlauf der Woche für Samstag immer besser, so würden wir mindestens einen wunderschönen Sonnentag draussen in der Natur haben. Am Samstag fuhren wir kurz nach 7:00h mit dem Auto los nach Bendern, wo wir etwa um 08:15h eintrafen. Dort bezogen wir bei der Herbert Ospelt Anstalt unsere Startnummern. Viel Zeit zum Plaudern oder Einlaufen blieb nicht mehr, um 9:00h fiel schon der Startschuss. Die ersten 10km würden flach sein. Ich hatte mir vorgenommen, diese etwa in einem 5er-Schnitt zu laufen, was mir nicht zu schnell und nicht zu langsam erschien. Dies gelang mir dann auch tip-top und ich war nach ziemlich genau 50min in Vaduz. Danach fing der Anstieg nach Triesenberg an, zuerst noch im Schatten, später hauptsächlich an der Sonne. Den ersten Sanitätsposten nutzte ich, um mir einen Stein aus den Schuhsohlen entfernen zu lassen. Leider sind die Mizuno-Modelle etwas anfällig für eingeklemmte Steine. Der Sanitätsposten war erfreut, seine erste Mission so schnell und erfolgreich erledigen zu können. Bis zur Streckenhälfte konnte ich die meisten Anstiege joggend zurücklegen, doch dann wurde es zunehmend härter. Beim Halbmarathon Plus bei Km 25 in Steg, hätte ich kräftemässig aussteigen können, da habe ich gemerkt, dass etwas mehr Berglauftraining als Vorbereitung nicht schlecht gewesen wäre. Trotzdem wollte ich natürlich nach Malbun ins Marathon-Ziel, wenn ich schon dafür angemeldet war und mein Gepäck war auch dahin aufgegeben. Zudem war die Landschaft wunderschön und in den flacheren Passagen konnte ich mich etwas erholen und die Aussicht geniessen. Zwischen Km 25 und Km 30 hatte es leider keine Wasserstellen und ich bin fast verdurstet in der Wärme. Sponser-Gels hatte ich zum Glück ausreichend dabei, da es erst ab Halbmarathon vom Veranstalter davon gab. Zwischen Km 32 und Km 34 waren wir auf einem steilen Trailpfad unterwegs, wo wir alle hochmaschierten. Ab Km 35 ging es während 2 km runter und bei Km 37 sah man das Ziel, aber nun wurde es erst richtig hart. Es folgte ein 5 km langer Trail mit mehreren kleinen Anstiegen und ein paar Schneefeldern und das alles an der prallen Sonne. Ich schaute auf die Uhr und wollte unbedingt noch unter 5:00h ins Ziel kommen, was mir dann mit einer Schlusszeit von 4:52h auch gelungen war. Im Ziel gab es ein Finisher-Damen-Shirt in der passenden Grösse und von Swarovsky ein Glaskälbchen für die Sammlung in der Vitrine. Wirklich schöne Erinnerungspreise! Am Sponser-Stand bekam ich dank meinem Sponser-Visor, den ich am Lauf getragen hatte, auch gerade einen Recovery-Drink in die Hand gedrückt. Philippe war natürlich etwas früher im Ziel als ich und bereits geduscht. Nachdem ich mich auch geduscht hatte, gönnten wir uns ein Softeis und trafen auf Sabine und Rainer. Rainer hat sich auch am Hitze-Marathon abgekämpft, während Sabine ihn und andere Bekannte unterwegs mehrmals anfeuerte. Ihr grosses Projekt, wird der Bieler 100km-Lauf sein am nächsten Wochenende. Wir wünschen ihr dabei Toi, Toi, Toi! Nachdem wir mit den beiden noch etwas getrunken hatten, durften wir mit ihnen nach Bendern runterfahren. Eine gedrängte Fahrt im Shuttlebus mit allfälligen Wartezeiten blieb uns so erspart. Auf der Heimfahrt gönnten wir uns noch ein erfrischendes Bad im Walensee in Walenstadt. Zu Hause angekommen, waren wir ziemlich hungrig, so dass wir den Abend beim Thailänder mit einem leckeren Thai-Curry ausklingen liessen.
Track: http://connect.garmin.com/activity/185160551

Montag, 28. Mai 2012

Trainingsdays in Bad Dürrheim

Schon zum elften Mal fuhren wir mit einer Gruppe von LWS-Mitgliedern am Freitagabend vor Pfingsten mit unseren Rennrädern von Schaffhausen nach Bad Dürrheim. Wie immer machte unser Läufer, Thomas, den Gepäcktransport mit seinem Erdgas-Auto. Um 16:45h radelten wir los. Schon nach 30km wollte Dani B. eine Rastpause einlegen. Rolf konnte diesse dann hinauszögern, indem er einfach weiterfuhr. 10km vor Bad Dürrheim gab es schliesslich doch noch einen Kaffee- und Kuchenhalt. Leider wurden wir nicht sehr schnell bedient, so dass wir etwas verspätet in Bad Dürrheim ankamen, wo Thomas bereist hungrig beim Haus Gisela auf uns wartete. Nach einer kurzen Dusche ging es dann aber schon bald zum Gasthof Rösle, wo es wie immer einen feinen und preiswerten Znacht gab.
Am Samstagmorgen wollten Philippe und ich eine Runde auf den Inline Skates drehen, doch unsere Shoppingtour im Industriequartier hatte doch etwas länger als erwartet gedauert. Also entschieden wir uns vor dem Mittagessen noch für eine kurze Joggingrunde. Im Café Walz genossen wir einen feinen Kuchen, bevor es mit dem Sportprogramm weiterging. Die meisten fuhren mit dem Rennvelo zur Klippeneck. Wir holten zuerst unser Training mit den Inline Skates nach. Philippe muss am Gigathlon inlinen und sollte nun dafür etwas trainieren. Wir merkten schon, dass wir etwa drei Jahre nicht mehr mit diesem Sportgerät unterwegs waren. Der Boden war teilweise auch ziemlich vermutzt und uneben, bis wir nach 3km endlich eine gute Strasse erreichten. Zurück vom Inlinen setzten wir uns aufs Rennrad. Wir wollten wissen, ob es das Café an der Donau noch gab und fuhren dahin. Die Kuchenauswahl war gegenüber früher nicht mehr so gross, aber das Stück Eierlikör-Käsesahne-Torte schmeckte ausgezeichnet. Anschliessend ging ich noch ins Freibad, wo ich 1.5km mit dem Neopren-Anzug schwimmend zurücklegte. Danach ging es zum Wellnessen ins Solemar in die Schwarzwaldsauna. Das Nachtessen nahmen wir erneut im Gasthof Rösle ein.
Am Sonntag stand eine grössere Radtour im Schwarzwald auf dem Programm. Das Wetter war nicht ganz so warm und schön wie angekündigt, trotzdem fuhren wir pünktlich um 10:00h los. Bis zur Mittagsrast hatten wir erst 40km zurückgelegt. Da verweilten etwas lange auf der Terrasse eines Restaurants. Die Sonne machte sich immer mehr rar und wir hatten kalt, als wir wieder losfuhren. Mein Rennvelo machte nun in jeder Abfahrt so eigenartige Schleifgeräusche und ich wusste nicht von was es war. Dies irritierte mich so sehr, dass ich kurz zusammen mit Philippe anhaltete. Leider fuhr der Rest der Gruppe bei der nächsten Kreuzung einfach weiter, ohne auf uns zu warten. Natürlich wussten wir nicht, ob sie nun nach links oder rechts weitergefahren waren. So radelten wir nach GPS von Philippe alleine zurück nach Bad Dürrheim. Als wir dort im Café waren, kam ein SMS, dass Markus vom Rad gestürzt sei. Wir waren beunruhigt, als wir sein Rennrad in der Garage vom Haus Gisela fanden. Beim Vorderrad waren zwei Speichen rausgebrochen. Markus war aber nicht zu finden. In der Annahme, dass er beim Arzt war, unternahmen wir nichts weiter. Als dann eine halbe Stunde später der Rest der Gruppe zurückkam, öffnete Markus das Fenster von seinem Zimmer und winkte uns zu. Er hatte Glück im Unglück, er ist mit einem Bänderanriss in der Schulter und einen Schnitt hinter dem Ohr, welcher von der Ärztin im Notfall zugeklebt wurde, glimpflich davon gekommen. Es war ein saublöder Sturz: Mit 20km/h ist er auf einer Feldwegpassage in ein Stück Ast, welches nicht sichtbar war, gefahren. Dieses kam in das Vorderrad und er stürzte kopfüber. Nachdem der Schock verdaut war, gab es ein drittes Mal ein feinen Mahl im Gasthof Rösle.
Am Montag war das Wetter besser als prognostiziert und wir radelten über Tuttlingen (Kuchenpause), Beuron, Stockach (Mittagessen) zurück nach Schaffhausen. Nach 140km Rennrad fahren waren wir alle ziemlich kaputt. Es waren, abgesehen von Markus' Velosturz, erneut tolle Pfingsttage im Schwarzwald mit Rolf, Doris, Brigitta, Dani B., Dani S., Markus, René, Erich, Thomas, Philippe und mir - wir kommen wieder!

Sonntag, 20. Mai 2012

TVU-Trainingsdays in Tschagguns

Schön war's und schon sind sie wieder vorbei die TVU-Trainingsdays in Tschagguns. Am Auffahrts-Donnerstag war unser Ziel über den Ricken und Wildhaus ins Montafon nach Tschagguns zu radeln. Wir machten mit Stefan, Tanja und Bertram um 10:20h in Rapperswil ab. Nur war dann leider niemand da. Stefan telefonierte aber bald und meldete, dass es etwas Verzögerung gäbe. Wir setzen uns ins Café Steiner und warteten fast eine Stunde, bis die anderen drei Mitfahrer auftauchten. Immerhin wurde in der Zwischenzeit die Temperatur an diesem kalten Morgen etwas wärmer. Zu fünft machten wir uns auf den Weg. Nach der nicht so tollen Abfahrt von Wildhaus mit 4 Baustellen (eine davon in ungeteertem Zustand) verpflegten wir uns kurz vor der Grenze etwas ausgiebiger an einer Tankstelle. Dann ging es weiter nach Liechtenstein und schliesslich nach Österreich. Die meisten der anderen 35 Teilnehmer waren mit dem Auto angereist und hatten bereits ein Lauftraining gemacht, bis wir ankamen. Es gab ein mehrgängiges Nachtessen mit einem Traum von Eiskaffee zum Dessert. Am anderen Morgen stand zuerst Feldenkrais mit Andrea auf dem Programm, bevor es ans Eingemachte ging. Wir mussten 6x1km-Intervalle absolvieren. Ganz schön anstrengend nach der etwas längeren Velofahrt vom Vortag. Der Nachmittag war dann eher gemütlich. Ich nutzte die frei Zeit, um ins Freibad zu gehen und meinen neuen Neoprenanzug zu testen. Zum Glück hatte ich ihn dabei, denn das Wasser war nur zwischen 16 und 17 Grad warm. Vor dem Nachtessen gab uns Joachim eine Pilates-Lektion. Die Bauchmuskeln haben wohl bei den meisten etwas gelitten.
Am Samstag stand traditionsgemäss der Long Jogg auf den Kristberg auf dem Programm. Da auf der Schattenseite, wo wir jeweil hochrannten noch ziemlich viel Schnee lag, mussten wir einen anderen Weg nehmen. Leider war die Gruppe bald nicht mehr zusammen, so dass kleine Grüppchen individuell und auf verschieden langen Wegen zu unterschiedlichen Zeiten beim Gasthof auf dem Kristberg ankamen. Wir genossen da bei schönstem Wetter einen Kaiserschmarren und einen Germknödel. Einige joggten nach dem Essen wieder runter, andere nahmen die Bahn. Auch am gestrigen Nachmittag blieb noch genügend freie Zeit. Um zu Entspannen bot Stefan gegen Abend eine Yoga-Lektion an.
Heute Morgen vor dem Frühstück war nochmals ein kürzeres Lauftraining auf dem Programm. Anschliessend hiess vom Montafon wieder zurück nach Hause zu pedalen. Mit viel Schwung fuhren wir die ersten 40 km bis nach Liechtenstein (34km/h gemäss Stefan). Dort bliess der Föhn so heftig von der Seite, dass ich beim Überqueren des Rheins beinahe vom Rad geflogen wäre. Da stieg ich vom Rad und überquerte diese Passage zu Fuss (zum Glück war ich mit den Trainingsrädern und nicht mit dem ZIPP-Radsatz mit Hochprofilfelgen unterwegs). Überhaupt bliess der Wind bis in den Anstieg nach Wildhaus ziemlich heftig. Wieder mussten wir uns durch die 4 Baustellen kämpfen, bevor nach knapp 600hm Wildhaus erreicht war, wo wir in einem Restaurant eine Verpflegungspause einlegten.
Die Abfahrt von Wildhaus war ganz schön schnell. Wir wurden alle geblizt, weil wir mit über 60 km/h unterwegs waren... Anschliessend wurde das Streckenprofil wieder flacher, bis wir kurz vor dem Ricken nochmals einen Anstieg zu bewältigen hatten. Wir verabschiedeten uns da von den anderen und fuhren über Goldingen und Wald zurück nach Wetzikon. Dies waren zwar ein paar Extra-Höhenmeter, dafür mussten wir nicht auf einer stark befahrenen Strasse radeln.
Nun habe ich das Gefühl, dass ich wieder mal richtig für einen Langdistanz-Triathlon trainiert habe. Nachdem ich an den vergangenen Wochenenden unter anderem wegen dem nicht so tollen Wetter meistens nur joggend unterwegs war, sind über die Auffahrtstage doch einige Trainingskilometer in allen Triathlon-Disziplinen zusammengekommen:
250km Radfahren mit 2700hm
42km Laufen mit 1000hm
3.5km Schwimmen
Track Long Jogg zum Kristberg: http://connect.garmin.com/activity/180205806

Sonntag, 13. Mai 2012

Fun und chli Run

Am letzten Weekend organisierten Roger und Karin in Oberdorf BL einen "Fun und chli Run" Event. Das Gute an der Sache war, dass alle Eingeladenen ihr eigenes Programm zusammenstellen konnten. Von Longrun am Samstag, über Apéro und Nachtessen am Abend mit optionaler Übernachtung bis Frückstücksrun am Sonntag und Brunch war eine Auswahl der individuellen Programmpunkte problemlos möglich. Philippe und ich entschieden uns ab dem Nachtessen am Samstag dabei zu sein. Eigentlich wären wir gerne mit dem Rennvelo hingefahren, doch da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, so dass wir das Radfahren auf Freitagabend vorverlegten, um trotzdem noch auf ein paar Wochenkilometer zu kommen.
Es war ein Kommen und Gehen. Beim Nachtessen war dann mit 30 Gästen doch einiges los. Wir genossen einen gemütlichen, interessanten und anregenden Abend mit bekannten, vermeintlich unbekannten und neuen Gesichtern bei einem feinen Nachtessen. Monika, Rudi, Philippe, ich und zwei weitere Personen übernachteten in Oberdorf BL. Am anderen Morgen reisten Silvia und Peter aus Zürich an. Roger organisierte einen wunderschönen Frühstückslauf im hügeligen Baselbieter Jura. Das Wetter zeigte sich nach dem verregneten Samstag wieder von seiner besten Seite. Nach 1h45m kamen wir hungrig zurück, und es wurde ein feiner Brunch serviert. Später besuchten Philippe und ich auf dem Nachhauseweg noch den Fitnesspark Heuwaage in Basel, wo wir unsere müden Muskeln im Wellnessbereich entspannten.
Herzlichen Dank an Roger und Karin für die tolle Organisation des Anlasses!
Track: http://connect.garmin.com/activity/177846117

Sonntag, 6. Mai 2012

Running Weekend - SOLA & Cityrunning

Das letzten Wochenende stand ganz im Zeichen von Running. Am Samstag starteten Philippe und ich an der SOLA-Stafette im Team "Quick und Dirty". Der Name ist vermutlich Programm bei Philippe und seinen Arbeitskollegen... ...und mindestens Dirty würde es nach der Regennacht auf den SOLA-Strecken auch werden. Am Morgen regnete es immer noch ziemlich oft, zum Glück konnten wir diesen mit Ausschlafen, Frühstücken und etwas Entspannen zu Hause verbringen. Erst nach 13:00h mussten wir aus dem Haus, wir liefen die Nachmittags-Strecken 10 und 11 ab Forch respektive Egg. Zum Glück hatte es bis dahin aufgehört zu regnen und bis am Abend zeigte sich mehrheitlich die Sonne. Da ich gerade eine hartnäckige Erkältung hinter mich gebracht hatte, war dies der erste schnellere Lauf nach fast einem Monat. In der Übergabezone war ich bereits warmgelaufen und startklar um 14:15h. Meine Ablösung hätte um ca. 14:30h erfolgen sollen. Doch mein Vorläufer kam und kam nicht. So hatte es fast keine Leute mehr, als er kurz vor 14:45h in die Übergabezone kam. Zuerst war es nicht so motivierend loszulaufen, da ich vor mir praktisch keine Läuferinnen mehr sah. So startete ich in vernünftigem Tempo den Berg hoch und konnte mit der Zeit eine Läuferin nach der anderen überholen. Auf dem höchsten Punkt merkte ich, dass ich noch über Reserven verfügte und liess es die 3km den Berg runter ziemlich krachen. Dachte schon Philippe wäre mit dem Sammelstart losgeschickt worden, doch er war noch in der Wechselzone und ich konnte ihm den Stick übergeben. Auf der Frauenstrecke von Forch nach Egg konnte ich über 60 Plätze gutmachen. Philippe tat es mir gleich, so dass unser Team in Zumikon wieder bei den Leuten war.
Unsere erfolgreichen Läufe am Samstag rächten sich am Sonntag mit einem höllischen Muskelkater in den Oberschenkeln. Ups, und wir mussten ja am Sonntag noch das Cityrunning leiten. So begaben wir uns auf 9:30h nach Zürich zum Bürkliplatz, wo wir auf etwa 20 motivierte Cityrunners trafen. Wir führten sie in einem lockeren Tempo nach Albisrieden, nahmen dann den Panoramweg vom Triemli ins Albisgüetli, von da ging es runter in die Allmend und über den Rieterpark zurück zum Ausgangspunkt. Mit dem Wetter hatten wir einmal mehr Glück und wurden nicht verregnet. Trotz unseren etwas steifen Beinen, hatten wir Spass und liessen den Tag gemütlich zuerst im Starbucks und anschliessend in der Wellnesszone vom Fitnesspark Stockerhof ausklingen.
Track SOLA: http://connect.garmin.com/activity/175347835
Track Cityrunning: http://connect.garmin.com/activity/175347912