Da ich im Spätherbst am 70.3 Challenge in Phuket starten möchte und seit der Challenge in Roth im letzten Sommer an keinem Triathlon Event mehr teilgenommen hatte, war es an der Zeit wieder mal ein Gefühl für die Mitteldistanz zu bekommen, weshalb ich mir den Allgäu Triathlon im deutschen Immenstadt ausgesucht hatte.
Von optimaler Vorbereitung konnte ich nicht sprechen als ich letzte Woche meine Sachen für den Triathlon packte: Kein einziges Wechseltraining absolviert, keine Trainingskilometer mit den Aero-Laufrädern und dem Aeroaufsatz, immer noch Muskelkater in den Oberschenkeln vom Wochenende davor (Besuch der Leglerhütte mit 1700hm Up and Down), sowie Überlastung und wenig Schlaf bei der Arbeit, da eine Stelle seit Ende Juni nicht mehr besetzt ist.
Das Hotel war reserviert, die Wetterprognosen waren gut, das Allgäu lieblich, die Kuchen da lecker, also fuhren wir am Freitagabend nach der Arbeit los. Am Abend gab es eine Pasta-Party sowie die obligatorische Informationsveranstaltung.
Am anderen Morgen mussten wir um 5:00h aufstehen und frühstücken. Die Frauen der Mitteldistanz wurden bereits um 7:25h auf die 2km lange Schwimmstrecke geschickt. Alexandra und ich schafften es gerade rechtzeitig zum Schwimmstart. Als wir ins Wasser zum Einschwimmen wollten, wurden wir gleich wieder zurückgschickt, da die Zeitmessmatte davor noch nicht aktiviert war. Mit Einschwimmen wurde dann nichts mehr, kaum waren wir Wasser ging schon der Startschuss. Die Wassertemperatur war nicht ganz 22 Grad Celsius, so dasss das Tragen des Neoprenanzuges erlaubt war. Die Schwimmstrecke legte ich zufälligerweise zusammen mit Alexandra zurück, wir erkannten uns gegenseitig an unseren Schwimmbrillen und stiegen nach rund 40 Minuten aus dem Wasser. Die Zeit interessierte mich nicht weiter, ich wechselte aufs Rennrad, ohne eine Stoppuhr gestartet zu haben.
Ich hatte keine Aero-Laufräder und keinen Aero-Lenker am Rennrad montiert, da ich ja damit nicht trainiert hatte. Zudem erwarteten uns auf der 80km Radstrecke 1200hm. An der Informations-Veranstaltung wurde von einer anspruchsvollen Strecke gesprochen und dass die gefährlichen Stellen und Abfahrten gut markiert wären. Da war ich also mal gespannt. Nach 3km ging es bereits in den ersten heftigen Anstieg, bis Km 20 war der Kurs wellig mit vielen 90-Grad Abbiegungen und teilweise auf schmalen Radwegen, so dass man sehr aufmerksam fahren musste, da ich die Strecke ja nicht kannte. Von Km 20 bis 25 waren 300hm zu bewältigen, bevor dann der zweite Teil der Radrunde mehrere Abfahrten beinhaltete. Zu meiner Überraschung hatte ich mit diesen keine Probleme und konnte den Temporausch geniessen. Die Radrunde wiederholte sich nochmals, langsam stieg auch das Thermometer, so dass ich froh war, nach 80km vom Rad steigen zu können, zumal auf den letzten 15km auch noch Gegenwind aufkam. Das Laufen fand auf einer flachen Strecke aber in einer ziemlichen Brutshitze statt. Auch hier gab es zwei Runden zu bewältigen. Immer wieder schüttete ich mir Wasser über den Kopf, zweimal liess ich mich sogar kalt abduschen. Auf den letzten Kilometern konnte ich noch etwas aufdrehen, als das Erreichen des Ziels langsam absehbar wurde. Nach 5h40m überquerte ich schliesslich die Ziellinie, danach wurden wir mit einem Früchtebüffet, Blechkuchen, diversen Getränken und einer Massage verwöhnt. Der Anlass hat mir sehr gut gefallen, da er einerseits in einer wunderschönen Landschaft rund um den Alpsee stattfand, und andererseits perfekt organisiert und auch nicht zu gross war. Habe nichts zu bemängeln. Durch die zeitlich gestaffelten Starts war auch das unfaire Windschattenfahren kein Thema und es gab keine riskanten Überhölmanöver, was ich sehr zu schätzen weiss. Bin gerne in einem anderen Jahr wieder dabei.
Samstag, 20. Juli 2013
Sonntag, 23. Juni 2013
SOLA Duo - Eine Reise durch die Nacht
Schon länger wollten wir an der SOLA Duo starten, welche jeweils alle zwei Jahre vom ASVZ organisiert wird, doch die letzten Male lag der Termin für uns immer ungünstig und kollidierte mit einem anderen Anlass. Dieses Jahr hatten wir am Veranstaltungstag nichts los und so hatte ich uns für den Event angemeldet. Zu zweit wird die 80km lange Strecke von St. Gallen nach Zürich zu Fuss und mit dem Fahrrad bewältigt. Die Disziplinen dürfen beliebig oft getauscht werden.
Am Donnerstagabend waren wir im ETH-Zentrum an der obligatorischen Informationsveranstaltung, wo wir über den genauen Ablauf und die Sicherheitsvorschriften informiert wurden. Das Fahrrad musste mit einem funktionierenden Front- und Rücklicht ausgestattet sein und die beiden Teilnehmer hatten eine Sicherheitsweste sowie ein blinkendes Armband zu tragen. Die Strecke würde mehrheitlich entlang der alten Kantonsstrasse verlaufen. Unterwegs gab es 12 Posten, wo man sich doppelt registrieren musste, einmal mit Stick (für die Zeitmessung) und einmal mit der Lochzange (damit der Besenwagen sah, wann alle Teilnehmer vorbei waren).
Am Freitagabend, nach unserer Henkersmahlzeit, gebratene Nudeln beim Chinesen, fuhren wir mit dem Zug nach St. Gallen, bezogen da um 22:30h unsere Startunterlagen (Sicherheitswesten, Start- und Radnummern und Stick) und trafen die letzten Vorbereitungen.
Rund 100 Teams wurden um Punkt Mitternacht auf die Reise durch die Nacht geschickt. Am Anfang waren alle noch nahe zusammen, aber schon nach wenigen Kilometern wurde es ein langgezogener Tatzelwurm mit vielen leuchtenden roten Rücklichtern. Eine spezielle Stimmung in einer milden Nacht. Der angekündigte Regen hielt sich noch zurück. Aufgrund von Tipps von erfahrenen SOLA Duo-Läufern entschieden wir uns alle 10min zwischen Laufen und Radfahren zu wechseln. Betreffend Belastung strebten wir beim Laufen etwa unser Marathontempo an. Dieses war für diese Zeitdauer jeweils gut auszuhalten. Auf dem Fahrrad konnte man sich anschliessend 10min erholen und verpflegen. Wir hatten uns für mein Bike als Fahrrad entschieden, dieses hat eine verstellbare Sattelstütze, was sich als sehr komfortabel herausstellte. Für den Verpflegungs- und Regenkleidertransport hatten wir einen Gepäckträger mit zwei wasserfesten Ortliebtaschen montiert.
Wir kamen gut vorwärts und da wir nicht zu schnell gestartet waren, konnten wir ab und zu ein Team überholen. Wir waren auch immer bei den Leuten und nie alleine unterwegs. Zum Glück fanden wir alle Registrierungsposten. Sicherheitshalber luden wir die Strecke aber auch auf den Garmin.
Gegen 4:00h in der Früh, als wir bei der Steigung vor Wildberg waren, begann es dann leider doch noch recht heftig zu regnen, so dass wir entschieden, alle 8min zu wechseln, um zu verhindern, dass der Radfahrer zu frieren begann. Nun während dieser Steigung hatte ich alles andere als kalt, musste ich doch schauen, dass ich Philippe, der gerade am Laufen war, mit dem Bike überhaupt folgen konnte, so schnell lief er hoch, jedoch hatten seine Beine langsam weniger Freude am Gefälle. Glücklicherweise ergab es sich, dass ich die meisten Strecken hatte, bei denen es runter ging. Mir machte das nichts aus, im Gegenteil, ich fand dies geradezu erholsam.
Um 5:00h begann es zu dämmern und der Regen lies glücklicherweise nach. Wir behielten die 8min-Wechsel bei. Kurz vor 6:00h waren wir in der Steigung von Fällanden nach Pfaffhausen, ausgerechnet ich war wieder auf dem Bike und Philippe rannte mir davon. Wir wechselten etwas vorzeitig, damit ich mich auf dem Bike nicht zu stark verausgaben musste. Mir kam das Berghochfahren anstrengender vor als das Berghochlaufen. Nach dem letzten Registrierungsposten waren es nur noch 5km bis ins Ziel. Die packten wir auch noch. Schliesslich erreichten wir nach 6h36min das Ziel in der Fluntern als 5. von 34 gestarteten Mixed-Teams und als 17. Team Overall.
Im Ziel bekamen wir unsere Finisher-Shirts und nach dem Duschen wurde uns ein feines Frühstück mit frischem Zopf und Birchermüesli offeriert.
Track: http://connect.garmin.com/activity/331934802
Am Donnerstagabend waren wir im ETH-Zentrum an der obligatorischen Informationsveranstaltung, wo wir über den genauen Ablauf und die Sicherheitsvorschriften informiert wurden. Das Fahrrad musste mit einem funktionierenden Front- und Rücklicht ausgestattet sein und die beiden Teilnehmer hatten eine Sicherheitsweste sowie ein blinkendes Armband zu tragen. Die Strecke würde mehrheitlich entlang der alten Kantonsstrasse verlaufen. Unterwegs gab es 12 Posten, wo man sich doppelt registrieren musste, einmal mit Stick (für die Zeitmessung) und einmal mit der Lochzange (damit der Besenwagen sah, wann alle Teilnehmer vorbei waren).
Am Freitagabend, nach unserer Henkersmahlzeit, gebratene Nudeln beim Chinesen, fuhren wir mit dem Zug nach St. Gallen, bezogen da um 22:30h unsere Startunterlagen (Sicherheitswesten, Start- und Radnummern und Stick) und trafen die letzten Vorbereitungen.
Rund 100 Teams wurden um Punkt Mitternacht auf die Reise durch die Nacht geschickt. Am Anfang waren alle noch nahe zusammen, aber schon nach wenigen Kilometern wurde es ein langgezogener Tatzelwurm mit vielen leuchtenden roten Rücklichtern. Eine spezielle Stimmung in einer milden Nacht. Der angekündigte Regen hielt sich noch zurück. Aufgrund von Tipps von erfahrenen SOLA Duo-Läufern entschieden wir uns alle 10min zwischen Laufen und Radfahren zu wechseln. Betreffend Belastung strebten wir beim Laufen etwa unser Marathontempo an. Dieses war für diese Zeitdauer jeweils gut auszuhalten. Auf dem Fahrrad konnte man sich anschliessend 10min erholen und verpflegen. Wir hatten uns für mein Bike als Fahrrad entschieden, dieses hat eine verstellbare Sattelstütze, was sich als sehr komfortabel herausstellte. Für den Verpflegungs- und Regenkleidertransport hatten wir einen Gepäckträger mit zwei wasserfesten Ortliebtaschen montiert.
Wir kamen gut vorwärts und da wir nicht zu schnell gestartet waren, konnten wir ab und zu ein Team überholen. Wir waren auch immer bei den Leuten und nie alleine unterwegs. Zum Glück fanden wir alle Registrierungsposten. Sicherheitshalber luden wir die Strecke aber auch auf den Garmin.
Gegen 4:00h in der Früh, als wir bei der Steigung vor Wildberg waren, begann es dann leider doch noch recht heftig zu regnen, so dass wir entschieden, alle 8min zu wechseln, um zu verhindern, dass der Radfahrer zu frieren begann. Nun während dieser Steigung hatte ich alles andere als kalt, musste ich doch schauen, dass ich Philippe, der gerade am Laufen war, mit dem Bike überhaupt folgen konnte, so schnell lief er hoch, jedoch hatten seine Beine langsam weniger Freude am Gefälle. Glücklicherweise ergab es sich, dass ich die meisten Strecken hatte, bei denen es runter ging. Mir machte das nichts aus, im Gegenteil, ich fand dies geradezu erholsam.
Um 5:00h begann es zu dämmern und der Regen lies glücklicherweise nach. Wir behielten die 8min-Wechsel bei. Kurz vor 6:00h waren wir in der Steigung von Fällanden nach Pfaffhausen, ausgerechnet ich war wieder auf dem Bike und Philippe rannte mir davon. Wir wechselten etwas vorzeitig, damit ich mich auf dem Bike nicht zu stark verausgaben musste. Mir kam das Berghochfahren anstrengender vor als das Berghochlaufen. Nach dem letzten Registrierungsposten waren es nur noch 5km bis ins Ziel. Die packten wir auch noch. Schliesslich erreichten wir nach 6h36min das Ziel in der Fluntern als 5. von 34 gestarteten Mixed-Teams und als 17. Team Overall.
Im Ziel bekamen wir unsere Finisher-Shirts und nach dem Duschen wurde uns ein feines Frühstück mit frischem Zopf und Birchermüesli offeriert.
Track: http://connect.garmin.com/activity/331934802
Samstag, 8. Juni 2013
Lanzaraote statt Alpenpassüberquerung
Je länger je mehr zeichnete es sich ab, dass unsere Ferien mit der per Rennrad geplanten Alpenpassüberquerung von Genf nach Nizza, wetterbedingt ins Wasser respektive in den Schnee fallen würden. Kurzfristig buchten wir auf der Suche nach etwas Sonne am Mittwochabend für Freitag, 31.5. bis Freitag 7.6. eine Ferienwoche auf Lanzarote.
Der Flug mit der Edelweiss Air klappte perfekt und sogar am Flughafen war unser Shuttle zum Hotel organisiert, obwohl wir erst 48h vorher gebucht hatten. Im Hotel Neptuno hatten wir ein gemütliches und grosszügiges Appartzimmer mit Schlaf- und Wohnzimmer sowie Balkon und Dusche/WC inkl. wunderschönem Blick auf das Meer.
Am Samstag begaben wir uns in das nahegelegene Fahrradverleihgeschäft "Lanzarote Bikes". Der Geschäftsführer, Ben, vor sieben Jahren aus San Francisco ausgewandert, war gerade am Öffnen des Ladens. Wir hatten Glück, ihn gerade zur rechten Zeit angetroffen zu haben, den um diese Jahreszeit haben die Bike-Shops nur stundenweise geöffnet. Er hatte zwei Rennräder mit unserer Rahmengrösse und sogar auch 2 Paar KEO-Pedalen. Während er unsere Räder parat machte, gingen wir nochmals ins Hotel zurück und machten uns für die Ausfahrt bereit.
Schon ging es los, der Wind blies die ersten beiden Tage heftig mit bis zu 6 Bft. Zuerst dachte ich, dass ich so keine 20km auf dem Rennrad sitzen würde. Bei Gegenwind kamen wir sehr schlecht vorwärts und der Seitenwind war lästig, insbesondere, wenn wir ab und zu von einem Bus oder Lastwagen gekreuzt wurden. Da wo wir radelten, hielt sich der Verkehr zum Glück in Grenzen, jedoch an die teilweise schlechte Strassenbeschaffenheit mit sehr rauhem Belag mussten wir uns zuerst gewöhnen.
Die Vulkaninsel ist sehr abwechslungsreich und hat uns fasziniert mit immer wieder ändernden Landschaften und weissen Dörfern, von welchen viele auf 250 bis 300m.ü.M liegen. Nein, die Höhenmeter kamen in dieser Woche nicht zu kurz. Wir fuhren auch einmal zum nördlichen Teil und einmal zum südlichen Teil der Insel, so hatten wir praktisch die ganze Strecke des Ironman Lanzarate abgefahren. Die Ausblicke vom Land aufs Meer waren oft atemberaubend, wenn nur dieser Wind nicht immer geblasen hätte. Ja, und weil der Wind bliess und unsere Freunde, Möne und Beat gleichzeitig auch an der Costa Teguise eine Woche Surfurlaub verbrachten, standen wir auch noch ein- bzw. zweimal auf dem Surfbrett.
Bei am Abend kühleren Temperaturen tranken wir nach dem Nachtessen meistens noch einen Schlummertrunk mit den beiden. Offensichtlich war für mich die kalte Zugluft dann doch etwas zu viel, so dass ich mir am Donnerstagabend noch eine Erkältung reinzog. Dies hätte nicht unbedingt sein müssen. Am Freitag gönnten wir uns noch etwas Sonne am Strand und einen feinen Käsekuchen beim Deutschen Kaffee an der Costa Teguise. Am Abend ging es dann zurück in die Schweiz, wo in der Zwischenzeit auch der Sommer angekommen war.
Der Flug mit der Edelweiss Air klappte perfekt und sogar am Flughafen war unser Shuttle zum Hotel organisiert, obwohl wir erst 48h vorher gebucht hatten. Im Hotel Neptuno hatten wir ein gemütliches und grosszügiges Appartzimmer mit Schlaf- und Wohnzimmer sowie Balkon und Dusche/WC inkl. wunderschönem Blick auf das Meer.
Am Samstag begaben wir uns in das nahegelegene Fahrradverleihgeschäft "Lanzarote Bikes". Der Geschäftsführer, Ben, vor sieben Jahren aus San Francisco ausgewandert, war gerade am Öffnen des Ladens. Wir hatten Glück, ihn gerade zur rechten Zeit angetroffen zu haben, den um diese Jahreszeit haben die Bike-Shops nur stundenweise geöffnet. Er hatte zwei Rennräder mit unserer Rahmengrösse und sogar auch 2 Paar KEO-Pedalen. Während er unsere Räder parat machte, gingen wir nochmals ins Hotel zurück und machten uns für die Ausfahrt bereit.
Schon ging es los, der Wind blies die ersten beiden Tage heftig mit bis zu 6 Bft. Zuerst dachte ich, dass ich so keine 20km auf dem Rennrad sitzen würde. Bei Gegenwind kamen wir sehr schlecht vorwärts und der Seitenwind war lästig, insbesondere, wenn wir ab und zu von einem Bus oder Lastwagen gekreuzt wurden. Da wo wir radelten, hielt sich der Verkehr zum Glück in Grenzen, jedoch an die teilweise schlechte Strassenbeschaffenheit mit sehr rauhem Belag mussten wir uns zuerst gewöhnen.
Die Vulkaninsel ist sehr abwechslungsreich und hat uns fasziniert mit immer wieder ändernden Landschaften und weissen Dörfern, von welchen viele auf 250 bis 300m.ü.M liegen. Nein, die Höhenmeter kamen in dieser Woche nicht zu kurz. Wir fuhren auch einmal zum nördlichen Teil und einmal zum südlichen Teil der Insel, so hatten wir praktisch die ganze Strecke des Ironman Lanzarate abgefahren. Die Ausblicke vom Land aufs Meer waren oft atemberaubend, wenn nur dieser Wind nicht immer geblasen hätte. Ja, und weil der Wind bliess und unsere Freunde, Möne und Beat gleichzeitig auch an der Costa Teguise eine Woche Surfurlaub verbrachten, standen wir auch noch ein- bzw. zweimal auf dem Surfbrett.
Bei am Abend kühleren Temperaturen tranken wir nach dem Nachtessen meistens noch einen Schlummertrunk mit den beiden. Offensichtlich war für mich die kalte Zugluft dann doch etwas zu viel, so dass ich mir am Donnerstagabend noch eine Erkältung reinzog. Dies hätte nicht unbedingt sein müssen. Am Freitag gönnten wir uns noch etwas Sonne am Strand und einen feinen Käsekuchen beim Deutschen Kaffee an der Costa Teguise. Am Abend ging es dann zurück in die Schweiz, wo in der Zwischenzeit auch der Sommer angekommen war.
Sonntag, 26. Mai 2013
Cityrunning auf Richard Wagners Spuren
Heute leiteten Philippe und ich das Cityrunning Weekend. Wie immer etwa zehn Tage vor dem Termin begannen wir uns Gedanken über die Strecke und das Thema zu machen. Irgendwann ist das Stichwort Richard Wagner gefallen und dass 2013 ein Wagner-Jahr sei, weil er vor 200 Jahren, am 22. Mai 1813, geboren wurde. Von 1849 bis 1858 verbrachte er neun Exiljahre in Zürich.
Beim Surfen im Internet bin ich bald auf ein Büchlein gestossen "Durch Richard Wagners Zürich - Ein Stadtrundgang" (ISBN 978-3-86600-156-5), welches ich mir kurzerhand bei Ex Libris bestellte. Wenige Tage später wurde es mir per Post zugestellt, und wir rekognoszierten eine Route, welche an dreizehn beschriebenen Wohn- und Wirkungsorten Richard Wagners in Zürich vorbeigeht.
Um 9:30h versammelten sich die Cityrunners beim Bürkliplatz. Los ging es, zuerst am Hotel Baur au Lac vorbei, wo Richard Wagner zwei Lesungen hielt, am Zürichsee entlang zur Richard Wagner Strasse und von da weiter in den Rietbergpark, wo seine Freunde Otto und Mathilde Wesendonck wohnten und er ein Nachbarhaus beziehen konnte. Anschliessend führte die Route ein längeres Stück der Sihl entlang zurück in die Innenstadt, wo Richard Wagner eine Zeit lang am Rennweg 55 sowie an der Oetenbachgasse 7 lebte. Über den Lindenhof joggten wir zum Weinplatz, wo das Haus "Zum Schwert" immer noch steht. Hier verbrachte er seine erste Nacht, nachdem er mit einer Kutsche von Deutschland über die Münsterbrücke nach Zürich angereist kam. Weiter ging es zum Obergericht. In Gebäuden, die hier früher standen, hatte er verschiedene Konzerte dirigiert. Am Zeltweg 11 und 13 sowie an der Steinwiesstrasse 3 hat er ebenfalls eine Weile gewohnt. Der Abschluss der Tour führte zum Hegibachplatz und von da am Ufer des Zürichsees entlang zurück zum Bürkliplatz.
Track: http://connect.garmin.com/activity/318429197
Beim Surfen im Internet bin ich bald auf ein Büchlein gestossen "Durch Richard Wagners Zürich - Ein Stadtrundgang" (ISBN 978-3-86600-156-5), welches ich mir kurzerhand bei Ex Libris bestellte. Wenige Tage später wurde es mir per Post zugestellt, und wir rekognoszierten eine Route, welche an dreizehn beschriebenen Wohn- und Wirkungsorten Richard Wagners in Zürich vorbeigeht.
Um 9:30h versammelten sich die Cityrunners beim Bürkliplatz. Los ging es, zuerst am Hotel Baur au Lac vorbei, wo Richard Wagner zwei Lesungen hielt, am Zürichsee entlang zur Richard Wagner Strasse und von da weiter in den Rietbergpark, wo seine Freunde Otto und Mathilde Wesendonck wohnten und er ein Nachbarhaus beziehen konnte. Anschliessend führte die Route ein längeres Stück der Sihl entlang zurück in die Innenstadt, wo Richard Wagner eine Zeit lang am Rennweg 55 sowie an der Oetenbachgasse 7 lebte. Über den Lindenhof joggten wir zum Weinplatz, wo das Haus "Zum Schwert" immer noch steht. Hier verbrachte er seine erste Nacht, nachdem er mit einer Kutsche von Deutschland über die Münsterbrücke nach Zürich angereist kam. Weiter ging es zum Obergericht. In Gebäuden, die hier früher standen, hatte er verschiedene Konzerte dirigiert. Am Zeltweg 11 und 13 sowie an der Steinwiesstrasse 3 hat er ebenfalls eine Weile gewohnt. Der Abschluss der Tour führte zum Hegibachplatz und von da am Ufer des Zürichsees entlang zurück zum Bürkliplatz.
Track: http://connect.garmin.com/activity/318429197
Montag, 20. Mai 2013
Wellnesstage in Bad Dürrheim
Unser Programm sah folgendermassen aus:
Freitag, 17.5.2013
- Anreise mit dem Rennrad nach Bad Dürrheim (55km)
- Nachtessen im Gasthof Rössle (Salat, Rumpsteak, Spargeln, Dessert, Honigschnäpsle)
Samstag, 18.5.2013
- Footing (freiwillig)
- Frühstücksbüffet im Sportchalet
- Rennradtour Villingen, St. Georgien, Furtwangen, Donaueschingen (100km)
- Einkehr im Eiscafé Cristallo St. Georgien (Café und Kuchen)
- Einkehr im Berggasthof Martinskappelle (Mittagessen, leider keine Käsespätzle)
- Einkehr im Café Walz Bad Dürrheim (Café und Kuchen)
- Ausgiebiges Baden und Saunieren im Solemar in Bad Dürrheim
- Nachtessen im Gasthof Rössle (Salat, Rumpsteak, Spargeln, Dessert, Honigschnäpsle)
Sonntag, 19.5.2013
- Footing (freiwillig)
- Frühstücksbüffet im Sportchalet
- Dauerlauf (20km)
- Einkehr im Café Walz Bad Dürrheim (Suppe, Café und Kuchen)
- Ausgiebiges Baden und Saunieren im Solemar Bad Dürrheim
- Nachtessen im Gasthof Rössle (Salat, Rumpsteak, Spargeln, Dessert, Honigschnäpsle)
Montag, 20.5.2013
- Footing (freiwillig)
- Frühstücksbüffet im Sportchalet
- Rennradtour Tuttlingen, Fridingen, Schloss Langenstein, Schaffhausen (125km)
- Einkehr in Fridingen (Café und Kuchen, wieder keine Käsespätzle - zu lange Wartezeit)
- Einkehr im Schloss Langenstein (fein aber Golferportionen nicht radfahrergerecht :o(
- Heimreise mit dem Zug
Fazit: Wir hatten einemal mehr tolle und lustige Tage in Bad Dürrheim. Trotz nicht allzu guter Wettervorhersage konnte wir alle Radkilometer im Trockenen absolvieren, auch wenn der starke Wind am Montag mich zwei oder drei mal beinahe vom Rennrad geblasen hat. Nur der Dauerlauf fand im Dauerregen statt. Für die nächsten Pfingsten haben wir das Sportchalet bereits wieder gebucht!
Montag, 22. April 2013
Hamburg Marathon
Im Spätherbst hatte ich mir überlegt, welchen Frühjahresmarathon ich laufen könnte. Zürich und Paris kamen nicht in Frage, da wir an diesem Datum in den Ferien waren und London war bereits ausgebucht, so field die Entscheidung auf Hamburg. Das Hotel sowie die Anreise hatte ich erst relativ kurzfristig gebucht, als ich mir sicher war, dass ich diesen Marathon auch wirklich laufen wollte. Die Vorbereitungszeit nach der Langlaufsaison war relativ kurz. Zum Glück konnte ich in der Swiss Masters Running Woche auf Mallorca noch ein paar Kilometer sammeln und zwei längere Läufe absolvieren. Das Hotel buchten wir aufgrund eines Tipps von zwei Hamburger Laufkolleginnen und einen preiswerten Standby-Flugtickets konnte uns Alexandra, welche bei der Swiss arbeitet, organisieren.
Am Freitagmorgen flogen wir problemlos mit den Standby-Flucktickets nach Hamburg. Dort angekommen trafen wir auf Mona, eine Elite-Läuferin, welche ich vom TV Untertrass kenne. Wir hatten Glück und konnten gleich mit ihrem Shuttle-Service in die Innenstadt zur Messe mitfahren. Etwa 3 Stunden verbrachten wir auf der Marathonmesse, dann schauten wir uns die Innenstadt an und begaben uns schliesslich ins Hotel YoHo. Dieses bot an für 10 Euro pro Person das nahegelegene Fitnesscenter Kaifu Lodge mit über 200 Kursen pro Woche, Wellness, Hallen- und Freibad zu besuchen. Das liessen wir uns nicht zwei mal sagen, besuchten da gleich eine Body Pump Lektion und entspannten uns anschliessend im Wellnessbereich. Zum Abendessen hatten wir uns mit den zwei Hamburger Laufkolleginnen. Anke und Antje, verabredet. Wir genossen ein feines 3-Gang-Menüe im Restaurant Juwelier.
Am Samstagmorgen lockerten wir unsere Beine mit einem halbstündigem Footing bevor wir uns hinter das Frühstückbüffet her machten. Am Mittag hatten wir uns mit Anke und Antje verabredet. Wir machten eine Stadtbesichtigung per Stadtrad an der Alster entlang, zur Speicherstadt und zur Hafencity. Ganz einfach konnten wir uns beo "Call a Bike" registrieren, wo man in verschiedenen Städten Deutschlands an vielen U-Bahn-Stationen ein Stadtrad mieten kann, und es dann bei einer anderen Station wieder abgeben kann. Nachdem wir das Rad zurückgegeben hatten, machten wir eine Hafenrundfahrt. Mit dem Abendessen hielten wir es einfach und kurz: Pasta in einem Restaurant eines nahegelegenen Einkaufscenters!
Am Sonntag war schliesslich Marathontag. Nach dem Frühstück konnten wir zu Fuss ins nahegelegene Startgelände gehen. Philippe leihte sich erneut ein Stadtrad, damit er mich an diversen Stellen des Marathons anfeuern konnte. Es war noch kühl am Morgen, aber die Sonne schien bereits, so dass man problemlos Kurz-/Kurz laufen konnte. Vor dem Start das übliche Menschengewühl bis man seine Kleidertüte abgeben konnte und dann ein langes Anstehen für den letzten obligaten Toiletten-Gang. Über 15 Minuten stand ich in der Schlange, bis ich schliesslich 5min vor dem Start auch noch an die Reihe kam. Zum Glück war mein Startblock nur wenige Meter entfernt und so begab ich mich 3 Minuten vor Start dahin. Nach dem Startschuss hielt sich das Gedränge in Grenzen und schon bald konnte man sein Tempo laufen. Durch die vielen Blöcke A-N war sichergestellt, dass die meisten Läufer im Block etwa gleich schnell unterwegs war. Zwei oder drei Läuferinnen hatte ich sogar von Anfang bis Schluss um mich. Ich Entschied ein Tempo zu laufen, dass mich sicher nicht schon zu Beginn ausser Atem brachte und so lief ich bis zum Halbmarathon einen Schnitt von immer knapp unter 5 min pro Kilometer. Dieses Tempo konnte ich auch noch bis gegen Km 35 halten, dann stieg der Kilometerschnitt um etwas 15 Sekunden an. Auf der ganzen Strecke und insbesondere auf den letzten Kilometern waren viele Zuschauer, welche einem anfeuerten und an diversen Orten wurde Musik gespielt. Nach 3h32m überquerte ich zufrieden und erlöst die Ziellinie.
Anschliessend entspannten wir uns im Dampfbad, der Sauna und im Freibad der Kaifu Lodge. Am Abend machten wir uns mit ungutem Gefühl auf zum Flughafen, da die Lufthansa bereits am Samstag für den Montag einen Streik angekündigt hatte und wir lediglich Standby-Flugtickets besassen. Es war dann tatsächlich so, dass der Flug bereits überbucht war und 5 der 7 Standby-Fluggäste nicht nach Zürich zurückfliegen konnten. Ausser Spesen - Nichts gewesen! Meinen Samsonite Koffer hatte mir die Lufthansa bei dieser Übung auch noch geschliessen, er war durchlöchert, als ich ihn bei der Gepäckausgabe zurück bekam.
Der Nachtzug war ebenfalls schon ausgebucht. So gingen wir zurück ins Hotel und und checkten für eine weitere Nacht ein, bevor wir anschliessend Zugkarten für den Montagnachmittag kauften. Um uns von diesem Debakel etwas zu erholen begaben wir uns ins Nachtleben nach St. Pauli und auf die Reeperbahn. Den Montagmittag nutzten wir um die Aussicht auf die Stadt vom Michelturm zu geniessen, bevor es dann auf die 9-Stunden-Zugreise nach Hause ging. Es hat uns sehr gut gefallen in Hamburg, so dass die unfreiwillige Verlängerung uns nicht sonderlich gestört hatte. Wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal da!
Track: http://connect.garmin.com/activity/302338177
Am Freitagmorgen flogen wir problemlos mit den Standby-Flucktickets nach Hamburg. Dort angekommen trafen wir auf Mona, eine Elite-Läuferin, welche ich vom TV Untertrass kenne. Wir hatten Glück und konnten gleich mit ihrem Shuttle-Service in die Innenstadt zur Messe mitfahren. Etwa 3 Stunden verbrachten wir auf der Marathonmesse, dann schauten wir uns die Innenstadt an und begaben uns schliesslich ins Hotel YoHo. Dieses bot an für 10 Euro pro Person das nahegelegene Fitnesscenter Kaifu Lodge mit über 200 Kursen pro Woche, Wellness, Hallen- und Freibad zu besuchen. Das liessen wir uns nicht zwei mal sagen, besuchten da gleich eine Body Pump Lektion und entspannten uns anschliessend im Wellnessbereich. Zum Abendessen hatten wir uns mit den zwei Hamburger Laufkolleginnen. Anke und Antje, verabredet. Wir genossen ein feines 3-Gang-Menüe im Restaurant Juwelier.
Am Samstagmorgen lockerten wir unsere Beine mit einem halbstündigem Footing bevor wir uns hinter das Frühstückbüffet her machten. Am Mittag hatten wir uns mit Anke und Antje verabredet. Wir machten eine Stadtbesichtigung per Stadtrad an der Alster entlang, zur Speicherstadt und zur Hafencity. Ganz einfach konnten wir uns beo "Call a Bike" registrieren, wo man in verschiedenen Städten Deutschlands an vielen U-Bahn-Stationen ein Stadtrad mieten kann, und es dann bei einer anderen Station wieder abgeben kann. Nachdem wir das Rad zurückgegeben hatten, machten wir eine Hafenrundfahrt. Mit dem Abendessen hielten wir es einfach und kurz: Pasta in einem Restaurant eines nahegelegenen Einkaufscenters!
Am Sonntag war schliesslich Marathontag. Nach dem Frühstück konnten wir zu Fuss ins nahegelegene Startgelände gehen. Philippe leihte sich erneut ein Stadtrad, damit er mich an diversen Stellen des Marathons anfeuern konnte. Es war noch kühl am Morgen, aber die Sonne schien bereits, so dass man problemlos Kurz-/Kurz laufen konnte. Vor dem Start das übliche Menschengewühl bis man seine Kleidertüte abgeben konnte und dann ein langes Anstehen für den letzten obligaten Toiletten-Gang. Über 15 Minuten stand ich in der Schlange, bis ich schliesslich 5min vor dem Start auch noch an die Reihe kam. Zum Glück war mein Startblock nur wenige Meter entfernt und so begab ich mich 3 Minuten vor Start dahin. Nach dem Startschuss hielt sich das Gedränge in Grenzen und schon bald konnte man sein Tempo laufen. Durch die vielen Blöcke A-N war sichergestellt, dass die meisten Läufer im Block etwa gleich schnell unterwegs war. Zwei oder drei Läuferinnen hatte ich sogar von Anfang bis Schluss um mich. Ich Entschied ein Tempo zu laufen, dass mich sicher nicht schon zu Beginn ausser Atem brachte und so lief ich bis zum Halbmarathon einen Schnitt von immer knapp unter 5 min pro Kilometer. Dieses Tempo konnte ich auch noch bis gegen Km 35 halten, dann stieg der Kilometerschnitt um etwas 15 Sekunden an. Auf der ganzen Strecke und insbesondere auf den letzten Kilometern waren viele Zuschauer, welche einem anfeuerten und an diversen Orten wurde Musik gespielt. Nach 3h32m überquerte ich zufrieden und erlöst die Ziellinie.
Anschliessend entspannten wir uns im Dampfbad, der Sauna und im Freibad der Kaifu Lodge. Am Abend machten wir uns mit ungutem Gefühl auf zum Flughafen, da die Lufthansa bereits am Samstag für den Montag einen Streik angekündigt hatte und wir lediglich Standby-Flugtickets besassen. Es war dann tatsächlich so, dass der Flug bereits überbucht war und 5 der 7 Standby-Fluggäste nicht nach Zürich zurückfliegen konnten. Ausser Spesen - Nichts gewesen! Meinen Samsonite Koffer hatte mir die Lufthansa bei dieser Übung auch noch geschliessen, er war durchlöchert, als ich ihn bei der Gepäckausgabe zurück bekam.
Der Nachtzug war ebenfalls schon ausgebucht. So gingen wir zurück ins Hotel und und checkten für eine weitere Nacht ein, bevor wir anschliessend Zugkarten für den Montagnachmittag kauften. Um uns von diesem Debakel etwas zu erholen begaben wir uns ins Nachtleben nach St. Pauli und auf die Reeperbahn. Den Montagmittag nutzten wir um die Aussicht auf die Stadt vom Michelturm zu geniessen, bevor es dann auf die 9-Stunden-Zugreise nach Hause ging. Es hat uns sehr gut gefallen in Hamburg, so dass die unfreiwillige Verlängerung uns nicht sonderlich gestört hatte. Wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal da!
Track: http://connect.garmin.com/activity/302338177
Montag, 8. April 2013
Swiss Masters Running Woche Mallorca
Letzte Woche nahmen wir an der Swiss Masters Running Woche teil. Die Anreise stellte uns vor eine erste Herausforderung, da der Flieger der Air Berlin bereits um 6:20h abflog. Latest Check-In war um 5:05h - dazu kam, das auch die Zeitumstellung auf dieses Wochenende fiel und uns eine weitere Stunde Schlaf raubte. Die Varianten im Flughafen übernachten (ungemütlich), Anreise mit Taxi (130 CHF) oder Parkplatz mieten (150 CHF) haben uns nicht allzusehr angesprochen. Der öffentliche Verkehr fährt in dieser Herrgottsfrühe auch noch nicht. Was war also zu tun? Philippe hatte die geniale Idee am Flughafen ein Mobilityauto zu mieten (45 CHF) und dieses am Samstagabend abzuholen und am Sonntagmorgen wieder zurückzugeben. Gesagt, gebucht, gefahren! So checkten wir also nach 3h Schlaf pünktlich um 5h in der Früh am Flughafen ein.
Um 9:30h waren wir schon im Hotel in Paguera und die meisten anderen Teilnehmer auch. Es gab eine kurze Info über den geplanten Wochenablauf. Anschliessend bezogen wir unser Mietrennrad, welches wir dazugebucht hatten und machten uns auf eine kürzere Ausfahrt nach Sant Elm. Am Nachmittag stand der erste Dauerlauf in verschiedenen Stärkegruppen auf dem Programm. Am Abend fielen wir todmüde ins Bett.
Einerseits wollte ich in dieser Woche ein paar Laufschwerpunkte setzen, da ich mich für den Hamburg Marathon angemeldet habe und andererseits wollten wir uns langsam wieder ans Rennradfahren gewöhnen. Infolge des kühlen und nassen Wetters in der Schweiz sind wir praktisch mit null Radkilometern in den Beinen nach Mallorca gereist.
Mit zwei Longjoggs, einem Fahrtspiel, einem Intervalltraining und ein paar extensiven Dauerläufen kamen gegen die 100 Laufkilometer zusammen, mit dem Rennvelo schafften wir rund 320km, beides mit einigen Höhenmetern gespickt.
Praktisch jeden Tag verbrachten wir neben dem Laufen zusätzlich um die zwei Stunden auf dem Rennrad. Von einer Königsetappe konnten wir dann doch nicht lassen und absolvierten am Donnerstag die Orientrunde mit 120km und 1700hm.
Eigentlich wollte ich in dieser Woche auch das neue Hallenbad in Paguera aufsuchen. Ein Sturz beim Trailrunning am Dienstag verhinderte dieses Vorhaben, da ich mir dabei nicht nur die neue Laufshorts kaputt machte sondern mir auch ordentlich den Ellbogen aufschürfte. Zum Glück blieb aber sonst alles ganz, so dass ich von der Woche uneingeschränkt profitieren und sie auch geniessen konnte.
Die mit dem Sport verlorenen Kalorien konnten wir uns jeweils im nahegelegenen Schwarzwald Cafe mit Käse- und Streuselkuchen wieder zuführen. Es war eine coole Woche, doch kaum hatte sie angefangen, war sie auch schon wieder vorbei.
Um 9:30h waren wir schon im Hotel in Paguera und die meisten anderen Teilnehmer auch. Es gab eine kurze Info über den geplanten Wochenablauf. Anschliessend bezogen wir unser Mietrennrad, welches wir dazugebucht hatten und machten uns auf eine kürzere Ausfahrt nach Sant Elm. Am Nachmittag stand der erste Dauerlauf in verschiedenen Stärkegruppen auf dem Programm. Am Abend fielen wir todmüde ins Bett.
Einerseits wollte ich in dieser Woche ein paar Laufschwerpunkte setzen, da ich mich für den Hamburg Marathon angemeldet habe und andererseits wollten wir uns langsam wieder ans Rennradfahren gewöhnen. Infolge des kühlen und nassen Wetters in der Schweiz sind wir praktisch mit null Radkilometern in den Beinen nach Mallorca gereist.
Mit zwei Longjoggs, einem Fahrtspiel, einem Intervalltraining und ein paar extensiven Dauerläufen kamen gegen die 100 Laufkilometer zusammen, mit dem Rennvelo schafften wir rund 320km, beides mit einigen Höhenmetern gespickt.
Praktisch jeden Tag verbrachten wir neben dem Laufen zusätzlich um die zwei Stunden auf dem Rennrad. Von einer Königsetappe konnten wir dann doch nicht lassen und absolvierten am Donnerstag die Orientrunde mit 120km und 1700hm.
Eigentlich wollte ich in dieser Woche auch das neue Hallenbad in Paguera aufsuchen. Ein Sturz beim Trailrunning am Dienstag verhinderte dieses Vorhaben, da ich mir dabei nicht nur die neue Laufshorts kaputt machte sondern mir auch ordentlich den Ellbogen aufschürfte. Zum Glück blieb aber sonst alles ganz, so dass ich von der Woche uneingeschränkt profitieren und sie auch geniessen konnte.
Die mit dem Sport verlorenen Kalorien konnten wir uns jeweils im nahegelegenen Schwarzwald Cafe mit Käse- und Streuselkuchen wieder zuführen. Es war eine coole Woche, doch kaum hatte sie angefangen, war sie auch schon wieder vorbei.
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