Vor rund einem Jahr begannen wir mit der Planung für den New York City Marathon 2011. Die erste Voraussetzung war, dass wir die nötigen Qualifikationszeiten liefen, damit wir uns direkt online beim Veranstalter anmelden konnten, um nicht ein überteuertes Package bei einem Reiseveranstalter buchen zu müssen. Am Berlin Marathon erfüllten Philippe und ich beide dieses Kriterium, so stand unserem Projekt nichts mehr im Wege. Im Januar meldeten wir uns schliesslich für den Marathon an. Etwas später buchten wir ein Hotel in Queens und den Flug.
Am letzten Mittwoch war es so weit und wir flogen mit der Swiss nach New York. Nach längerem Anstehen bei der Immigration gint es dann per Airtrain und Subway zum Hotel, welches etwa 3km vom Central Park entfernt, unweit der Queensborough Bridge, lag. Wir gönnten uns ein Stück Pizza in der Nähe vom Hotel und gingen dann nach einem, wegen der Zeitverschiebung von 5h, langen Tag bald ins Bett. Am Donnerstag holten wir an der Marathonmesse unsere Startnummern, auch dazu musste man etwas länger anstehen. An der von Marathonies überfüllten Expo kauften wir unter anderem Laufschuhe, Laufshirts und Gels für den Marathon.
Den Freitag verbrachten wir im Outlet von Jersey Gardens. Philippe war für einmal der grössere Shopper als ich. Um 16:00h nahmen wir den Bus zurück nach Manhatten, wo wir uns mit Bruno, einem Arbeitskollegen von Philippe und auch Marathonläufer, im Hardrock Café feine Fajitas mit Chicken gönnten. Nach dem Essen knipsten wir ein paar Fotos vom nahegelegenen hell beleuchteten Times Square. Am Samstag fuhren wir mit der Subway nach South Ferry und machten dort eine Schiffahrt zur Miss Liberty und Ellis Island. Einmal mehr hiess es anstehen, obwohl wir schon um 10:00h da waren. Für die Fahrt mit dem Schiff war der ganze Security Check nötig wie am Flughafen, so zog sich das natürlich in die Länge. Wir wurden aber mit tollen Ausblicken auf die imposante Skyline entschädigt. Am Nachmittag überquerten wir zu Fuss die Brooklyn Bridge. Dann hatten wir das Gefühl genug gelaufen und gestanden zu sein für diesen Tag, da ja am Sonntag der Marathon anstand. In Queens fanden wir ein italienisches Restaurant, so dass wir zum Carboloading kamen. Zusätzliche Kohlenhydraten führten wir uns an diesem Tag auch mit einem Muffin und einen Cheescake zu, der zweitere war so mastig, dass er uns fast den Appetit auf das Nachtessen nahm.
Auf den Sonntag gab es eine kurze Nacht, immerhin dank Zeitverschiebung an diesem Wochenende konnten wir eine Stunde länger schlafen. Um 4:00h mussten wir aufstehen und kurz vor 5:00h auf die Subway. Zuerst fuhren wir zur South Ferry und von da nahmen wir die Fähre nach Staten Island. Dort brachten uns Busse zum Startgelände vom Marathon. Da waren wir bereits um 7:00h bei kühlen Temperaturen, obwohl unser Start erst um 9:40h erfolgte. Die Wege von Philippe und mir trennten sich hier auch schon, weil er in der orangen Reihe und ich in der grünen Reihe startete. Am New York Marathon gibt es drei Startreihen und drei Startzeiten, um die rund 45'000 Teilnehmer auf die Strecke zu schicken. Ab 8:20h konnten wir uns dann in unsere Blocks einreihen, wo wir nach 9:00h zum Startbereich gebracht wurden. Kurz vor dem Start wurde noch die Amerikanische Nationalhymme gespielt und dann fiel der Startschuss. Nach rund zwei Minuten kam ich über die Startlinie, doch alle bewegten sich recht langsam, so dass ich über die Verazzano Bridge während rund 2km am Überholen war, bis ich bei den Leuten war, die mein Tempo liefen. Im 2006, bei meiner letzten Teilnahme, durften die Frauen, welche unter 4h liefen noch in einer Reihe vorne weg starten. Die Stimmung war auf fast der ganzen Strecke toll mit Musik und applaudierenden Zuschauern. Ich war gespannt, wie es mir laufen würde. 10km, Halbmarathon, ich fühlte mich immer noch gut und lief ein regelmässiges Tempo, auch nach 30km war ich nur ein paar Sekunden langsamer auf den Kilometer. Natürlich wurde es langsam härter, das Tempo zu halten, doch ich hielt durch und erreichte nach 3h26m58s das Ziel. Meine Trainings im Oktober waren auf eine Zeit von 3h30m oder etwas darunter ausgerichtet. Cool, dass es geklappt hat nach einer relativ kurzen Vorbereitungszeit. Philippe lief 3h05m58s - eine sehr gute Leistung auf der coupierten Strecke mit etwa 250hm.
Am Montag nach dem Marathon kauften wir uns das obligatorische Finisher-Shirt. Ja, in New York muss man das kaufen. Dass man dafür zuerst anstehen muss, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Die Kolonne entlang dem Central Park wurde im Verlaufe des Vormittages recht lang, zum Glück waren wir schon um 10:00h da. Da unsere Lust zum Laufen an diesem Tag etwas beschränkt war, mieteten wir ein Bike und umrundeten damit Manhattan. Ein Geheimtipp -3/4 der Strecke lässt sich auf separaten Bike-Pfaden radeln. Just bei Sonnenuntergang waren wir anschliessend auf dem Empire State Building und genossen einen eindrücklichen Rundumblick. Am Dienstag hiess es dann "Goodbye New York". Bevor wir zum Flughafen mussten, reichte die Zeit noch für einen Ausflug nach Coney Island Beach. Die Zeit verging wie im Flug. In den 6 Tagen habe ich viel erlebt und auch viel Neues entdeckt, obwohl ich schon 3x in der Stadt war. Auch das ist ein Vorteil, wenn man individuell reist. Mit einem Reiseveranstalter hat man wohl das Rundum-Sorglos-Paket, weil alles organisiert ist, dafür bewegt man sich hauptsächlich nur in Manhattan und sieht von den anderen Stadtteilen nicht wirklich viel. New York - ich komme wieder!
Mittwoch, 9. November 2011
Sonntag, 23. Oktober 2011
Cityrunning - Across the City
Am Wochenende leiteten Philippe und ich das Cityrunning - unser selbstgewähltes Motto lautete "Across the City". Um uns die Strecke gut einzuprägen, rekognoszierten wir sie im Vorfeld. Wir taten dies am Freitagabend nach dem Arbeiten. Unsere Sachen deponiertenn wir im Fitnesspark Stockerhof und von da machten wir uns auf den Weg. Wir liefen durch den Rieterpark, der Sihl entlang, vorbei an der Kaserne, zur Hardbrücke, ins Industrieareal Maag, über die neue Brücke zum Puls 5, zum Viadukt und von da an die Limmat. Statt direkt über den Schanzengraben zurück zum Ausgangspunkt zu laufen, machten wir daraus unseren zweiten und letzten Longjogg vor dem New York Marathon. Wir liefen also noch weiter der Limmat entlang bis nach Oberengstringen. Auf der anderen Seite des Flusses liefen wir dann in die Stadt zurück zum Stockerhof. 29km waren geschafft und wir auch. Zuerst brauchten wir im Fitnesspark etwas zu essen, da wir ziemlich ausgehungert waren, anschliessend entspannten wir unsere Muskeln an den Düsen im Bad.
Heute war es dann soweit. Wir fuhren um 8:30h mit den Zug nach Zürich, wo um 9:30h das Cityrunning losging. Wie immer hat sich eine rechte Läuferschar am Bürkliplatz eingefunden (siehe Bild). Wir machten also die am Freitag erkundete Runde nochmals mit der Gruppe. Die Stimmung war gut, alle hatten Spass und sind gut mitgekommen, nur schade, dass sich die Sonne erst nach dem Lauf gezeigt hat. Wir waren rund 90 Minuten unterwegs und haben 15,5km - "Across the City" zurückgelegt. Zur Belohnung gab es Caramel Macchiatto und Cheese Cake im Starbucks.
Track: http://connect.garmin.com/activity/123720519
Heute war es dann soweit. Wir fuhren um 8:30h mit den Zug nach Zürich, wo um 9:30h das Cityrunning losging. Wie immer hat sich eine rechte Läuferschar am Bürkliplatz eingefunden (siehe Bild). Wir machten also die am Freitag erkundete Runde nochmals mit der Gruppe. Die Stimmung war gut, alle hatten Spass und sind gut mitgekommen, nur schade, dass sich die Sonne erst nach dem Lauf gezeigt hat. Wir waren rund 90 Minuten unterwegs und haben 15,5km - "Across the City" zurückgelegt. Zur Belohnung gab es Caramel Macchiatto und Cheese Cake im Starbucks.
Track: http://connect.garmin.com/activity/123720519
Sonntag, 16. Oktober 2011
Hallwilerseelauf - Einmal etwas anders
Gestern waren Philippe und ich für den 10km-Lauf am Hallwilersee angemeldet. Als Marathonvorbereitung wäre natürlich auch der Halbmarathon in Frage gekommen, doch wir verzichteten bewusst drei Wochen vor dem Marathon 21km voll zu laufen, aus dem einfachen Grund, dass wir nach 10km wieder schneller erholt sind, um noch zwei oder drei knackige Trainingseinheiten vor dem New York Marathon absolvieren zu können. Wir reisten mit dem Zug auf 11:30h nach Beinwil am See, unser Start war um 12:30h. Es hatte schon ziemlich viele Halbmarathonläufer, welche auch schon um diese Zeit anreisten und so war es ein rechtes Gedränge bei der Startnummernausgabe, beim Startbereich sowie bei den Duschzelten. Wir hatten nach dem Startnummernholen gerade noch genug Zeit, um unser Gepäck zu deponieren und für ein 15minütiges Einlaufen und dann standen wir bereits im Startblock. Pünktlich ging es los, und zwar ziemlich schnell, verlaufen die ersten 3km doch leicht abfallend. Meine anfänglichen Kilometerzeiten waren bei traumhaften 4:03, 4:01 und 4:05. Dass das für die restlichen Kilometer nicht so bleiben würde, erahnte ich schon. Es gab dann drei oder vier Kilometer, wo ich nicht mal mehr den 4m30s-Schnitt einhalten konnte. Mit der Gesamtzeit von 43m26s bin ich zufrieden, zumal ich seit anfangs Woche gegen leichte Erkältungssymptome kämpte. Natürlich ist die Laufzeit nicht ganz zu vergleichen mit einem flachen 10km-Lauf auf der Strasse. Die erste Streckenhälfte ist deutlich schneller, die zweite Streckenhälfte ist dann dafür wellig, eckig und auf Kies und somit anspruchsvoller. Philippe lief gute 37m08s und wartete bereits im Ziel auf mich. Wir legten nun die verbleibenden 11,1km zum Auslaufen und um Kilometer in die Beine zu bekommen gemeinsam als lockerer Dauerlauf zurück. Unser Ziel war, vor dem Halbmarathon-Sieger im Ziel zu sein. Das schafften wir locker.
Montag, 3. Oktober 2011
Jogg & Brunch - Let's do it again!
Endlich war es wieder so weit. Am 1. Oktober stand ein weiterer Jogg and Brunch auf dem Programm. Nachdem wir schon in Wetzikon, in Les Reusilles, in Rapperswil sowie in Dietikon unterwegs waren, führte uns das fünfte Mal nach Rüfenach im Kanton Aargau. Silvia und Urs kennen dort Kiki, einen Läufer und ehermaligen Lauftrainer, welcher den Blauen Engel bewirtet. Wir machten uns am frühen Morgen mit dem Zug auf nach Baden und von dort mit dem Rennrad nach Rüfenach. Obwohl ein hartnäckiger feuchter Nebel über dem Aargau hing, trafen wir auf eine motivierte Truppe. Also kurz die Sachen deponieren und los ging es. Die Strecke führte uns auf 20,6km und 460hm rund um Rüfenach, Silvia hatte alles sorgfältig und mehrfach rekognosziert, sogar am Vortag ist sie die Strecke nochmals abgelaufen. Hut ab, da wäre ich wohl aufs Bike umgestiegen, wenn ich die Strecke so kurz vor dem Event nochmals hätte anschauen wollen. Diejendigen, die etwas weniger lang laufen wollten, wurden von Urs geführt. Da diese Gruppe den richtigen Weg zurück nicht auf Anhieb gefunden hatten, kamen sie auch noch in den Genuss von 2 oder 3 Extrakilometern, so dass es gerade noch unter die Dusche reichte, bevor die andere Gruppe von der längeren Strecke zurückkam. Nach dem Duschen wurden wir von Kiki mit einem feinen Brunch verwöhnt. Wir haben den Zopf, das Brot, die selbergemachte Confi, den Honig, die verschiedenen Käse, Fleisch und Lachs sowie Spiegelei nur so verschlungen, weil wir langsam ziemlich hungrig waren. In einer gemütlichen Runde sassen wir eine Weile zusammen und erfuhren so auch noch die Geschichte vom Gasthof und wie dieser zum Namen Blauen Engel gekommen ist. Um 15h zeigte sich dann auch in Rüfenach endlich die Sonne. Kurz noch ein Gruppenfoto schiessen und dann hiess es schon wieder Abschied nehmen. An dieser Stelle herzlichen Dank an Silvia und Urs fürs Organisieren des tollen Anlasses.
Philippe und ich nutzten das herrliche Herbstwetter, um gemütlich nach Hause zu radeln. Der nächste Event ist im Frühjahr im Basler Jura geplant und wird von Roger organisiert werden. Wir freuen uns jetzt schon darauf.
Track: http://connect.garmin.com/activity/118594938
Philippe und ich nutzten das herrliche Herbstwetter, um gemütlich nach Hause zu radeln. Der nächste Event ist im Frühjahr im Basler Jura geplant und wird von Roger organisiert werden. Wir freuen uns jetzt schon darauf.
Track: http://connect.garmin.com/activity/118594938
Sonntag, 25. September 2011
Cityrunning Outdoor Weekend
Dieses Wochenende fand das erste Cityrunning Outdoor Weekend im Schwarzwald in Hinterzarten statt. Organisiert wurde dieses von Theresa, die in Hinterzarten aufgewachsen ist und nun in Zürich in der Sport Clinic arbeitet, und ihrem Freund Michael. Am Freitagabend nach dem Arbeiten fuhren wir mit dem Zug, unseren Bikes und Rucksäcken nach Koblenz. Von dort radelten wir der Schwarzach leicht steigend entlang bis zum Schluchsee und von da weiter nach Hinterzarten. Nach etwa 3h Fahrtzeit kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Nachtessen im Seminarhotel Sonnenhof an. Dort waren schon 26 andere Cityrunning-Teilnehmer eingetroffen. Wir wurden das ganze Wochenende von Charly Doll, einem ehemaligen Spitzen-Bergläufe gesund und lecker bekocht und er begleitete uns auch auf die Laufrunden. Nach dem Nachtessen gab es eine Vorstellungsrunde der Teilnehmer und Theresa erläuterte, was so alles geplant war. Von der Arbeitswoche sowie von der zügigen Velofahrt waren wir bald müde und gingen schlafen. Am anderen Morgen nach dem Frühstück machten wir einen gemütlichen 10km-Lauf in der schönen Umgebung von Hinterzarten, welcher uns an den berühmten Sprungschanzen vorbeiführte, wo gerade ein Sommertraining der jungen Skispringer stattfand. Zurück im Hotel machten Philippe und ich noch einen kurzen Rundgang im Dorf, um ein paar kleine Einkäufe zu erledigen. Danach stand bereits das Mittagessen auf dem Programm. Am Nachmittag war eine Bike-Tour auf den Feldberg angesagt mit Einkehr in eine Berghütte, wo es Kuchen gab. Wir unterteilten uns in 3 Gruppen, so dass jeder auf seine Kosten kam. In der schnelleren Gruppe mussten die Männer dann noch kurz feststellen, wer am schnellsten den Berg hochfahren kann. Mir liegt dieses Gehetze nicht so. Nach einem feinen Käsekuchen draussen an der Sonne machten sich die Gruppen auf den Rückweg. Von einer Gruppe ging ein Teilnehmer verloren, was kurzfristig für ein bisschen Unruhe sorgte. Ein Suchtrupp machte sich auf, um Luigi zu suchen. Schon bald gab es aber Entwarnung als unsere Gruppe unten im Dorf ankam, da radelte Luigi doch fröhlich auf einer Parallelstrasse. Er hatte den Weg zurück selber gefunden. Anschliessend durften wir noch die finnische Sauna und eine Prosecco geniessen, dann war es bereits Zeit für das 3-Gang Abendessen. Es schmeckte erneut lecker, dieses Mal gab es nach dem Vorspeisensalat 3 Sorten Pasta und zum Dessert Tiramisu. Am Abend schauten wir uns einen Film über Georg Thoma an, welcher 1960 Olympiasieger in der Nordischen Kombination wurde und ebenfalls aus Hinterzarten stammt. Er ist auch mit über 70-Jahren immer noch topfit. Am Sonntag standen nach dem Frühstück Videoaufnahmen für eine Laufanalyse und danach ein Longjogg zum Titisee an. Das Wetter hätte sich nicht von einer besseren Seite zeigen können, die Sonne schien für uns das ganze Wochenende. Nach dem Mittagessen gab es einen interessanten Vortrag von Theresa zum Thema Ernährung. Anschliessend analysierte Michael unsere Laufstils anhand der Videos vom Vormittag. Wie sich herausstellte, hat jeder von uns noch Verbesserungspotential, jedoch bekam niemand das Prädikat "zum Laufen ungeeignet". Zum Abschluss wurde uns von Charly Doll noch ein Zwetschgenkuchen und Kaffee serviert. Danach hiess es für uns mit dem Bike zurück nach Koblenz zu pedalen. Bis nach dem Schluchsee ging es leicht aufwärts und geradeaus und danach konnten wir es runter rollen lassen. Wau, war das eine tolle Abfahrt, wir mussten fast nie bremsen. Ein tolles Wochenende ging wieder mal viel zu schnell vorbei. Wir sind gerne wieder dabei, wenn es ein nächstes Cityrunning Outdoor Weekend gibt. Im Winter möchten wir aber zuerst mal die Loipen im Schwarzwald entdecken, die kennen wir nämlich noch nicht.
Montag, 19. September 2011
Startnummern 9050, 9111 und 9112 am Greifenseelauf
Dieses Jahr war ich wieder einmal im Chlinch, was ich mit meinem Gratisstartplatz für den Greifenseelauf tun sollte. Einerseits mochte ich einen knappen Monat nach dem Inferno-Triathlon noch nicht einen Halbmarathon in vollem Tempo rennen, andererseits war an diesen Tag auch noch die ASVZ-Trainingsleiter-Weiterbildung. Simone hatte dann die rettende Idee. Ich könnte doch sie und Bruno am Greifenseelauf in einem hinteren Block begleiten, welcher erst gut eine Stunde nach dem ersten Startschuss loszulaufen hatte. So schaute ich, dass ich im gleichen Startblock wie die beiden starten konnte und meldete mich an.
Am Samstag um 15:20h traf ich Simone und Bruno schliesslich am Bahnhof Uster. Bruno startet seit diesem Jahr bereits in der Kategorie M70, ist aber immer noch gut im Schuss, wenn auch das Training dieses Jahr wegen einer Meniskus-OP nicht ganz so intensiv wie in den Vorjahren ausgefallen war.
Nachdem wir unser Gepäck deponiert hatten, mussten wir uns bereits zum Start aufmachen. Knapp vor dem Startschuss um 15:57h erreichten wir schliesslich gerade noch rechtzeitig unseren Startblock. Pünktlich ging es los. Simone und ich machten für Bruno die Pace. Wir starteten etwa mit einem 6min/km-Schnitt. Für mich war es interessant, die Läufer zu beobachten und die Aussicht zu geniessen. Immer wieder fragte ich Bruno nach dem Puls und ob das Tempo okay wäre. Bei den Verpflegungsstellen liessen wir unseren Läufer durchjoggen und organisierten ihm das Getränk, ohne dass er sich ins Gewühl begeben musste. Wir kamen gut voran. Nach 2/3 der Strecke gab es einen Gel für Bruno, ich bekam auch langsam Hunger, rannte ich doch voll im Fettverbrennungsbereich. Auf der Strecke ergaben sich anregenden Gespräche mit anderen Teilnehmern. Ein Weile gesellte sich auch ein laufender Zahnarzt zu unserem Grüppchen. Unterwegs sah er eine Patientin. Danach meinte er, dass er hier eigentlich abschalten wolle und nicht seine Patienten treffen... Bruno wurde gegen Schluss etwas langsamer, er rannte aber die gesamte Strecke durch, der zweitletzte Kilometer war dann leicht ansteigend, da war er nicht der einzige, der etwas beissen musste. Simone und ich motivierten noch diverse Läufer links und rechts neben uns. Nach 2h21min erreichten wir das Ziel in Uster. Bruno war überglücklich, einmal mehr den Greifenseelauf gefinisht zu haben und für Simone und mich war es auch eine neue und eindrückliche Erfahrung. Einen lieben Dank an Philippe für die joggende Begleitung mit Fotoapparat.
Am Samstag um 15:20h traf ich Simone und Bruno schliesslich am Bahnhof Uster. Bruno startet seit diesem Jahr bereits in der Kategorie M70, ist aber immer noch gut im Schuss, wenn auch das Training dieses Jahr wegen einer Meniskus-OP nicht ganz so intensiv wie in den Vorjahren ausgefallen war.
Nachdem wir unser Gepäck deponiert hatten, mussten wir uns bereits zum Start aufmachen. Knapp vor dem Startschuss um 15:57h erreichten wir schliesslich gerade noch rechtzeitig unseren Startblock. Pünktlich ging es los. Simone und ich machten für Bruno die Pace. Wir starteten etwa mit einem 6min/km-Schnitt. Für mich war es interessant, die Läufer zu beobachten und die Aussicht zu geniessen. Immer wieder fragte ich Bruno nach dem Puls und ob das Tempo okay wäre. Bei den Verpflegungsstellen liessen wir unseren Läufer durchjoggen und organisierten ihm das Getränk, ohne dass er sich ins Gewühl begeben musste. Wir kamen gut voran. Nach 2/3 der Strecke gab es einen Gel für Bruno, ich bekam auch langsam Hunger, rannte ich doch voll im Fettverbrennungsbereich. Auf der Strecke ergaben sich anregenden Gespräche mit anderen Teilnehmern. Ein Weile gesellte sich auch ein laufender Zahnarzt zu unserem Grüppchen. Unterwegs sah er eine Patientin. Danach meinte er, dass er hier eigentlich abschalten wolle und nicht seine Patienten treffen... Bruno wurde gegen Schluss etwas langsamer, er rannte aber die gesamte Strecke durch, der zweitletzte Kilometer war dann leicht ansteigend, da war er nicht der einzige, der etwas beissen musste. Simone und ich motivierten noch diverse Läufer links und rechts neben uns. Nach 2h21min erreichten wir das Ziel in Uster. Bruno war überglücklich, einmal mehr den Greifenseelauf gefinisht zu haben und für Simone und mich war es auch eine neue und eindrückliche Erfahrung. Einen lieben Dank an Philippe für die joggende Begleitung mit Fotoapparat.
Dienstag, 13. September 2011
Bike-Tour Ulrichen - Airolo - Obersaxen - Vals
Seit ein paar Jahren organisiert Benoit, ein Arbeitskollege von Philippe, jeweils im Herbst eine mehrtägige Bike-Tour. Dieses Jahr war es uns terminlich möglich, daran teilzunehmen, letztes Jahr waren wir zu diesem Zeitpunkt in den Ferien. Philippe startete mit seinen Arbeitskollegen bereits am Freitag in Brig die Tour, ich musste an diesem Tag noch arbeiten und reiste am Abend direkt nach Ulrichen. Bei schönem Wetter ging es am Samstag los Richtung Nufenenpass. Kurz vor der Passhöhe zweigten wir Richtung Griespass ab. Hier begann dann auch eine längere Schiebepassage über diesen Pass und runter nach Italien. Etwa 5km vor Riale, wo wir unsere Mittagspause machten, konnten wir wieder mit dem Bike fahren. Im Ristorante schlemmten wir Polenta mit ein bisschen zu viel Käse, so dass der volle Magen uns im kommenden Aufstieg nach Passa San Giacomo quälte. Es folgte wieder eine längere Schiebepassage, die Männer konnten zwischendurch 100 oder 200m fahren, für mich lohnte sich das Aufsteigen auf das Bike nicht wirklich. Da wir schon sehr spät dran waren, liessen wir die letzten paar Kilometer der Etappe bleiben und zweigten etwas früher auf die Passstrasse nach Airolo ab. Das Nachtessen nahmen wir in einer Käserei ein.
Am anderen Morgen ging die Tour weiter zum Ritomsee. In der Berghütte Capanna Cadagno kehrten wir ein und degutstierten vom bekannten Piora-Käse. Anschliessend fuhren wir zum Passo dell'Uomo und von da ging es über ein Bachbett runter zum Lukmanierpass. Ein weiteres Mal Bikeschieben war angesagt. Auf der Passstrasse rauschten wir runter Richtung Disentis. Das letzte Drittel der Strecke bis nach Obersaxen zog sich dann doch noch etwas dahin, da es zwischendurch noch einige Höhenmeter zu bewältigen gab. Nach dem Nachtessen fielen wir bald in einem tiefen Schlaf. Am Montag stand für mich bereits die letzte Etappe dieser Tour an. Es ging von Meierhof über die Alp Nova nach Lumbrein und von da über Uors nach Vals. In Uors gab es feine Spaghetti, anschliessend folgten die letzten 10km hinauf nach Vals, wo die Therme auf uns wartete und wir uns so richtig entspannen konnten. Das Blumenbad duftete sehr fein und auch das Sünnele auf dem warmen Gestein genoss ich ausgiebig. Nach dem Bad hiess es für mich Abschied nehmen und runter nach Ilanz zur SBB-Bahnstation zu rollen, da ich am Dienstag bereits wieder arbeiten musste. Die Männer fuhren am Dienstag noch über den Tomül- und Glaspass und anschliessend runter nach Thusis. Es war eine tolle Tour, gespickt mit einigen Höhenmetern, in einer herrlichen Landschaft, welche wir bei idealem Bikewetter erleben durften. Benoit, wir sind nächstes Jahr gerne wieder dabei!
Am anderen Morgen ging die Tour weiter zum Ritomsee. In der Berghütte Capanna Cadagno kehrten wir ein und degutstierten vom bekannten Piora-Käse. Anschliessend fuhren wir zum Passo dell'Uomo und von da ging es über ein Bachbett runter zum Lukmanierpass. Ein weiteres Mal Bikeschieben war angesagt. Auf der Passstrasse rauschten wir runter Richtung Disentis. Das letzte Drittel der Strecke bis nach Obersaxen zog sich dann doch noch etwas dahin, da es zwischendurch noch einige Höhenmeter zu bewältigen gab. Nach dem Nachtessen fielen wir bald in einem tiefen Schlaf. Am Montag stand für mich bereits die letzte Etappe dieser Tour an. Es ging von Meierhof über die Alp Nova nach Lumbrein und von da über Uors nach Vals. In Uors gab es feine Spaghetti, anschliessend folgten die letzten 10km hinauf nach Vals, wo die Therme auf uns wartete und wir uns so richtig entspannen konnten. Das Blumenbad duftete sehr fein und auch das Sünnele auf dem warmen Gestein genoss ich ausgiebig. Nach dem Bad hiess es für mich Abschied nehmen und runter nach Ilanz zur SBB-Bahnstation zu rollen, da ich am Dienstag bereits wieder arbeiten musste. Die Männer fuhren am Dienstag noch über den Tomül- und Glaspass und anschliessend runter nach Thusis. Es war eine tolle Tour, gespickt mit einigen Höhenmetern, in einer herrlichen Landschaft, welche wir bei idealem Bikewetter erleben durften. Benoit, wir sind nächstes Jahr gerne wieder dabei!
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