Wie fast immer in den letzten Jahren stand am zweiten Sonntag im März der Engadin Skimarathon bei uns auf dem Programm. Bereits am Mittwochabend reisten wir nach Pontresina, wo wir in der Jugendherberge untergebracht waren. Die Tage vor dem Lauf hatten wir genügend Zeit die Startnummern abzuholen, Langlaufskis der nächsten Saison zu testen und einen ausserordentlich spannenden Vortrag von Christian Wenk anlässlich des Sportsymposiums zu besuchen. Sogar ein Ausflug nach Livigno lag drin, wo wir den Tag mit Einkaufen, Langlaufen und Pizzaessen verbrachten. Ein bisschen Ablenkung ist immer willkommen um die aufkommende Nervosität zu unterdrücken.
Nach einer unruhigen Nacht standen wir am Sonntagmorgen kurz nach 5:00h auf und frühstückten. Um 6:28h ging es auf den Zug nach St. Moritz. Da in einen überfüllten Bus rein weiter zum Startgelände. Dieses Jahr durfte ich bei meiner 12. Teilnahme erstmals im Elite C Block starten und bei den Frauen gab es da nur 2-3 Startreihen, so hatte ich keinen Stress meine Skier hinzustellen, da ich hier nicht vorne im Feld mithalten konnte. Es reichte erst nach 7:00h in Maloja zu sein. Es war herrliches Bilderbuchwetter und die Loipe allen Vorausssagen zum Trotz in einem Top-Zustand, nachdem sie die Tage zuvor von den warmen Temperaturen weich geworden war. Eine klare Nacht sorgte dafür, dass der Schnee wieder gefror.
Um 08:40h ging der Startschuss für unseren Block. Ich kam gut weg, jedoch war die Menge in diesem Block so dicht gedrängt, dass ich fast nicht merkte, dass ich mich im hinteren Drittel befand. Doch bei der der Schanze, dann das Aha-Erlebnis. Zwei Minuten Stillstand, es ging gar nichts mehr, gewisse Elite C Fahrer hatten Mühe die Schanze hochzukommen und sind hingefallen, ich musste im ganzen Rennen immer wieder schauen, dass ich durch Stürze anderer nicht selber zu Fall gebracht wurde. Durch den Stazerwald ging es dann schleppend, bei den Anstiegen immer wieder Abbremsen und Einreihen. In diesem Viertel des Rennens hatte ich dann auch meine mit schlechteste Rangierung, wie die spätere Analyse zeigen sollte. Die zweite Hälfte des Rennens lief mir gut und ich konnte wieder Ränge gutmachen, jedoch fehlte mir ein Windschattenexpress. Die Elite C Läufer auf meiner Höhe waren zu langsam und die Läufer, die von hinten aus der Hauptklasse A kamen, waren zu schnell.
Ich hatte einen guten Wettkampf, einen schnellen Ski und fühlte mich wohl auf dem Schnee. Ärgerlich war, dass mir am Schluss erneut zwei Minuten gefehlt hatten für die Bestätigung des Resultates der Elite C. Nächstes Jahr werde ich wohl wieder weniger Gedränge erleben in der Hauptklasse A, da ich dort vorne mittun kann. Dafür müssen wir dann auf den 6:00h-Bus in Pontresina, damit meine Skier rechtzeitig im Startblock sind und ich vorne starten kann. Philippe konnte seinen Startplatz in der Elite B bestätigen, musste aber ebenfalls feststellen, dass er in Zukunft den Start nicht verschlafen darf, sonst reicht es dann nicht mehr für einen Platz im ersten Achtel der Teilnehmer.
Zur Belohnung gab es nach dem Wettkampf traditionsgemäss ein feines Essen mit Möne, Bedi und Philippe im Bellavista in Surlej.
Track: http://connect.garmin.com/activity/283284262
Sonntag, 10. März 2013
Sonntag, 3. März 2013
Frauenlauf Engadin Skimarathon
Wie jedes Jahr ging es in der Woche vor dem Engadin Skimarathon mit dem Firmensport trainingshalber ins Engadin. Am frühen Samstagmorgen reisten wir mit dem Car ab Pfäffikon ins Engadin. Nach einem Frückstücks-Zwischenstopp in Bivio ging es über den Julierpass weiter nach Maloja. Das Engadin empfing uns mit herrlich sonnigem Wetter. Ich skatete mit Philippe bis nach Pontresina. Leider war für mich da schon Endstation, da ich am Sonntag für den Frauenlauf gemeldet war. Es hat mich schon etwas gefuxt, wäre ich doch bei diesen schönen Bedingungen gerne mit den Männern weiter Richtung Zernez gezogen. Stattdessen gönnte ich mir einen Aufenthalt im Bellavita Spa und holte um 16h die Startnummer in Samedan ab. Anschliessend reiste ich mit den anderen Frauenlaufteilnehmerinnen ins Hotel nach Zernez. Schon bald war es Zeit für das Abendessen. Ein Thema das uns während dem Essen beschäftigte war, wie die Skier für den Folgetag zu wachsen waren. Erneut waren für den Morgen wieder kühle -15 Grad Celsius in Samedan zu erwarten, was aber niemand so richtig glauben wollte. Philippe hatte meine Skier schon zu Hause mehrheitlich mit "TOKO Rot High Fluoro" gewachst (ohne Jet Stream Powder) und einen Ski mit Cold-Schliff führen wir immer noch nicht im Sortiment.
Am anderen Morgen fuhren wir zu fünft kurz nach 8h mit der Bahn von Zernez nach Samedan, wo der Start des Frauenlaufs war. In Samedan schien die Sonne aber es war tatsächlich so kalt wie prognostiziert. Ich platzierte meine Skier im ersten Block und wärmte mich mit einem Jogging auf. Um 10h ging der Startschuss für den ersten von drei Blocks. Ich kam sehr gut weg, doch leider ging es nach 300m bereits um eine Linkskurve und die Loipe war ab da nur noch etwa ein Drittel so breit wie beim Start. Hier hatte ich etwas wenig Durchsetzungsvermögen, so dass ich ein paar Frauen ziehen lassen musste, wollte ich doch keinen Sturz riskieren, weil mir ein Stock unter die Skier kam. Auf den nächsten Kilometern war dann das Überholen nicht mehr ganz einfach und einige Frauen ruderten wie wild mit den Stöckem um sich und wechselten dauern vor meiner Nase die Spur just in den Momenten als ich jeweils zum Überholen ansetzen wollte. So schonte ich mich etwas für die hügeligen Golan-Höhen am Schluss. Meine Skier waren in der Ebene und in den Abfahrten nicht sonderlich schnell. Ich war es mich gewohnt, dass ich in letzter Zeit eher überholte, wenn es leicht runter als wenn es den Berg hoch ging, doch nun musste ich schauen, dass ich den Anschluss nicht verpasste. Andererseits konnte ich im coupierten Gelände besser als in früheren Jahren mithalten und büsste da keine Plätze ein. Das Fazit war, dass ich mit dem 101. Platz in der Gesamtrangliste den genau gleichen Rang wie im Vorjahr belegte. Eigentlich wäre das Ziel gewesen dieses Jahr unter die ersten 100 zu kommen, doch dazu fehlten am Schluss vier Sekunden. Mein Startplatz im Elite-Block des Frauenlaufs für das nächste Jahr ist jedoch nicht gefährdet, denn dazu musste frau sich unter den ersten 200 Läuferinnen klassieren.
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Am anderen Morgen fuhren wir zu fünft kurz nach 8h mit der Bahn von Zernez nach Samedan, wo der Start des Frauenlaufs war. In Samedan schien die Sonne aber es war tatsächlich so kalt wie prognostiziert. Ich platzierte meine Skier im ersten Block und wärmte mich mit einem Jogging auf. Um 10h ging der Startschuss für den ersten von drei Blocks. Ich kam sehr gut weg, doch leider ging es nach 300m bereits um eine Linkskurve und die Loipe war ab da nur noch etwa ein Drittel so breit wie beim Start. Hier hatte ich etwas wenig Durchsetzungsvermögen, so dass ich ein paar Frauen ziehen lassen musste, wollte ich doch keinen Sturz riskieren, weil mir ein Stock unter die Skier kam. Auf den nächsten Kilometern war dann das Überholen nicht mehr ganz einfach und einige Frauen ruderten wie wild mit den Stöckem um sich und wechselten dauern vor meiner Nase die Spur just in den Momenten als ich jeweils zum Überholen ansetzen wollte. So schonte ich mich etwas für die hügeligen Golan-Höhen am Schluss. Meine Skier waren in der Ebene und in den Abfahrten nicht sonderlich schnell. Ich war es mich gewohnt, dass ich in letzter Zeit eher überholte, wenn es leicht runter als wenn es den Berg hoch ging, doch nun musste ich schauen, dass ich den Anschluss nicht verpasste. Andererseits konnte ich im coupierten Gelände besser als in früheren Jahren mithalten und büsste da keine Plätze ein. Das Fazit war, dass ich mit dem 101. Platz in der Gesamtrangliste den genau gleichen Rang wie im Vorjahr belegte. Eigentlich wäre das Ziel gewesen dieses Jahr unter die ersten 100 zu kommen, doch dazu fehlten am Schluss vier Sekunden. Mein Startplatz im Elite-Block des Frauenlaufs für das nächste Jahr ist jedoch nicht gefährdet, denn dazu musste frau sich unter den ersten 200 Läuferinnen klassieren.
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Sonntag, 24. Februar 2013
Langlaufrennen Maloja-Zernez
Am letzen Freitag fuhren wir nach Maloja, wo wir im Hotel Pöstli logierten, da wir am Samstag am Langlaufrennen Maloja-Zernez oder besser bekannt unter dem Namen "Stunde der Wahrheit" mitmachen wollten. Am Nachmittag skateten wir nach Sils, wo wir uns im Café Grond eine Himbeerschnitte gönnten. Am Abend reisten auch Möne und Bedi an. Wir genossen gemeinsam eine kalorienreiche Mahlzeit als Vorbereitung für den kommenden Wettkampf.Am anderen Morgen um 7:00h zeigte das Thermometer -25 Grad Celsius nach einer kristallklaren Nacht. Dies war anders als die Wetterprognosen gemeldet hatten. Einerseits haben wir keine Skis mit Cold-Belag und andererseits hatten wir auch zu warm gewachst (rot statt blau). Aber was solls, mitmachen ist alles. Da Philippe zudem Mitte Woche eine Erkältung erwischt hatte, entschied er sich diesen Wettkampf zusammen mit mir zu laufen. So gesellten wir uns in klirrender Kälte kurz vor 10:00h zu den knapp 200 anderen Langlauf- und Langdistanzverrückten hinter die Startlinie. Gleichzeitig startete auch der Funktionärenlauf, welcher bis nach Pontresina ging und der SFS Plausch, welcher das Ziel in Zuoz hatte.
Über die flachen Seen kamen wir einigermassen gut vorwärts, kaum ging es aber im Stazerwald in die Steigungen waren unsere Skier total stumpf. Auch im Flachstück zwischen Samedan und La Punt liefen sie nicht sonderlich. Philippe meinte es würde nichts bringen, noch mehr Kraft aufzuwenden, dass wir uns besser schonen sollten für die teils heftigen Gegenanstiege, welche uns zwischen S-Chanf und Zernez von Kilometer 41 bis 55 noch erwarten würden. Wenn unsere Skier in Fahrt waren lief es dann ganz ordentlich, aber sobald wir langsamer wurden und in den Anstiegen klebten wir fast am Boden fest. Teilweise wechselte ich in den Lady-Step-Stil, weil ich so am schnellsten vorwärts kam. Mit vernünftiger Kräfteeinteilung kam ich für einmal nicht völlig ausgepumpt im Ziel an. Anschliessend entspannten wir mit Möne und Bedi im warmen Bad in Zernez. Auf unseren Erfolg sind wir stolz, aber noch mehr freut uns die WM-Goldmedaille, welche Dario Cologna im Skiathlon gleichentags in Val die Fiemme einfuhr. Den allerseits erfolgreichen Tag liessen wir in Maloja bei einem gemütlichen Fondue ausklingen.
Track: http://connect.garmin.com/activity/277221700
Montag, 18. Februar 2013
Feldenkrais und Skating in Pontresina
Im letzten Herbst hatte Barbara Jentner einen Feldenkrais- und Skatingkurs vom 15.-17.2.13 in Pontresina ausgeschrieben. Langlaufunterricht bei Barbara ist immer gut dachten wir, was Feldenkrais ist, wussten wir nicht, trotzdem meldeten wir uns ziemlich spontan dafür an. Silvia hatte ich sich ebenfalls schon mit zwei Freundinnen angemeldet und in den Weihnachtsferien überzeugten wir auch noch Möne vom Kurs. Nur Beat war nicht dafür zu gewinnen. Er reiste aber ebenfalls mit uns ins Sporthotel, wollte er doch noch einige weitere Kilometer auf seinen Tacho bekommen als Vorbereitung auf den Engadin Skimarathon. Da Beat und ich am Freitag im Geschäft unabkömmlich waren, reisten wir erst am Abend an. Ich verpasste somit den ersten Kurstag, was ein bisschen schade war. Im Sporthotel wurden wir mit einem feinen Nachtessen verwöhnt.
Der Samstag ging vor dem Frühstück mit einer Feldenkrais-Lektion los. Ich wurde ins kalte Wasser geworfen, weil ich ja am Freitag nicht mitbekommen hatte, worum es sich handelt. Wir lernten in diesen Lektionen unseren Körper bewusst wahrzunehmen (Scanning) und machten Übungen, bei welchen wir feststellen konnten, dass von den Füssen, über Becken, Brustkorb bis zu den Schultern und zum Nacken alles zusammenhängt. Will heissen, wenn man den Fuss bewegt, kann man diese Bewegung auch in den Schultern und im Nacken wahrnehmen. Anschliessend gab es ein ausgiebiges Frühstück bevor es gegen Mittag mit dem Skatingkurs weiterging. Wir übten die einzelnen Elemente des Skatens mit langsam ausgeführten Bewegungen, die nicht immer einfach zum Nachmachen waren. Doch brachte es mich weiter, da die meisten da ansetzten, wo ich noch Verbesserungspotential habe.
Am späteren Nachmittag versuchten wir das Gelernte umzusetzen. Vor dem Abendessen besuchten wir die Wellnesszone und wir hatten eine weitere Feldenkrais-Lektion. Das Becken stand nun ihm Fokus und wir wurden in die "Beckenuhr" eingeweiht. Nach ausgiebigem Üben konnten alle eine deutliche Entspannung in der Lendenwirbelsäule feststellen. Der Tag endete mit einem wohlverdienten 4-Gang-Menüe.
Der Sonntag startete mit der letzten Feldenkrais-Lektion. Entspannt stürmten wir danach das Frühstücksbüffet. Am Mittag hatten wir nochmals Skatingunterricht. Barbara zeigt uns neben der 1:1 Technik nun auch noch die asymetrische 1:2 Technik und wie man damit möglichst mühelos den Berg hochkommt. Beim anschliessenden Runterfahren beeindruckte sie uns mit einwandfreiem Telemark-Stil. Das Kurswochenende ging viel zu schnell vorbei. Zum Glück konnten wir das Engadin noch einen Tag länger geniessen, da ich kurzentschlossen meinen geplanten freien Freitag auf den Montag verlegt hatte. Am Samstag gab es noch eine Ausfahrt ins Val Bever und am Sonntag fuhren wir bei herrlichem Wetter von Pontresina nach Maloja, Isola (mit obligatem Polenta- und Kuchenhalt) und wieder zurück nach Pontresina.
Der Samstag ging vor dem Frühstück mit einer Feldenkrais-Lektion los. Ich wurde ins kalte Wasser geworfen, weil ich ja am Freitag nicht mitbekommen hatte, worum es sich handelt. Wir lernten in diesen Lektionen unseren Körper bewusst wahrzunehmen (Scanning) und machten Übungen, bei welchen wir feststellen konnten, dass von den Füssen, über Becken, Brustkorb bis zu den Schultern und zum Nacken alles zusammenhängt. Will heissen, wenn man den Fuss bewegt, kann man diese Bewegung auch in den Schultern und im Nacken wahrnehmen. Anschliessend gab es ein ausgiebiges Frühstück bevor es gegen Mittag mit dem Skatingkurs weiterging. Wir übten die einzelnen Elemente des Skatens mit langsam ausgeführten Bewegungen, die nicht immer einfach zum Nachmachen waren. Doch brachte es mich weiter, da die meisten da ansetzten, wo ich noch Verbesserungspotential habe.
Am späteren Nachmittag versuchten wir das Gelernte umzusetzen. Vor dem Abendessen besuchten wir die Wellnesszone und wir hatten eine weitere Feldenkrais-Lektion. Das Becken stand nun ihm Fokus und wir wurden in die "Beckenuhr" eingeweiht. Nach ausgiebigem Üben konnten alle eine deutliche Entspannung in der Lendenwirbelsäule feststellen. Der Tag endete mit einem wohlverdienten 4-Gang-Menüe.
Der Sonntag startete mit der letzten Feldenkrais-Lektion. Entspannt stürmten wir danach das Frühstücksbüffet. Am Mittag hatten wir nochmals Skatingunterricht. Barbara zeigt uns neben der 1:1 Technik nun auch noch die asymetrische 1:2 Technik und wie man damit möglichst mühelos den Berg hochkommt. Beim anschliessenden Runterfahren beeindruckte sie uns mit einwandfreiem Telemark-Stil. Das Kurswochenende ging viel zu schnell vorbei. Zum Glück konnten wir das Engadin noch einen Tag länger geniessen, da ich kurzentschlossen meinen geplanten freien Freitag auf den Montag verlegt hatte. Am Samstag gab es noch eine Ausfahrt ins Val Bever und am Sonntag fuhren wir bei herrlichem Wetter von Pontresina nach Maloja, Isola (mit obligatem Polenta- und Kuchenhalt) und wieder zurück nach Pontresina.
Sonntag, 27. Januar 2013
Women's Langlauf Festival
Am letzten Wochenende war es wieder so weit und das Women's Langlauf Festival stand auf dem Programm. So reiste ich am Donnerstagabend nach dem Arbeiten mit Bahn und Bus nach Lenzerheide ins Hotel Schweizerhof. Alexandra, Kathleen und Heidi waren schon da, als ich ankam. Kurz darauf gab es einen Begrüssungsapéro und eine Information wie das Weekend ablaufen würde. Ebenfalls wurden die Langlauflehrer vorgestellt. Heidi würde dieses Jahr erstmals als Langlauflehrerin Anfänger betreuen und somit nicht mehr in unserer Gruppe am Unterricht teilnehmen. Mit einem feinen 4-Gang Menüe wurden wir anschliessend verwöhnt, bevor Alexandra und ich uns im edlen Alpenchic-Zimmer gemütlich einrichteten. Gegen Mitternacht fielen wir dann beide in einen etwas unruhigen Schlaf.
Am Freitagmorgen schneite es und war mit etwa Minus 10 Grad recht kalt. Los ging es um 09:30h mit Einturnen. Anschliessend war die Gruppeneinteilung. Zusammen mit Isabelle und Monica, die wir von früheren Jahren bereits kannten, stellten wir uns bei den Könnern ein. Patrik war für die kommenden drei Vormittage unser Langlauflehrer. Anfangs übten wir ohne Stöcke zu fahren. Unsere Defizite wurden schnell erkannt und wir wurden individuell korrigiert. Nach dem Mittagessen konnten wir für uns alleine üben oder aber auch die Wellnesszone vom Hotel nutzen. Am Abend dann wieder ein feines 4-Gang Menüe.
Am Samstagmorgen schien die Sonne und es wurde ein herrlicher Tag. Nachdem Aufwärmen übten wir wieder in Gruppen. Unter anderem machten wir Videoaufnahmen, welche am Abend im Zeitlupentempo betrachtet gnadenlos unsere Schwächen aufzeigten. Am Nachmittag entschied ich mich je eine Runde mit den Skating Skiern und eine Runde mit den Klassischen Skiern zu drehen. Danach hatte ich genug und auch keine Lust mehr auf Schwimmen, Joggen oder Zumba. Bereits stand das letzte Geniesser-Abendessen auf dem Programm.
Am Sonntagvormittag hatten wir nochmals Langlaufunterricht. Wir versuchten beim Skaten die in der Videoanalyse erkannten Fehler zu beheben. Viel zu schnell gingen die lustigen und lehrreichen Tage vorbei. Am Mittag kam Philippe auf die Lenzerheide. Am Nachmittag machten wir gemeinsam noch ein paar Kilometer auf der Loipe. Langsam war ich aber etwas platt und hatte in den Anstiegen Mühe ihm zu folgen. Nicht fehlen durfte der abschliessende Besuch im Café Aurora mit Kuchen und Co. Für einmal gestaltete sich die anschliessende Heimreise ohne Probleme und wir kamen ohne Verspätung zu Hause an.
Am Freitagmorgen schneite es und war mit etwa Minus 10 Grad recht kalt. Los ging es um 09:30h mit Einturnen. Anschliessend war die Gruppeneinteilung. Zusammen mit Isabelle und Monica, die wir von früheren Jahren bereits kannten, stellten wir uns bei den Könnern ein. Patrik war für die kommenden drei Vormittage unser Langlauflehrer. Anfangs übten wir ohne Stöcke zu fahren. Unsere Defizite wurden schnell erkannt und wir wurden individuell korrigiert. Nach dem Mittagessen konnten wir für uns alleine üben oder aber auch die Wellnesszone vom Hotel nutzen. Am Abend dann wieder ein feines 4-Gang Menüe.
Am Sonntagvormittag hatten wir nochmals Langlaufunterricht. Wir versuchten beim Skaten die in der Videoanalyse erkannten Fehler zu beheben. Viel zu schnell gingen die lustigen und lehrreichen Tage vorbei. Am Mittag kam Philippe auf die Lenzerheide. Am Nachmittag machten wir gemeinsam noch ein paar Kilometer auf der Loipe. Langsam war ich aber etwas platt und hatte in den Anstiegen Mühe ihm zu folgen. Nicht fehlen durfte der abschliessende Besuch im Café Aurora mit Kuchen und Co. Für einmal gestaltete sich die anschliessende Heimreise ohne Probleme und wir kamen ohne Verspätung zu Hause an.
Sonntag, 20. Januar 2013
Langlaufen im Goms
Dieses Jahr führte der Triathlon Club Baden bereits das 20. Langlauf-Weekend durch. Organisiert wird es mit grosser Begeisterung jeweils von Franz Buck. Seit einigen Jahren übernachten wir im Holiday-Camp in Oberwald. Am Freitagmorgen traten wir unsere Reise an. Nachdem schon der Bus nach Wetzikon Bahnhof und der Zug nach Zürich Verspätung hatten und wir den Anschluss jeweils nur knapp erwischten, kam die erste Zugsausfallsmeldung in Zürich. Wegen einem defekten Triebwagen fiel der optimale und schnelle 8:31h-Zug nach Göschenen aus. 40min und einen Starbucks-Café später ging es schliesslich weiter nach Arth-Goldau, wo der Anschlusszug ebenfalls nicht fuhr. Genervt meldeten wir uns am Bahnschalter. Der Bahnvorstand organisierte, dass der nachfolgende Cisaplpino für die 40-50 gestrandeten Reisenden ausserordentlich in Göschenen hielt. So kamen wir schliesslich mit einer Stunde Verspätung nach 4 1/2h in Oberwald bei schönem und kaltem Wetter an. Mit dem Tramperrucksack auf dem Rücken skateteten wir 2km zur Unterkunft und machten uns anschliessend auf Richtung Niederwald. Wegen den kalten Temperaturen war der Schnee stumpf und die Kilometer fühlten sich ordentlich anstrengend an. Den Abend verbrachten wir gemütlich mit den anderen Triathlon-Club-Mitgliedern im Restaurant Ahorni.
Am Samstag war es nicht mehr ganz so kalt, aber noch genügend kalt, dass wir mit Steigwachs und ohne Klister uns auf den Klassischen Skis fortbewegen konnten. Wir fuhren nach Münster und wieder zurück. Auf dem Rückweg mit einem kleinen unfreiwilligen Wettkampf. Ein Mann hatte keine Freude als wir ihn überholten, so drückte er mächtig auf das Gaspedal, um wieder Abstand zu gewinnen und wurde dann aber wieder langsamer. Als wir wieder näher kamen wiederholte sich das Prozedere... Am Nachmittag ging es mit den Skating Skiern nach Blitzingen. Den ansteigenden Rückweg schenkten wir uns und fuhren mit der Bahn zurück. Am Abend dann wieder ein feines Nachtessen im Ahorni.
Am Sonntagmorgen schneite es. Trotzdem wollten wir nach dem wie immer feinen und grossen Frühstücksbüffet nochmals auf die Loipe. Die Temperaturen waren merklich wärmer und unsere Skier klebten dieses Mal zunehmend wegen Feuchtigkeit im Schnee. Wir hätten wohl gut daran getan, eine Struktur anzubringen. Auch an diesem Tag fuhren wir mit dem Zug wieder zurück. Bevor es nach Hause ging, nahmen wir nochmals die Klassischen Skier hervor, jedoch hatten wir keinen optimalen Halt mehr mit Steigwachs. So fuhren wir mit dem Tramperrucksack auf dem Rücken von der Unterkunft zum Bahnhof Oberwald. Leider traf der von uns ausgewählte 15:56h-Zug nach Andermatt nie da ein. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn fand es nicht nötig die Reisenden zu informieren. Nach 15min Warten haben wir dann am Bahnschalter nachgefragt. Man bestätigte uns da, dass der Zug nicht gefahren wäre, man wisse aber auch nicht wieso... ...so brauchten wir auch für die Rückreise erneut 4 1/2h.
Auch wenn die Bahn unsere Nerven nicht gerade schonte, wir hatten ansonsten ein schönes und genussvolles Wochenende mit einigen Langlaufkilometern und natürlich fehlten auch die Kuchen-Besuche in der Gade-Bar, in der Vasa-Bar, im Golf-Restaurant Source du Rhone und im Restaurant Tannenhof nicht.
Am Samstag war es nicht mehr ganz so kalt, aber noch genügend kalt, dass wir mit Steigwachs und ohne Klister uns auf den Klassischen Skis fortbewegen konnten. Wir fuhren nach Münster und wieder zurück. Auf dem Rückweg mit einem kleinen unfreiwilligen Wettkampf. Ein Mann hatte keine Freude als wir ihn überholten, so drückte er mächtig auf das Gaspedal, um wieder Abstand zu gewinnen und wurde dann aber wieder langsamer. Als wir wieder näher kamen wiederholte sich das Prozedere... Am Nachmittag ging es mit den Skating Skiern nach Blitzingen. Den ansteigenden Rückweg schenkten wir uns und fuhren mit der Bahn zurück. Am Abend dann wieder ein feines Nachtessen im Ahorni.
Am Sonntagmorgen schneite es. Trotzdem wollten wir nach dem wie immer feinen und grossen Frühstücksbüffet nochmals auf die Loipe. Die Temperaturen waren merklich wärmer und unsere Skier klebten dieses Mal zunehmend wegen Feuchtigkeit im Schnee. Wir hätten wohl gut daran getan, eine Struktur anzubringen. Auch an diesem Tag fuhren wir mit dem Zug wieder zurück. Bevor es nach Hause ging, nahmen wir nochmals die Klassischen Skier hervor, jedoch hatten wir keinen optimalen Halt mehr mit Steigwachs. So fuhren wir mit dem Tramperrucksack auf dem Rücken von der Unterkunft zum Bahnhof Oberwald. Leider traf der von uns ausgewählte 15:56h-Zug nach Andermatt nie da ein. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn fand es nicht nötig die Reisenden zu informieren. Nach 15min Warten haben wir dann am Bahnschalter nachgefragt. Man bestätigte uns da, dass der Zug nicht gefahren wäre, man wisse aber auch nicht wieso... ...so brauchten wir auch für die Rückreise erneut 4 1/2h.
Auch wenn die Bahn unsere Nerven nicht gerade schonte, wir hatten ansonsten ein schönes und genussvolles Wochenende mit einigen Langlaufkilometern und natürlich fehlten auch die Kuchen-Besuche in der Gade-Bar, in der Vasa-Bar, im Golf-Restaurant Source du Rhone und im Restaurant Tannenhof nicht.
Samstag, 5. Januar 2013
Sports & Fun im Engadin
Wie immer um den Jahreswechsel gönnten wir uns auch dieses Jahr ein paar Tage Erholung vom Alltag im wunderschönen Engadin. Da die Feiertage arbeitgeberfreundlich lagen, hatten wir gleich 10 Nächte vom 26.12. bis zum 5.1. in der Jugendherberge in Pontresina gebucht.
Am 25.12. war schon alles gepackt, weil wir der Meinung waren, dass wir schon an diesem Tag anreisen würden. Ein Blick auf die Reservationsbestätigung, bevor wir auf den Zug wollten, zeigte dann aber, dass wir erst ab dem 26.12. ein Zimmer hatten. Den so gewonnenen Tag gab uns noch etwas extra Zeit, um ein paar Sachen im Haushalt zu erledigen sowie die Loipe in Studen zu erkunden. Diese Idee hatten auch noch andere, unter anderem auch Möne und Bedi, welche wir da im Restaurant angetroffen hatten. Der Ausflug lohnte sich, die Loipe war in einem Top-Zustand, und wir so schnell unterwegs wie noch selten.
Am Stephanstag reisten wir mit dem Zug nach Pontresina. Bevor wir um 16:00h einchecken konnten, drehten wir bereits die erste Runde mit den Skating-Skiern. In der Jugendherberge trafen wir erneut auf viele bekannte Gesichter und ebenfalls auf der Loipe, so kam auch das Gesellige in diesen Tagen nicht zu kurz. Am 29.12. reisten auch Möne und Bedi nach Pontresina, sie hatten für eine Woche eine Ferienwohnung gemietet. So ergab es sich, dass wir mit ihnen einige Male gemeinsam auf der Loipe waren. Es war immer lustig, aber immer auch anstrengend mit den beiden. Bedi forderte Philippe und Möne mich, so dass wir in den Anstiegen immer alle vier komplett aus der Puste waren. Die Besuche im Café Grond in Sils und Pontresina mit den feinen Himbeer-Schnitten und ein Abstecher ins Bellavista in Silvaplana, wo es ausgezeichneten Apfelstrudel gibt, durften natürlich ebenso wenig fehlen wie der Traum von einem Käsekuchen im Val Bever oder die Riesen-Cremeschnitte im Restaurant an der Loipe in Zuoz . Am 1.1. hatten wir schon fast traditionsgemäss mit Barbara abgemacht, gemeinsam ging es zur Begrüssung des neuen Jahres um 7:30h mit den Klassischen Skiern ins Val Roseg. Ebenfalls am Neujahrestag gastierte die Tour de Ski im Münstertal. Wir liessen es uns nicht nehmen, nach Tschierv zu reisen, um Dario Cologna anzufeuern. Leider dauerten die Vorläufe der Frauen und Männer recht lange und die Viertelfinals starteten erst um 16:00h. Nach zweimal 1h draussen im Schatten an der Kälte mit einer Suppenpause dazwischen im warmen Festzelt, hatten wir kalte Füsse und mussten uns gegen 17:00h auf die Rückreise nach Pontresina machen, da wir um 19:00h auf das Nachtessen wieder zurück sein wollten. Mit den Langlaufskiern ging es teilweise mehrmals nach Zernez, nach Sils, auf den Mortertasch-Gletscher, ins Val Roseg, Val Bever und ins Val Fex. An zwei Tagen waren mit den Alpin-Skiern im Corviglia-Skigebiet. Das frühe Aufstehen an diesen beiden Tagen hatte sich jeweils gelohnt, so konnte man die noch halbleeren Pisten bis um 10:30h geniessen, danach waren sie leider etwas überfüllt und die Kolonnen an den Skiliften lang. Insgesamt haben wir in diesen Tagen fast 300 Langlaufkilometer gesammelt, rund 60km davon mit den Klassischen Skiern. Kaum zurück im Unterland haben wir schon Entzugserscheinungen und freuen uns auf die nächsten Kilometer mit den schmalen Latten im Schnee.
Am 25.12. war schon alles gepackt, weil wir der Meinung waren, dass wir schon an diesem Tag anreisen würden. Ein Blick auf die Reservationsbestätigung, bevor wir auf den Zug wollten, zeigte dann aber, dass wir erst ab dem 26.12. ein Zimmer hatten. Den so gewonnenen Tag gab uns noch etwas extra Zeit, um ein paar Sachen im Haushalt zu erledigen sowie die Loipe in Studen zu erkunden. Diese Idee hatten auch noch andere, unter anderem auch Möne und Bedi, welche wir da im Restaurant angetroffen hatten. Der Ausflug lohnte sich, die Loipe war in einem Top-Zustand, und wir so schnell unterwegs wie noch selten.
Am Stephanstag reisten wir mit dem Zug nach Pontresina. Bevor wir um 16:00h einchecken konnten, drehten wir bereits die erste Runde mit den Skating-Skiern. In der Jugendherberge trafen wir erneut auf viele bekannte Gesichter und ebenfalls auf der Loipe, so kam auch das Gesellige in diesen Tagen nicht zu kurz. Am 29.12. reisten auch Möne und Bedi nach Pontresina, sie hatten für eine Woche eine Ferienwohnung gemietet. So ergab es sich, dass wir mit ihnen einige Male gemeinsam auf der Loipe waren. Es war immer lustig, aber immer auch anstrengend mit den beiden. Bedi forderte Philippe und Möne mich, so dass wir in den Anstiegen immer alle vier komplett aus der Puste waren. Die Besuche im Café Grond in Sils und Pontresina mit den feinen Himbeer-Schnitten und ein Abstecher ins Bellavista in Silvaplana, wo es ausgezeichneten Apfelstrudel gibt, durften natürlich ebenso wenig fehlen wie der Traum von einem Käsekuchen im Val Bever oder die Riesen-Cremeschnitte im Restaurant an der Loipe in Zuoz . Am 1.1. hatten wir schon fast traditionsgemäss mit Barbara abgemacht, gemeinsam ging es zur Begrüssung des neuen Jahres um 7:30h mit den Klassischen Skiern ins Val Roseg. Ebenfalls am Neujahrestag gastierte die Tour de Ski im Münstertal. Wir liessen es uns nicht nehmen, nach Tschierv zu reisen, um Dario Cologna anzufeuern. Leider dauerten die Vorläufe der Frauen und Männer recht lange und die Viertelfinals starteten erst um 16:00h. Nach zweimal 1h draussen im Schatten an der Kälte mit einer Suppenpause dazwischen im warmen Festzelt, hatten wir kalte Füsse und mussten uns gegen 17:00h auf die Rückreise nach Pontresina machen, da wir um 19:00h auf das Nachtessen wieder zurück sein wollten. Mit den Langlaufskiern ging es teilweise mehrmals nach Zernez, nach Sils, auf den Mortertasch-Gletscher, ins Val Roseg, Val Bever und ins Val Fex. An zwei Tagen waren mit den Alpin-Skiern im Corviglia-Skigebiet. Das frühe Aufstehen an diesen beiden Tagen hatte sich jeweils gelohnt, so konnte man die noch halbleeren Pisten bis um 10:30h geniessen, danach waren sie leider etwas überfüllt und die Kolonnen an den Skiliften lang. Insgesamt haben wir in diesen Tagen fast 300 Langlaufkilometer gesammelt, rund 60km davon mit den Klassischen Skiern. Kaum zurück im Unterland haben wir schon Entzugserscheinungen und freuen uns auf die nächsten Kilometer mit den schmalen Latten im Schnee.
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