Sonntag, 20. Januar 2013

Langlaufen im Goms

Dieses Jahr führte der Triathlon Club Baden bereits das 20. Langlauf-Weekend durch. Organisiert wird es mit grosser Begeisterung jeweils von Franz Buck. Seit einigen Jahren übernachten wir im Holiday-Camp in Oberwald. Am Freitagmorgen traten wir unsere Reise an. Nachdem schon der Bus nach Wetzikon Bahnhof und der Zug nach Zürich Verspätung hatten und wir den Anschluss jeweils nur knapp erwischten, kam die erste Zugsausfallsmeldung in Zürich. Wegen einem defekten Triebwagen fiel der optimale und schnelle 8:31h-Zug nach Göschenen aus. 40min und einen Starbucks-Café später ging es schliesslich weiter nach Arth-Goldau, wo der Anschlusszug ebenfalls nicht fuhr. Genervt meldeten wir uns am Bahnschalter. Der Bahnvorstand organisierte, dass der nachfolgende Cisaplpino für die 40-50 gestrandeten Reisenden ausserordentlich in Göschenen hielt. So kamen wir schliesslich mit einer Stunde Verspätung nach 4 1/2h in Oberwald bei schönem und kaltem Wetter an. Mit dem Tramperrucksack auf dem Rücken skateteten wir 2km zur Unterkunft und machten uns anschliessend auf Richtung Niederwald. Wegen den kalten Temperaturen war der Schnee stumpf und die Kilometer fühlten sich ordentlich anstrengend an. Den Abend verbrachten wir gemütlich mit den anderen Triathlon-Club-Mitgliedern im Restaurant Ahorni.
Am Samstag war es nicht mehr ganz so kalt, aber noch genügend kalt, dass wir mit Steigwachs und ohne Klister uns auf den Klassischen Skis fortbewegen konnten. Wir fuhren nach Münster und wieder zurück. Auf dem Rückweg mit einem kleinen unfreiwilligen Wettkampf. Ein Mann hatte keine Freude als wir ihn überholten, so drückte er mächtig auf das Gaspedal, um wieder Abstand zu gewinnen und wurde dann aber wieder langsamer. Als wir wieder näher kamen wiederholte sich das Prozedere... Am Nachmittag ging es mit den Skating Skiern nach Blitzingen. Den ansteigenden Rückweg schenkten wir uns und fuhren mit der Bahn zurück. Am Abend dann wieder ein feines Nachtessen im Ahorni.
Am Sonntagmorgen schneite es. Trotzdem wollten wir nach dem wie immer feinen und grossen Frühstücksbüffet nochmals auf die Loipe. Die Temperaturen waren merklich wärmer und unsere Skier klebten dieses Mal zunehmend wegen Feuchtigkeit im Schnee. Wir hätten wohl gut daran getan, eine Struktur anzubringen. Auch an diesem Tag fuhren wir mit dem Zug wieder zurück. Bevor es nach Hause ging, nahmen wir nochmals die Klassischen Skier hervor, jedoch hatten wir keinen optimalen Halt mehr mit Steigwachs. So fuhren wir mit dem Tramperrucksack auf dem Rücken von der Unterkunft zum Bahnhof Oberwald. Leider traf der von uns ausgewählte 15:56h-Zug nach Andermatt nie da ein. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn fand es nicht nötig die Reisenden zu informieren. Nach 15min Warten haben wir dann am Bahnschalter nachgefragt. Man bestätigte uns da, dass der Zug nicht gefahren wäre, man wisse aber auch nicht wieso... ...so brauchten wir auch für die Rückreise erneut 4 1/2h.
Auch wenn die Bahn unsere Nerven nicht gerade schonte, wir hatten ansonsten ein schönes und genussvolles Wochenende mit einigen Langlaufkilometern und natürlich fehlten auch die Kuchen-Besuche in der Gade-Bar, in der Vasa-Bar, im Golf-Restaurant Source du Rhone und im Restaurant Tannenhof nicht.

Samstag, 5. Januar 2013

Sports & Fun im Engadin

Wie immer um den Jahreswechsel gönnten wir uns auch dieses Jahr ein paar Tage Erholung vom Alltag im wunderschönen Engadin. Da die Feiertage arbeitgeberfreundlich lagen, hatten wir gleich 10 Nächte vom 26.12. bis zum 5.1. in der Jugendherberge in Pontresina gebucht.
Am 25.12. war schon alles gepackt, weil wir der Meinung waren, dass wir schon an diesem Tag anreisen würden. Ein Blick auf die Reservationsbestätigung, bevor wir auf den Zug wollten, zeigte dann aber, dass wir erst ab dem 26.12. ein Zimmer hatten. Den so gewonnenen Tag gab uns noch etwas extra Zeit, um ein paar Sachen im Haushalt zu erledigen sowie die Loipe in Studen zu erkunden. Diese Idee hatten auch noch andere, unter anderem auch Möne und Bedi, welche wir da im Restaurant angetroffen hatten. Der Ausflug lohnte sich, die Loipe war in einem Top-Zustand, und wir so schnell unterwegs wie noch selten.
Am Stephanstag reisten wir mit dem Zug nach Pontresina. Bevor wir um 16:00h einchecken konnten, drehten wir bereits die erste Runde mit den Skating-Skiern. In der Jugendherberge trafen wir erneut auf viele bekannte Gesichter und ebenfalls auf der Loipe, so kam auch das Gesellige in diesen Tagen nicht zu kurz. Am 29.12. reisten auch Möne und Bedi nach Pontresina, sie hatten für eine Woche eine Ferienwohnung gemietet. So ergab es sich, dass wir mit ihnen einige Male gemeinsam auf der Loipe waren. Es war immer lustig, aber immer auch anstrengend mit den beiden. Bedi forderte Philippe und Möne mich, so dass wir in den Anstiegen immer alle vier komplett aus der Puste waren. Die Besuche im Café Grond in Sils und Pontresina mit den feinen Himbeer-Schnitten und ein Abstecher ins Bellavista in Silvaplana, wo es ausgezeichneten Apfelstrudel gibt, durften natürlich ebenso wenig fehlen wie der Traum von einem Käsekuchen im Val Bever oder die Riesen-Cremeschnitte im Restaurant an der Loipe in Zuoz . Am 1.1. hatten wir schon fast traditionsgemäss mit Barbara abgemacht, gemeinsam ging es zur Begrüssung des neuen Jahres um 7:30h mit den Klassischen Skiern ins Val Roseg. Ebenfalls am Neujahrestag gastierte die Tour de Ski im Münstertal. Wir liessen es uns nicht nehmen, nach Tschierv zu reisen, um Dario Cologna anzufeuern. Leider dauerten die Vorläufe der Frauen und Männer recht lange und die Viertelfinals starteten erst um 16:00h. Nach zweimal 1h draussen im Schatten an der Kälte mit einer Suppenpause dazwischen im warmen Festzelt, hatten wir kalte Füsse und mussten uns gegen 17:00h auf die Rückreise nach Pontresina machen, da wir um 19:00h auf das Nachtessen wieder zurück sein wollten. Mit den Langlaufskiern ging es teilweise mehrmals nach Zernez, nach Sils, auf den Mortertasch-Gletscher, ins Val Roseg, Val Bever und ins Val Fex. An zwei Tagen waren mit den Alpin-Skiern im Corviglia-Skigebiet. Das frühe Aufstehen an diesen beiden Tagen hatte sich jeweils gelohnt, so konnte man die noch halbleeren Pisten bis um 10:30h geniessen, danach waren sie leider etwas überfüllt und die Kolonnen an den Skiliften lang. Insgesamt haben wir in diesen Tagen fast 300 Langlaufkilometer gesammelt, rund 60km davon mit den Klassischen Skiern. Kaum zurück im Unterland haben wir schon Entzugserscheinungen und freuen uns auf die nächsten Kilometer mit den schmalen Latten im Schnee.

Montag, 24. Dezember 2012

Christmas Jogging mit dem LC Uster

Schon fast traditionsgemäss nehmen wir am 24. Dezember am Christmas Jogging um den Greifensee teil. Der Anlass wird jeweils vom LC Uster organisiert. Um etwas länger zu schlafen, fuhren wir mit dem Auto hin und waren 5min vor dem Start auf dem Parkplatz in Niederuster. Die Leiterin begrüsste uns und sagte, dass bis zur Verpflegung etwa im 6er-Schnitt gelaufen würde und anschliessend jeder das Tempo wählen könne, welches ihm behagte. Um 9:00h joggten etwa 150-200 Teilnehmer bei herrlichem Sonnenschein und kühlen 2 Grad Celsius los. Eine langsamere Gruppe war bereits um 8:30h und die Nordic Walker um 8:00h gestartet. Wir waren relativ weit vorne in der Gruppe eingereiht, doch es ging nicht lange, da verpürten bereits die ersten Läufer den Drang zu überholen. So liefen immer mehr Teilnehmer vor der Leiterin. Ich fand das etwas schade, diejenigen, die es eilig haben, sollen doch alleine um den See laufen und nicht für Unruhe sorgen. Auf alle Fälle kamen Philippe und ich mit der Leiterin fast am Schluss bei der Verpflegung an, In Maur gab es warmen Tee, bevor wir uns auf die abschliessenden 8km aufmachten. Wir liefen den zweiten Abschnitt etwas zügiger. Im Ziel zogen wir uns trockene Kleider und vor allem trockene Schuhe an. Der Weg um den See war an vielen Stellen sehr pflotschig, weshalb es nasse und schmutzige Schuhe gab. Als Abschluss gab es beim Ryffel Running Shop nochmals warmen Tee und für jeden Teilnehmer einen 20%-Gutschein. Ein Geschenk, das immer willkommen ist. Uns tat der Lauf gut, zumal wir vor dem Weihnachtsessen schon mal über 1000 Kalorien verbrannt hatten.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Silvesterlauf zum Saisonabschluss

Wie fast jedes Jahr hatten wir uns auch dieses Jahr für den Zürcher Silvesterlauf angemeldet. Nach einer fordernden Arbeits- und Trainingswoche und wegen den vielen Leuten in den Startblocks sah ich diesem Lauf mit etwas gemischten Gefühlen entgegen. Als auch noch die Waage am Morgen einen neuen Gewichtsrekord vermeldete, war dann meine Motiavation zur Teilnahme ziemlich dahin. Die vielen Weihnachtssüssigkeiten kombiniert mit diversen Nachtessen auswärts hatten mir wohl nicht so gut getan trotz regelmässiger sportlicher Betätigung.
Am Sonntagmorgen reiste ich nach Zürich, wo ich von 9-14h als Helferin bei der Startnummernausgabe des Silvesterlaufs eingeteilt war. Da ich 1/2h zu früh war, hatte ich genügend Zeit zuerst die Statnummern von Philippe und mir zu beziehen und mich anschliessend für meine Arbeit einweisen zu lassen. Dieses Jahr war ich bei der Ausgabe der Gruppen- und Kinderstartnummern eingeteilt. Das traf sich gut, da diese Kategorien alle vor 13h starteten, würde mein Helfereinsatz frühzeitig beendet sein. Dies war zu meinem Glück auch der Fall und so hatte ich noch genügend Zeit etwas zu essen und an den Ausstellerständen ein paar Einkäufe zu tätigen. Auf 14h kam Philippe nach Zürich. Eine halbe Stunde vor dem Start liefen wir uns ein, die Temperaturen war sehr mild für diese Jahreszeit und als unser Startblock an der Reihe war, hatte es zum Glück aufgehört zu regnen. Wir begaben uns 10-15min vor Start ins Startblockgewühl. Wegen dem neuen Teilnehmerrekord waren nochmals mehr Leute gleichzeitig unterwegs. Kurz nach 15h wurden die "Züri-Fit-"-Läufer auf die Strecke geschickt. Obwohl wir uns im vorderen Drittel eingereiht hatten, kamen wir schlecht voran und bis nach der Münsterbrücke war an Joggen nicht zu denken. Mit der Zeit konnte man dann doch noch sein Tempo laufen, aber auf allen Runden wurde man immer wieder mal ausgebremst wegen den vielen Teilnehmern und in den Kurven musste man aufpassen, damit man nicht in einem Sturz verwickelt wurde. Ich lief ein für mich gutes und vor allem erstaunlich regelmässiges Tempo und war nach der ersten Runde noch ganz frisch, auch die zweite und dritte Runde liefen flott, erst auf der vierten Runde wurde es im Anstieg bei der Stadtpolizei langsam anstrengend, aber da war es auch schon nicht mehr weit bis ins Ziel. Wir liessen den Nachmittag mit einem Caramel Macchiato im Starbucks und anschliessend je einem Sauna- und Dampfbadgang im Fitnesspark ausklingen. Auf dem Heimweg stöberten wir noch durch den Weihnachtsmarkt am Hauptbahnhof und wärmten uns mit einem Glühwein.

Samstag, 15. Dezember 2012

Trainingsday des xBionic LadiesTriTeams

Am 15. Dezember fand der erste Trainingsday im zweiten Vereinsjahr des xBionic LadiesTriTeams in Dielsdorf statt. Um 9h besammelten wir uns auf dem Parkplatz der Sportanlage Erlen. Auf dem Programm stand zuerst eine Schwimmlektion und anschliessend eine Laufeinheit, beides organisiert und geleitet durch unseren Sportcoach, Diane. Das Schwimmen fand im warmen Aussenbecken statt. Wir machte zwei Schwimmgruppen. Ein Schwimmtraining im schön warmen Wasser und dazu im Winter noch draussen, ein ganz neues Gefühl. Da wir aber maximal 200m am Stück schwammen und dann die nächste Übung erklärt wurde, war ich nie überhitzt.
Nach dem Schwimmen zogen wir uns um und liefen uns ein paar Kilometer warm. Anschliessend gab es einige Laufschulübungen, bevor wir ein paar Treppenläufe absolvierten. Nach einer Stunde waren wir wieder zurück in der Sportanlage. Das Anstregende war nun geschafft, weiter ging es mit dem gemütlichen Teil. Mittagessen gab es im Restaurant Riedpark in Neerach. Nach dem Essen sassen wir noch eine ganze Weile gemütlich zusammen und es ergaben sich viele interessante Gespräche und auch neue Kontakte. Muss sagen, es sind wirlich alles ganz tolle Frauen in unserem Trüppchen dabei :o)

Montag, 10. Dezember 2012

Mit dem Abschleppseil zur Nachtloipe

Da ich am Wochenende nicht zum Langlaufen gekommen war, machten sich am Montagmorgen Entzugserscheinungen bemerkbar. Durch das Studieren der Bilder auf der Webcam auf www.panoramaloipe.ch während der Arbeit intensivierten sich diese noch. So machte ich mit Philippe aus, dass wir nach der Arbeit auf der Bachtelnachtloipe ein paar Runden drehen würden.
Bei Schneefall fuhren wir am Abend mit dem Auto ohne Schneeketten los. Bis Girenbad ging das gut. Auf der kleineren Strasse zur Schaufelbergeregg kamen wir dann aber nicht mehr so reibungslos vorwärts. Auf halber Höhe mussten wir einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen. Leider erwischten wir auf der rechten Seiten einen Schneehaufen und sahen nicht, dass da keine Strasse mehr war. Unser Renault Megan kippte auf die rechte Seite. Da standen wir nun etwas ratlos am Hang bei Minus 4 Grad Celsius. Philippe nahm das Abschleppseil hervor und ich suchte schon mal mit dem Handy die Nummer des TCS-Abschleppdienstes. Nach einigen Minuten kam ein Fahrer mit einem 4x4 Fahrzeug, welcher anhielt und uns anbot, uns herauszuziehen. Zum Glück gelang diese Aktion und wir konnten weiter hoch fahren. Oben angekommen stellten wir unser Auto auf einen von Schnee überfüllten Parkplatz. Unerfahren mit Autofahren im Schnee wie wir sind, hatte Philippe einfach ruck-zuck einparkiert. In diesem Moment wussten wir, dass wir auch hier ohne Abschleppseil nicht wieder rauskommen würden. Ein anderer Langläufer sagte uns, wenn wir in einer Stunde wieder zurück beim Parkplatz wären, würde er uns rausziehen. Noch bevor wir auf der Loipe waren, brauchte ein weiterer Langläufer unser Abschleppseil, welcher ebenfalls auf dem Parkplatz feststeckte. Nun konnten wir uns also endlich auf der Nachtloipe austoben. Es war eine wunderschöne Ambiance und wir genossen die Stunde sehr, auch wenn der Neuschnee recht weich war. Nach einer Stunden fuhren wir mit dem anderen Langläufer zurück zum Parkplatz und zogen unser Auto mit dem Abschleppseil raus. Sorgfältig rollten wir bis nach Girenbad runter. Danach waren die Strassen wieder gut befahrbar. Das war ein nächtliches Langlaufabenteuer, welches wir nicht so schnell vergessen werden.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Schwimmseminar mit Ute Mückel

Was macht man nicht alles, um seine Schwimmfähigkeiten möglicherweise doch noch etwas zu verbessern. Im Spätsommer hatte ich mich deshalb für ein zweitägiges Schwimmseminar bei Ute Mückel angemeldet.
Am späteren Freitagnachmittag fuhr ich mit der Bahn von Zürich über Basel und Mannheim nach Mainz. Alexandra und Andrea, welche sich auch für das Schwimmseminar angemeldet hatten, waren bereits eine Stunde früher unterwegs und so reiste ich alleine dahin. Gegen 20:30h war ich mit etwa 3/4h Zugsverspätung dann endlich im Hotel Römerstein. Von der Arbeitswoche war ich ziemlich müde, so dass ich bald schlafen ging.
Am anderen Morgen pünktlich um 10:00h ging das Schwimmseminar in der nahegelegenen Gutenberg Universität los. Insgesamt waren wir 13 Teilnehmer, welche von Ute und Thomas, ihrem Mann, betreut wurden. Zuerst gab es einen Theorieblock bevor wir erstmals ins Wasser stiegen. Ute legte den Schwerpunkt auf den Armzug und versuchte uns diesen in einer möglichst vereinfachten Form näher zu bringen. Es folgten ein paar Übungslängen bevor wir die ersten Videoaufnahmen von oben und von vorne unter Wasser machten. Diese wurden am Nachmittag analysiert und wir sahen alle, dass wir noch ein grosses Potential haben. Am späteren Nachmittag gab es nochmals einen Block im Wasser, als wir uns doch noch aus dem Schulhaus befreien konnten, in welchem wir inzwischen durch den Hausmeister eingeschlossen waren. Zum Glück war unser Theorieraum im Parterre, so dass wir nach etwa 20min aus dem Fenster stiegen.
Am Abend machte ich mich Alexandra und Andrea auf in die Innenstadt. Da das Thermometer etwa Minus 5 Grad Celsius anzeigte und auch noch eine Bise ging, war es nicht sehr gemütlich. Wir suchten schnell ein Restaurant und fanden einen Thailänder. Nach dem Essen gingen wir bald wieder zurück ins Hotel.
Am anderen Tag ging es um 9:00h mit Schwimmen los. Wir machten zuerst ein paar Trockenübungen, bevor wir versuchten das Gelernte vom Vortag umzusetzen. Es folgten nochmals Videoaufnahmen, dieses Mal von oben und von der Seite unter Wasser. Nach dem Wassertraining, wurden die Videos erneut von Ute analysiert. Es war wirklich spannend zu sehen, wie alle Teilnehmer Fortschritte verzeichnen konnten. Nun geht es darum, dass wir diese auch nachhaltig und nicht nur auf einer 25m-Strecke verinnerlichen können. Gegen 14:00h war das lehrreiche Seminar zu Ende und wir machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Gerne hätte ich mir die Stadt mit dem Dom noch etwas genauer angesehen, jedoch war es sehr kalt und eine 5-6h-Nachhausefahrt stand uns bevor. Leider hatte die Deutsche Bahn auch auf dem Heimweg Verspätung, so dass wir mit einer geschlagenen Stunde Verzögerung in Mannheim abfuhren. Da diese schon früh bekannt war und an der Abfahrtstafel angezeigt wurde, konnten wir die Zeit nutzen, um in der Bahnhofshalle einen Tee mit einem feinen Lebkuchen-Mohrenkopf zu geniessen. Um 21:00h war ich dann schliesslich wieder zu Hause.