Sonntag, 15. Januar 2012

Run & Dine a Marathon

Am Samstag war es wieder soweit: Das beliebte "Run and Dine" vom TV Unterstrass stand auf dem Programm. Nach 13:00h besammelten sich die Läufer bei Lillian und Wilfried in Dietlikon zum gemeinsamen 80min-Lauf, schliesslich mussten vor dem grossen Essen ein paar Kalorien vorverbrannt werden. Ich entschied mich mit Philippe mit der schnelleren Gruppe mitzulaufen. Ups, da war ich doch plötzlich die einzige Frau in der Gruppe. Für einen Dauerlauf war das Tempo ordentlich schnell, aber so, dass ich mich noch unterhalten konnte. Um 14:30h waren wir zurück in der Turnhalle zum Dehnen. Etwas später versammelten wir uns dann in der Schulhausküche zum Apéro, welcher Lillian bereits zusammen mit Karena vorbereitet hatte. Weitere Köche gesellten sich dazu, welche beim Lauf nicht dabei sein konnten. Anschliessend mussten Lose gezogen werden, aufgrund welcher man in ein Koch-Team eingeteilt wurde. Mit etwas Schummeln ergatterte ich ein Dessertlos. Dieses Jahr stand für einmal die Asiatische Küche auf dem Programm. Karena, eine Englischlehrerin mit Eltern aus Singapur und Malaysia, unterstützte uns tatkräftig. Beim Dessert wurden wir wiederum von Sepp gecoacht, welcher bei Sprüngli arbeitet. Es wurde in allen Koch-Teams fleissig gerüstet und vorbereitet. Ich durfte Lemongras-Eis mit caramelisierten Ananas zubereiten. Da der Aufwand hierzu nicht so gross war, weil Lillian das Eis schon vorbereitet hatte, lernte ich auch noch Maracuja-Lassi herzustellen, welcher dann als Amuse-Bouche vor dem Znacht serviert wurde. Philippe war im Suppen-Team eingeteilt. Um 19:00h ging es dann mit dem ersten der drei Hauptgänge los. Zu jedem Hauptgang wurde gedämpfter Reis, gebratener Reis mit Gemüse und Gemüse serviert. Die vorbereiteten Gänge wurden im Wok immer frisch zubereitet, so dass sich das Essen in die Länge zog und einem Marathon gleichkam. Zum Spass versahen wir die einzelnen Gänge, welche an der Wandtafel notiert waren, mit Kilometern-Angaben. Nach den drei Hauptgängen folgte die Suppe. Dies ist scheinbar in Asien so üblich, wie wir aufgeklärt wurden. Nach 22:00h wurde dann noch das Dessert gereicht und somit war Km42 auch geschafft. Die Speisen schmeckten allesamt lecker und wir genossen sie in vollen Zügen. Vielen Dank an die Organisatoren Lillian und Wilfried sowie an Karena und Sepp. Wir sind gerne wieder dabei beim nächsten "Run and Dine".
Die Speisekarte:
Vorspeisen: Pikant gefüllte Ravioli, Glücksrollen, Frühlingsrollen, Crevetten, Pearl Balls
Amuse Bouche: Maracuja Lassi
Hauptspeisen: Süss-Saures Schweinefleisch, Grüne Bohnen an würziger Sauce, E Fu Nudeln mit Pilzen, Gebratenes Huhn mit Gemüse, Fritiertes Rindfleisch mit Mango, Szetchuan Prawns, Fischwürfel - Shandong Style, Vegetarier Suppe
Beilagen: Gemischtes Gemüse, Gedämpfter Reis, Gebratener Reis mit Gemüse
Dessert: Goldene Früchtespiessli in Sesamcaramel, Crème Brulée mit Zitronengras, Zitronengras-Eis mit caramelisierten Ananas, Schoggi-Maracuja-Tartelettes
Weine: 2010 Basa Rueda Castilla León (weiss), 2009 Cabernet Franc Figure libre Domaine Gayda (rot)

Sonntag, 18. Dezember 2011

Cityrunning mit dem Samichlaus

Das letzte Sonntags-Cityrunning vor Weihnachten sollte etwas Weihnachtsstimmung verbreiten, weshalb wir uns entschieden, dieses mit Chlausmützen zu leiten. Am Samstag hatten wir die Strecke vom Bürkliplatz an der Limmat entlang und dann hoch zur Waid rekognosziert. Beim Pflegezentrum Waid fanden wir auch einen schön dekorierten Weihnachtsbaum, dieser würde geradezu ideal sein für den Fotohalt am Sonntag. Über den Bucheggplatz, Zürich-Unterstrass, an der Uni und durch das Niederdorf joggten wir wieder zurück an den Startpunkt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte es etwas geschneit, was die Weihnachtsstimmung noch zusätzlich unterstützte. Wir versammelten uns am Sonntagmorgen um 9:30h am Bürkliplatz. Pünktlich joggten wir los, die Gruppe war sehr kompakt, so dass wir beim Weihnachtsbaum nicht lange warten musste, bis alle zum Foto bereit waren. Auf dem Rückweg ging es durch den verschneiten Wald zum Bucheggplatz und bei leichtem Schnellfall wieder an den Ausgangsort. Uns hat es Spass gemacht und die Teilnehmer schienen die vorweihnachtliche Stimmung auf der abwechslungseichen Strecke ebenfalls genossen zu haben. Ein Teil der Meute wurde anschliessend noch im Starbucks gesichtet, wo sie sich die verlorenen Kalorien mit Cheesecake und Co. wieder zuführten.
Track: http://connect.garmin.com/activity/135243490

Montag, 12. Dezember 2011

Silvesterlauf 2011

Wie immer im Dezember stand das zweite Wochenende bei uns voll und ganz im Zeichen des Silvesterlaufs. Am Samstagnachmittag halfen wir beide tatkräftig bei der Startnummernausgabe und sahen viele bekannte Gesichter mit welchen wir kurz plaudern konnten. Auch hatten wir zwischendurch Zeit uns an den Ständen mit den neusten Asics-Schuhen und Skinfit-Kleidern einzudecken. Der Nachmittag verging so wie im Flug, gegen Abend schmerzten dann die Füsse doch etwas vom pausenlosen Stehen.
Am Sonntag wollte ich den letzten Schwung  und die Restmotivation vom New York Marathon in den Silvesterlauf umsetzen, habe ich doch die letzten paar Wochen beim TV Unterstrass im Donnerstagtraining bei den Intervallen und Hügelläufen immer schön brav mitgelitten. Leider begleitete mich schon seit drei Woche eine Erkältung, die sich immer wieder wiederholte mit Halsweh, Schnupfen und Husten. Der zweite Durchlauf war in vollem Gange... Philippe hatte sein Lauftraining nach dem Marathon etwas reduziert, da er zwischenzeitlich in einem Fuss immer wieder Schmerzen verspürte. Wir entschieden uns deshalb, diesen Lauf gemeinsam zu laufen und begaben uns kurz vor 15:00h ins Starterfeld der Züri-Fit-Läufer. Püntklich um 15:05 ging es los. Auf der ersten Runde herrschte ein Riesengedränge und ich musste die Ellbogen ausfahren, auf den Runden 2, 3 und 4 hatten sich die Läufer dann etwas verteilt und es ging besser. Während Philippe den Lauf sichtlich genoss, biss ich auf die Zähne und gab mein Bestes, was an diesem Tag möglich war. Trotz Erkältung lief es dann doch noch ganz ordentlich und meine Laufzeit war in etwa gleich wie in den Jahren zuvor. Als Abschluss des Tages gönnten wir uns einen Gingerbread Latte im Starbucks und entspannten uns anschliessend im Düsenbad vom Fitnesspark Stockerhof.

Mittwoch, 9. November 2011

New York City Marathon

Vor rund einem Jahr begannen wir mit der Planung für den New York City Marathon 2011. Die erste Voraussetzung war, dass wir die nötigen Qualifikationszeiten liefen, damit wir uns direkt online beim Veranstalter anmelden konnten, um nicht ein überteuertes Package bei einem Reiseveranstalter buchen zu müssen. Am Berlin Marathon erfüllten Philippe und ich beide dieses Kriterium, so stand unserem Projekt nichts mehr im Wege. Im Januar meldeten wir uns schliesslich für den Marathon an. Etwas später buchten wir ein Hotel in Queens und den Flug.
Am letzten Mittwoch war es so weit und wir flogen mit der Swiss nach New York. Nach längerem Anstehen bei der Immigration gint es dann per Airtrain und Subway zum Hotel, welches etwa 3km vom Central Park entfernt, unweit der Queensborough Bridge, lag. Wir gönnten uns ein Stück Pizza in der Nähe vom Hotel und gingen dann nach einem, wegen der Zeitverschiebung von 5h, langen Tag bald ins Bett. Am Donnerstag holten wir an der Marathonmesse unsere Startnummern, auch dazu musste man etwas länger anstehen. An der von Marathonies überfüllten Expo kauften wir unter anderem Laufschuhe, Laufshirts und Gels für den Marathon.
Den Freitag verbrachten wir im Outlet von Jersey Gardens. Philippe war für einmal der grössere Shopper als ich. Um 16:00h nahmen wir den Bus zurück nach Manhatten, wo wir uns mit Bruno, einem Arbeitskollegen von Philippe und auch Marathonläufer, im Hardrock Café feine Fajitas mit Chicken gönnten. Nach dem Essen knipsten wir ein paar Fotos vom nahegelegenen hell beleuchteten Times Square. Am Samstag fuhren wir mit der Subway nach South Ferry und machten dort eine Schiffahrt zur Miss Liberty und Ellis Island. Einmal mehr hiess es anstehen, obwohl wir schon um 10:00h da waren. Für die Fahrt mit dem Schiff war der ganze Security Check nötig wie am Flughafen, so zog sich das natürlich in die Länge. Wir wurden aber mit tollen Ausblicken auf die imposante Skyline entschädigt. Am Nachmittag überquerten wir zu Fuss die Brooklyn Bridge. Dann hatten wir das Gefühl genug gelaufen und gestanden zu sein für diesen Tag, da ja am Sonntag der Marathon anstand. In Queens fanden wir ein italienisches Restaurant, so dass wir zum Carboloading kamen. Zusätzliche Kohlenhydraten führten wir uns an diesem Tag auch mit einem Muffin und einen Cheescake zu, der zweitere war so mastig, dass er uns fast den Appetit auf das Nachtessen nahm.
Auf den Sonntag gab es eine kurze Nacht, immerhin dank Zeitverschiebung an diesem Wochenende konnten wir eine Stunde länger schlafen. Um 4:00h mussten wir aufstehen und kurz vor 5:00h auf die Subway. Zuerst fuhren wir zur South Ferry und von da nahmen wir die Fähre nach Staten Island. Dort brachten uns Busse zum Startgelände vom Marathon. Da waren wir bereits um 7:00h bei kühlen Temperaturen, obwohl unser Start erst um 9:40h erfolgte. Die Wege von Philippe und mir trennten sich hier auch schon, weil er in der orangen Reihe und ich in der grünen Reihe startete. Am New York Marathon gibt es drei Startreihen und drei Startzeiten, um die rund 45'000 Teilnehmer auf die Strecke zu schicken. Ab 8:20h konnten wir uns dann in unsere Blocks einreihen, wo wir nach 9:00h zum Startbereich gebracht wurden. Kurz vor dem Start wurde noch die Amerikanische Nationalhymme gespielt und dann fiel der Startschuss. Nach rund zwei Minuten kam ich über die Startlinie, doch alle bewegten sich recht langsam, so dass ich über die Verazzano Bridge während rund 2km am Überholen war, bis ich bei den Leuten war, die mein Tempo liefen. Im 2006, bei meiner letzten Teilnahme, durften die Frauen, welche unter 4h liefen noch in einer Reihe vorne weg starten. Die Stimmung war auf fast der ganzen Strecke toll mit Musik und applaudierenden Zuschauern. Ich war gespannt, wie es mir laufen würde. 10km, Halbmarathon, ich fühlte mich immer noch gut und lief ein regelmässiges Tempo, auch nach 30km war ich nur ein paar Sekunden langsamer auf den Kilometer. Natürlich wurde es langsam härter, das Tempo zu halten, doch ich hielt durch und erreichte nach 3h26m58s das Ziel. Meine Trainings im Oktober waren auf eine Zeit von 3h30m oder etwas darunter ausgerichtet. Cool, dass es geklappt hat nach einer relativ kurzen Vorbereitungszeit. Philippe lief 3h05m58s - eine sehr gute Leistung auf der coupierten Strecke mit etwa 250hm.
Am Montag nach dem Marathon kauften wir uns das obligatorische Finisher-Shirt. Ja, in New York muss man das kaufen. Dass man dafür zuerst anstehen muss, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Die Kolonne entlang dem Central Park wurde im Verlaufe des Vormittages recht lang, zum Glück waren wir schon um 10:00h da. Da unsere Lust zum Laufen an diesem Tag etwas beschränkt war, mieteten wir ein Bike und umrundeten damit Manhattan. Ein Geheimtipp -3/4 der Strecke lässt sich auf separaten Bike-Pfaden radeln. Just bei Sonnenuntergang waren wir anschliessend auf dem Empire State Building und genossen einen eindrücklichen Rundumblick. Am Dienstag hiess es dann "Goodbye New York". Bevor wir zum Flughafen mussten, reichte die Zeit noch für einen Ausflug nach Coney Island Beach. Die Zeit verging wie im Flug. In den 6 Tagen habe ich viel erlebt und auch viel Neues entdeckt, obwohl ich schon 3x in der Stadt war. Auch das ist ein Vorteil, wenn man individuell reist. Mit einem Reiseveranstalter hat man wohl das Rundum-Sorglos-Paket, weil alles organisiert ist, dafür bewegt man sich hauptsächlich nur in Manhattan und sieht von den anderen Stadtteilen nicht wirklich viel. New York - ich komme wieder!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Cityrunning - Across the City

Am Wochenende leiteten Philippe und ich das Cityrunning - unser selbstgewähltes Motto lautete "Across the City". Um uns die Strecke gut einzuprägen, rekognoszierten wir sie im Vorfeld. Wir taten dies am Freitagabend nach dem Arbeiten. Unsere Sachen deponiertenn wir im Fitnesspark Stockerhof und von da machten wir uns auf den Weg. Wir liefen durch den Rieterpark, der Sihl entlang, vorbei an der Kaserne, zur Hardbrücke, ins Industrieareal Maag, über die neue Brücke zum Puls 5, zum Viadukt und von da an die Limmat. Statt direkt über den Schanzengraben zurück zum Ausgangspunkt zu laufen, machten wir daraus unseren zweiten und letzten Longjogg vor dem New York Marathon. Wir liefen also noch weiter der Limmat entlang bis nach Oberengstringen. Auf der anderen Seite des Flusses liefen wir dann in die Stadt zurück zum Stockerhof. 29km waren geschafft und wir auch. Zuerst brauchten wir im Fitnesspark etwas zu essen, da wir ziemlich ausgehungert waren, anschliessend entspannten wir unsere Muskeln an den Düsen im Bad.
Heute war es dann soweit. Wir fuhren um 8:30h mit den Zug nach Zürich, wo um 9:30h das Cityrunning losging. Wie immer hat sich eine rechte Läuferschar am Bürkliplatz eingefunden (siehe Bild). Wir machten also die am Freitag erkundete Runde nochmals mit der Gruppe. Die Stimmung war gut, alle hatten Spass und sind gut mitgekommen, nur schade, dass sich die Sonne erst nach dem Lauf gezeigt hat. Wir waren rund 90 Minuten unterwegs und haben 15,5km - "Across the City" zurückgelegt. Zur Belohnung gab es Caramel Macchiatto und Cheese Cake im Starbucks.
Track: http://connect.garmin.com/activity/123720519

Sonntag, 16. Oktober 2011

Hallwilerseelauf - Einmal etwas anders

Gestern waren Philippe und ich für den 10km-Lauf am Hallwilersee angemeldet. Als Marathonvorbereitung wäre natürlich auch der Halbmarathon in Frage gekommen, doch wir verzichteten bewusst drei Wochen vor dem Marathon 21km voll zu laufen, aus dem einfachen Grund, dass wir nach 10km wieder schneller erholt sind, um noch zwei oder drei knackige Trainingseinheiten vor dem New York Marathon absolvieren zu können. Wir reisten mit dem Zug auf 11:30h nach Beinwil am See, unser Start war um 12:30h. Es hatte schon ziemlich viele Halbmarathonläufer, welche auch schon um diese Zeit anreisten und so war es ein rechtes Gedränge bei der Startnummernausgabe, beim Startbereich sowie bei den Duschzelten. Wir hatten nach dem Startnummernholen gerade noch genug Zeit, um unser Gepäck zu deponieren und für ein 15minütiges Einlaufen und dann standen wir bereits im Startblock. Pünktlich ging es los, und zwar ziemlich schnell, verlaufen die ersten 3km doch leicht abfallend. Meine anfänglichen Kilometerzeiten waren bei traumhaften 4:03, 4:01 und 4:05. Dass das für die restlichen Kilometer nicht so bleiben würde, erahnte ich schon. Es gab dann drei oder vier Kilometer, wo ich nicht mal mehr den 4m30s-Schnitt einhalten konnte. Mit der Gesamtzeit von 43m26s bin ich zufrieden, zumal ich seit anfangs Woche gegen leichte Erkältungssymptome kämpte. Natürlich ist die Laufzeit nicht ganz zu vergleichen mit einem flachen 10km-Lauf auf der Strasse. Die erste Streckenhälfte ist deutlich schneller, die zweite Streckenhälfte ist dann dafür wellig, eckig und auf Kies und somit anspruchsvoller. Philippe lief gute 37m08s und wartete bereits im Ziel auf mich. Wir legten nun die verbleibenden 11,1km zum Auslaufen und um Kilometer in die Beine zu bekommen gemeinsam als lockerer Dauerlauf zurück. Unser Ziel war, vor dem Halbmarathon-Sieger im Ziel zu sein. Das schafften wir locker.

Montag, 3. Oktober 2011

Jogg & Brunch - Let's do it again!

Endlich war es wieder so weit. Am 1. Oktober stand ein weiterer Jogg and Brunch auf dem Programm. Nachdem wir schon in Wetzikon, in Les Reusilles, in Rapperswil sowie in Dietikon unterwegs waren, führte uns das fünfte Mal nach Rüfenach im Kanton Aargau. Silvia und Urs kennen dort Kiki, einen Läufer und ehermaligen Lauftrainer, welcher den Blauen Engel bewirtet. Wir machten uns am frühen Morgen mit dem Zug auf nach Baden und von dort mit dem Rennrad nach Rüfenach. Obwohl ein hartnäckiger feuchter Nebel über dem Aargau hing, trafen wir auf eine motivierte Truppe. Also kurz die Sachen deponieren und los ging es. Die Strecke führte uns auf 20,6km und 460hm rund um Rüfenach, Silvia hatte alles sorgfältig und mehrfach rekognosziert, sogar am Vortag ist sie die Strecke nochmals abgelaufen. Hut ab, da wäre ich wohl aufs Bike umgestiegen, wenn ich die Strecke so kurz vor dem Event nochmals hätte anschauen wollen. Diejendigen, die etwas weniger lang laufen wollten, wurden von Urs geführt. Da diese Gruppe den richtigen Weg zurück nicht auf Anhieb gefunden hatten, kamen sie auch noch in den Genuss von 2 oder 3 Extrakilometern, so dass es gerade noch unter die Dusche reichte, bevor die andere Gruppe von der längeren Strecke zurückkam. Nach dem Duschen wurden wir von Kiki mit einem feinen Brunch verwöhnt. Wir haben den Zopf, das Brot, die selbergemachte Confi, den Honig, die verschiedenen Käse, Fleisch und Lachs sowie Spiegelei nur so verschlungen, weil wir langsam ziemlich hungrig waren. In einer gemütlichen Runde sassen wir eine Weile zusammen und erfuhren so auch noch die Geschichte vom Gasthof und wie dieser zum Namen Blauen Engel gekommen ist. Um 15h zeigte sich dann auch in Rüfenach endlich die Sonne. Kurz noch ein Gruppenfoto schiessen und dann hiess es schon wieder Abschied nehmen. An dieser Stelle herzlichen Dank an Silvia und Urs fürs Organisieren des tollen Anlasses.
Philippe und ich nutzten das herrliche Herbstwetter, um gemütlich nach Hause zu radeln. Der nächste Event ist im Frühjahr im Basler Jura geplant und wird von Roger organisiert werden. Wir freuen uns jetzt schon darauf.
Track: http://connect.garmin.com/activity/118594938