Sonntag, 22. April 2012
Zürich Marathon: Lieber ein Did not Start als ein Did not Finish - oder die Vernunft hat gesiegt!
Gestern wäre ich für den Zürich Marathon angemeldet gewesen und wäre diesen auch gerne gelaufen. Mit einer Zeit von 1h35m am Halbmarathon in Oberriet SG vor vier Wochen wären die Zeichen gut gestanden, eine Zeit von 3h20m bis 3h30m zu realisieren. Leider habe ich jedoch vor einer Woche eine stärkere Erkältung eingefangen. Wie mir Alexandra, eine Freundin, die Ärztin ist, bestätigt hat, scheint ein Virus mit fogenden Symptomen im Umlauf zu sein: Nach mehreren Tagen unklarer Müdigkeit, folgen mehrere Tage mit Halsschmerzen und dann Schnupfen und zum Schluss teilweise hartnäckiger Husten. Sie selber und einige ihrer Patienten haben mehrere Wochen daran herumgemacht. Nun ist mir auch klar, wieso ich vor zwei Wochen so müde war. Hatte zuerst die Trainingswoche im Verdacht, doch da habe ich mit Vernunft trainiert und so schlapp und antriebslos bin ich doch eher selten. Das Positive an der Sache ist, dasss ich nun auf eine längere Erholungszeit nach dem Marathon verzichten und direkt für die Challenge Roth mit einer bereits guten Laufbasis weitertrainieren kann. Was mir jetzt noch fehlt, sind ganz ganz viele Velokilometer. Hoffe, am kommenden Wochenende auf gutes Wetter, damit eine längere Radausfahrt ohne Regen in der Schweiz wieder mal möglich ist.
Montag, 16. April 2012
Unverhofft kommt oft - Blumen am Walliseller Triathlon!
Gestern fand der dritte Walliseller Triathlon statt. Die Wetterprognosen für Sonntag waren schon die ganze Woche regnerisch und kühl gemeldet. Dies war für mich nicht sehr motivierend und ich überlegte mir ernsthaft, ob ich überhaupt starten sollte bei diesen Bedingungen. Mit dem Radfahren hatte ich auch erst vor zwei Wochen auf Mallorca wieder begonnen und Schwimmen ist sowieso nicht meine Paradedisziplin, auch wenn ich grundsätzlich gerne im Wasser bin und mich da eigentlich auch wohl fühle. Am Samstag gesellten sich dann noch leicht Erkältungssymptome dazu.
Da es am Sonntagmorgen in Wetzikon noch nicht regnete, sagte ich mir, dass ich kein Weichei wäre und schliesslich auch das Startgeld bezahlt war, also fuhr ich mit der Bahn nach Wallisellen. Dort bezog ich meine Startnummer und checkte mein Bike ein. Obwohl ich nicht extra früh angereist war, blieb noch viel Zeit mit den einen oder anderen Teilnehmern einen Schwatz zu halten. Die Wechselzone war zum Glück Indoor und so wurden wir nicht schon vor dem Wettkampf nass.
Der Schwimmstart erfolgte alle 15 Sekunden im Hallenbad Wallisellen. Es waren zuerst 12 Längen à 50m zu schwimmen. Ich benötigte dafür knapp 12 1/2min. Irgendwie bin ich im 50m-Becken einfach ein Stück langsamer als im 25m-Becken. Dass unter den Leinen Durchtauchen brauchte wohl auch noch etwas Zeit sowie am Schluss der Ausstieg bei den Treppen. Habe erst auf die Uhr geschaut, als ich aus dem Wasser war. Ein relativ langer Weg in die Wechselzone war anschliessend zurückzulegen. Und auch das Anziehen von Funktionsshirt, Radtrikot und 3/4 Hosen benötigte zusätzliche Zeit. Ich wollte auf dem Rad nicht frieren, auch wenn nur 15km zurückzulegen waren. Als ich die Wechselzone verliess, hatte es bereits zu regnen begonnen. Zum Glück hatte Philippe tagszuvor die Aero-Reifen noch gegen die Trainingsräder getauscht. Die Strecke war coupiert und sehr eckig, so dass man praktisch nach jeder kurzen Abfahrt 90 Grad abbiegen musste. So war ich für meinen Geschmack etwas zu oft am Bremsen und in den Aufstiegen lohnte sich dann die Aeroposition auch nicht wirklich. Nach 3 Runden war ich zurück in der Wechselzone. Beim Radfahren hatte mich nur eine ganz schnelle Athletin überholt, die nach mir gestartet war, meinerseits konnte ich jedoch einige Frauen auf dem Rad überholen. Da nach mir nochmals rund 40 Frauen mit besser gemeldeten Schwimmleistungen ins Rennen gingen, wusste man natürlich nicht, wie man im Rennen lag. Zurück in der Wechselzone machte ich mich auf zur 4km langen Laufstrecke. Ich hatte nicht das Gefühl wirklich viel Pfupf zu haben, die Füsse und Beine fühlten sich von der Kälte etwas steif an, trotzdem wurde ich auch beim Laufen nur von einer Athletin überholt. Ja, ich bekam sogar noch ein Kompliment, dass ich beim Laufen ziemlich locker aussah, hatte sich aber nicht wirklich so angefühlt.
Nach dem Wettkampf begab ich mich unter die Dusche und wollte eigentlich schon bald das Areal verlassen, als mich Silvia informierte, dass ich gemäss Datasport in der AK 35-44 den 3. Platz erreicht hatte. Sie tat mir etwas leid, weil sie in der AK 45-54 einen Podestplatz nur um wenige Sekunden verpasst hatte. So blieb ich also noch bis zur Siegerehrung. Als Preis gab es einen wunderschönen Blumenstrauss und einen Glatt-Taler vom Glattzentrum.
Da es am Sonntagmorgen in Wetzikon noch nicht regnete, sagte ich mir, dass ich kein Weichei wäre und schliesslich auch das Startgeld bezahlt war, also fuhr ich mit der Bahn nach Wallisellen. Dort bezog ich meine Startnummer und checkte mein Bike ein. Obwohl ich nicht extra früh angereist war, blieb noch viel Zeit mit den einen oder anderen Teilnehmern einen Schwatz zu halten. Die Wechselzone war zum Glück Indoor und so wurden wir nicht schon vor dem Wettkampf nass.
Der Schwimmstart erfolgte alle 15 Sekunden im Hallenbad Wallisellen. Es waren zuerst 12 Längen à 50m zu schwimmen. Ich benötigte dafür knapp 12 1/2min. Irgendwie bin ich im 50m-Becken einfach ein Stück langsamer als im 25m-Becken. Dass unter den Leinen Durchtauchen brauchte wohl auch noch etwas Zeit sowie am Schluss der Ausstieg bei den Treppen. Habe erst auf die Uhr geschaut, als ich aus dem Wasser war. Ein relativ langer Weg in die Wechselzone war anschliessend zurückzulegen. Und auch das Anziehen von Funktionsshirt, Radtrikot und 3/4 Hosen benötigte zusätzliche Zeit. Ich wollte auf dem Rad nicht frieren, auch wenn nur 15km zurückzulegen waren. Als ich die Wechselzone verliess, hatte es bereits zu regnen begonnen. Zum Glück hatte Philippe tagszuvor die Aero-Reifen noch gegen die Trainingsräder getauscht. Die Strecke war coupiert und sehr eckig, so dass man praktisch nach jeder kurzen Abfahrt 90 Grad abbiegen musste. So war ich für meinen Geschmack etwas zu oft am Bremsen und in den Aufstiegen lohnte sich dann die Aeroposition auch nicht wirklich. Nach 3 Runden war ich zurück in der Wechselzone. Beim Radfahren hatte mich nur eine ganz schnelle Athletin überholt, die nach mir gestartet war, meinerseits konnte ich jedoch einige Frauen auf dem Rad überholen. Da nach mir nochmals rund 40 Frauen mit besser gemeldeten Schwimmleistungen ins Rennen gingen, wusste man natürlich nicht, wie man im Rennen lag. Zurück in der Wechselzone machte ich mich auf zur 4km langen Laufstrecke. Ich hatte nicht das Gefühl wirklich viel Pfupf zu haben, die Füsse und Beine fühlten sich von der Kälte etwas steif an, trotzdem wurde ich auch beim Laufen nur von einer Athletin überholt. Ja, ich bekam sogar noch ein Kompliment, dass ich beim Laufen ziemlich locker aussah, hatte sich aber nicht wirklich so angefühlt.
Nach dem Wettkampf begab ich mich unter die Dusche und wollte eigentlich schon bald das Areal verlassen, als mich Silvia informierte, dass ich gemäss Datasport in der AK 35-44 den 3. Platz erreicht hatte. Sie tat mir etwas leid, weil sie in der AK 45-54 einen Podestplatz nur um wenige Sekunden verpasst hatte. So blieb ich also noch bis zur Siegerehrung. Als Preis gab es einen wunderschönen Blumenstrauss und einen Glatt-Taler vom Glattzentrum.
Montag, 9. April 2012
Laufen und Radfahren auf Mallorca
Nachdem wir im letzten Frühjahr eine Triathlon-Trainingswoche in Giverola verbrachten, entschieden wir uns dieses Jahr für die Laufwoche von Swiss Masters Running, welche von Mega-Joule angeboten wurde. Marianne, mit welcher ich den wöchentlichen ASVZ-Lauftreff in Winterthur leite, hatte fleissig die Werbetrommel gerührt. Nach ein wenig Überzeugungsarbeit meinerseits konnte auch Philippe davon begeistert werden. Ich musste ihm jedoch versprechen, dass wir in dieser Woche auch Radfahren würden. Dies war auch in meinem Sinn, sollte ich doch langsam für die Triathlonsaison auf dem Rad auch wieder fit werden. So hatten wir zusätzlich zum Laufangebot auch noch das Radsportpaket von Max Hürzeler im Hotel Lido Park in Paguera dazugebucht - dies trotz Warnung des Reiseveranstalters, dass die Laufwoche nicht mehr viel Zeit übrig liesse zum Radfahren, da das Wochenprogramm schon reichlich gefüllt wäre. Kirsten, die ebenfalls ASVZ-Trainingsleiterin ist und die Laufwoche auch gebucht hatte, tat es uns gleich.
Am letzten Sonntagmorgen flogen wir dann mit der Air Berlin nach Palma de Mallorca. Dort angekommen brachte uns ein Bus zum Hotel. Kurz darauf gab es mit allen rund 30 Teilnehmern eine Begrüssung und kurze Info-Veranstaltung zum Wochenablauf. Wir bezogen unser Rad, damit es am Montag schon startklar war. Am Sonntagabend stand der erste extensive Dauerlauf an. Gelaufen wurde in drei Stärkegruppen. Ich war mir nicht sicher, ob ich in der Gruppe 1 oder 2 laufen sollte, schloss mich dann aber anfangs Woche zusammen mit Philippe und Kirsten der Gruppe 1 an. In den Steigungen war es dann relativ anstrengend, aber im ebenen Gelände war es auch für mich extensives Dauerlauftempo. Am Abend wurde erstmals das Büffet gestürmt. Bei dem grossen Angebot muss man schauen, dass man nicht zuviel futtert. Bei den Vor- und Hauptspeisen gab es immer diverse Sachen, die ich gerne hatte, dass Dessertbüffet vermochte mich allerdings nicht zu begeistern. Das war jedoch nicht weiter schlimm, da es ausserhalb des Hotels diverse Gelaterien gab und vor allem der selbstgebackene Käsekuchen beim Italiener hatte es mir angetan. Insgesamt ass ich in dieser Woche drei Riesenstücke davon.
Am Montagmorgen machten wir beim Dauerlauf mit, verzichteten aber auf das Intervalltraining vom Nachmittag, dafür entschieden wir uns für eine Radausfahrt zu dritt. Wir fuhren an der Küstenstrasse hoch und dann im Landesinnern wieder zurück.
Am Dienstagmorgen stand Laufschule und ein kürzerer extensiver Dauerlauf auf dem Programm. Da das Wetter gut war und die Prognosen etwas unsicher, fuhren wir an diesem Tag bereits unsere Königsetappe. Wir wollten das Dörfchen Soller an der Küstenstrasse besuchen und dort unsere Mittagsrast machen. Somit standen uns fast 130km und 2300hm bevor. Es war eine schöne Ausfahrt durch das Landesinnere hin und zurück der Küstenstrasse entlang mit wunderschönen Ausblicken zur Küste. Das Ganze dauerte natürlich etwas länger, so dass wir etwas später als 18:30h zum Nachtessen kamen. In Spanien kein Problem, im Hotel war Nachtessen jeweils bis 21:00h möglich.
Am Mittwoch liessen wir das Rad im Keller, denn der erste Long Jogg stand auf dem Programm. Dieser führte nach Capdella und auf einem anderen Weg wieder zurück ans Meer. Für die 22km und 270hm benötigten wir ziemlich genau zwei Stunden.
Am Donnerstag wollten wir nochmals auf s'Rad, obwohl gemäss Wetterprognosen etwas Regen nicht auszuschliessen war. Hans, ebenfalls ein begeisterter Radfahrer, schloss sich uns an, da der Donnerstag nach dem Morgenlauf als Ruhetag geplant war und keine weiteren Programmpunkte beinhaltete. So pedalten wir zu viert nach Valledemossa. Wir harmonierten gut und kamen frühzeitig an unserem Pausenort an. Nachdem wir etwas gegessen und einen Kaffee getrunken hatten, begann es jedoch ziemlich stark zu regnen. Bis dahin hatten wir Glück und waren immer etwas hinter dem Regen nachgefahren, so dass wir nicht nass wurden. Unsere Pause verlängerte sich um eine weitere Stunde, bevor wir den Rückweg bei kühleren Temperaturen und auf nasser Strasse jedoch ohne Regen von oben in Angriff nehmen konnten. Nach ein paar Kilometern Abfahrt, wurde es wieder deutlich wärmer und die Regenwolken blieben hinter uns.
Am Freitagmittag gab es ein Fahrtspiel. Wir entschieden uns, dieses in der Gruppe 2 zu absolvieren, denn die schnelleren Elemente würde sowieso jeder in seinem Tempo laufen. So war das Fahrspiel für mich ziemlich aufweckend und motivierend. Anschliessend machten wir noch eine kleine Radrunde nach Sant Elm, wo es Kaffee und Enseimada mit Crema (Spezialiät von Mallorca) gab.
Am Samstag stand die Königsetappe beim Laufen an. Es war ein Long Jogg oder eher Erlebnislauf geplant. Auch hier schlossen wir uns der Gruppe 2 an, welche 18km laufen würde mit Option auf 8km Verlängerung, wenn wir zum Hotel zurückjoggen würden. Die Strecke war coupiert und hauptsächlich auf Trailpfaden, so dass nach 18km über 500hm zusammenkamen. Trotzdem fühlte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch frisch, da ich in einem für mich angenehmen Tempo gelaufen war. Also entschieden wir uns auch noch die restlichen 8km in Angriff zu nehmen. Nach rund 3h und 26km waren wir zurück im Hotel, wo wir unseren Füssen und Beinem im Meer etwas Abkühlung gönnten.
Viel zu schnell war die Woche vorbei und am Sonntagmorgen in aller Herrgottsfrüh wurden wir um 4:30h vom Hotel geweckt und um 6:00h mit dem Bus zum Flughafen gebracht.
Es hat Spass gemacht, es waren alles aufgestellte und motivierte Teilnehmer und Leiter dabei, so dass neben dem Sport auch viel gelacht wurde. Die Kombination Laufen und Radfahren hat sich gelohnt. Für das Schwimmen hat es in dieser Woche leider nicht gereicht, die verbleibende freie Zeit verbrachten wir lieber bei Kaffee und Kuchen als im Hallenbad. Ich hoffe, nun für den Zürich Marathon gerüstet zu sein.
Am letzten Sonntagmorgen flogen wir dann mit der Air Berlin nach Palma de Mallorca. Dort angekommen brachte uns ein Bus zum Hotel. Kurz darauf gab es mit allen rund 30 Teilnehmern eine Begrüssung und kurze Info-Veranstaltung zum Wochenablauf. Wir bezogen unser Rad, damit es am Montag schon startklar war. Am Sonntagabend stand der erste extensive Dauerlauf an. Gelaufen wurde in drei Stärkegruppen. Ich war mir nicht sicher, ob ich in der Gruppe 1 oder 2 laufen sollte, schloss mich dann aber anfangs Woche zusammen mit Philippe und Kirsten der Gruppe 1 an. In den Steigungen war es dann relativ anstrengend, aber im ebenen Gelände war es auch für mich extensives Dauerlauftempo. Am Abend wurde erstmals das Büffet gestürmt. Bei dem grossen Angebot muss man schauen, dass man nicht zuviel futtert. Bei den Vor- und Hauptspeisen gab es immer diverse Sachen, die ich gerne hatte, dass Dessertbüffet vermochte mich allerdings nicht zu begeistern. Das war jedoch nicht weiter schlimm, da es ausserhalb des Hotels diverse Gelaterien gab und vor allem der selbstgebackene Käsekuchen beim Italiener hatte es mir angetan. Insgesamt ass ich in dieser Woche drei Riesenstücke davon.
Am Montagmorgen machten wir beim Dauerlauf mit, verzichteten aber auf das Intervalltraining vom Nachmittag, dafür entschieden wir uns für eine Radausfahrt zu dritt. Wir fuhren an der Küstenstrasse hoch und dann im Landesinnern wieder zurück.
Am Dienstagmorgen stand Laufschule und ein kürzerer extensiver Dauerlauf auf dem Programm. Da das Wetter gut war und die Prognosen etwas unsicher, fuhren wir an diesem Tag bereits unsere Königsetappe. Wir wollten das Dörfchen Soller an der Küstenstrasse besuchen und dort unsere Mittagsrast machen. Somit standen uns fast 130km und 2300hm bevor. Es war eine schöne Ausfahrt durch das Landesinnere hin und zurück der Küstenstrasse entlang mit wunderschönen Ausblicken zur Küste. Das Ganze dauerte natürlich etwas länger, so dass wir etwas später als 18:30h zum Nachtessen kamen. In Spanien kein Problem, im Hotel war Nachtessen jeweils bis 21:00h möglich.
Am Mittwoch liessen wir das Rad im Keller, denn der erste Long Jogg stand auf dem Programm. Dieser führte nach Capdella und auf einem anderen Weg wieder zurück ans Meer. Für die 22km und 270hm benötigten wir ziemlich genau zwei Stunden.
Am Donnerstag wollten wir nochmals auf s'Rad, obwohl gemäss Wetterprognosen etwas Regen nicht auszuschliessen war. Hans, ebenfalls ein begeisterter Radfahrer, schloss sich uns an, da der Donnerstag nach dem Morgenlauf als Ruhetag geplant war und keine weiteren Programmpunkte beinhaltete. So pedalten wir zu viert nach Valledemossa. Wir harmonierten gut und kamen frühzeitig an unserem Pausenort an. Nachdem wir etwas gegessen und einen Kaffee getrunken hatten, begann es jedoch ziemlich stark zu regnen. Bis dahin hatten wir Glück und waren immer etwas hinter dem Regen nachgefahren, so dass wir nicht nass wurden. Unsere Pause verlängerte sich um eine weitere Stunde, bevor wir den Rückweg bei kühleren Temperaturen und auf nasser Strasse jedoch ohne Regen von oben in Angriff nehmen konnten. Nach ein paar Kilometern Abfahrt, wurde es wieder deutlich wärmer und die Regenwolken blieben hinter uns.
Am Freitagmittag gab es ein Fahrtspiel. Wir entschieden uns, dieses in der Gruppe 2 zu absolvieren, denn die schnelleren Elemente würde sowieso jeder in seinem Tempo laufen. So war das Fahrspiel für mich ziemlich aufweckend und motivierend. Anschliessend machten wir noch eine kleine Radrunde nach Sant Elm, wo es Kaffee und Enseimada mit Crema (Spezialiät von Mallorca) gab.
Am Samstag stand die Königsetappe beim Laufen an. Es war ein Long Jogg oder eher Erlebnislauf geplant. Auch hier schlossen wir uns der Gruppe 2 an, welche 18km laufen würde mit Option auf 8km Verlängerung, wenn wir zum Hotel zurückjoggen würden. Die Strecke war coupiert und hauptsächlich auf Trailpfaden, so dass nach 18km über 500hm zusammenkamen. Trotzdem fühlte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch frisch, da ich in einem für mich angenehmen Tempo gelaufen war. Also entschieden wir uns auch noch die restlichen 8km in Angriff zu nehmen. Nach rund 3h und 26km waren wir zurück im Hotel, wo wir unseren Füssen und Beinem im Meer etwas Abkühlung gönnten.
Viel zu schnell war die Woche vorbei und am Sonntagmorgen in aller Herrgottsfrüh wurden wir um 4:30h vom Hotel geweckt und um 6:00h mit dem Bus zum Flughafen gebracht.
Es hat Spass gemacht, es waren alles aufgestellte und motivierte Teilnehmer und Leiter dabei, so dass neben dem Sport auch viel gelacht wurde. Die Kombination Laufen und Radfahren hat sich gelohnt. Für das Schwimmen hat es in dieser Woche leider nicht gereicht, die verbleibende freie Zeit verbrachten wir lieber bei Kaffee und Kuchen als im Hallenbad. Ich hoffe, nun für den Zürich Marathon gerüstet zu sein.
Dienstag, 13. März 2012
Ein fast perfekter Engadin Skimarathon
Nachdem wir letztes Jahr wegen der Finnland Durchquerung auf den Klassischen Skis auf den Engadin Skimarathon verzichten mussten, haben wir uns dieses Jahr wiederum für diesen Event angemeldet. Am Mittwochabend nach dem Arbeiten fuhren wir nach Pontresina in die Jugendherberge, wo wir auch in den letzten Jahren logierten und auch immer wieder auf viele bekannte Gesichter treffen. Am Donnerstag nahmen wir den Bus nach Maloja, um nochmals ein ausgiebiges Langlauftraining durchzuführen. Dort angekommen, entschieden wir uns für die Loipe zum Lago Cavloc. Zum See ging es etwa 5km und 400 hm den Berg hoch. Unten waren wir dann schnell wieder. Auf dem Rückweg, auf welchem wir mit Gegenwind zu kämpfen hatten, kehrten wir in Isola (Polenta) und in Sils im Café Grond (Kuchen) ein. Anschliessend holten wir unsere Startnummern in St. Moritz ab. Am Freitag machten wir ein lockeres Training bei schönstem Wetter, so dass wir auch perfekte Bedingungen für ein paar Fotos und Videoaufnahmen zwecks Stilstudie hatten. Am Samstag hatten wir die Möglichkeit vor der Jugendherberge in Pontresina ein paar Langlaufskier zu testen. So probierten wir die Modelle 2013 der Marken Madschus, Rossignol und Fischer. Anschliessend begaben wir uns ins Spa Bellavita, wo wir uns vor dem Engadiner noch etwas entspannen wollten.
Nach einer unruhigen Nacht, da wir etwas nervös waren, standen wir am Marathonsonntag um 4:45h auf, frühstückten und nahmen den 6:00h-Bus nach Maloja ins Startgelände. Um 7:00h waren unsere Skis bereits im Startfeld deponiert. Mit etwas Glück konnte ich mir gerade noch ein Plätzchen in der ersten Reihe ergattern. Ich wusste, dass meine Langlaufform dieses Jahr so gut wie noch nie war und eine Qualifikation für den Elite C Startblock im 2013 im Bereich des Möglichen lag. Nachdem wir noch eine Stunde an der Wärme verbracht hatten, kehrten wir in unsere Startblocks zurück. Philippe startete in der Elite B bereits um 08:30h. Mein Start in der Hauptklasse A erfolgte um 08:50h. Beim Start kam ich gut mit den vordersten Teilnehmern weg. Obwohl ich keine Schnellstarterin bin, wusste ich dass ich Gas geben musste, damit ich im Stazerwald nicht ins Gewühl kam und dort anstehen musste. Mein Rennen verlief beinahe perfekt, bis mir auf dem letzten Drittel, ein bei mir im Windschatten fahrender Mann, auf den Stock trat und mir diesen samt Handschuh wegriss. Er lief weiter ohne mir den Stock zu bringen oder sich zu entschuldigen. Ich musste ein paar Meter zurücklaufen und meine Sachen holen. Das Gemeine an dieser Aktion war, dass ich anschliessend die Elite C Qualifikation um 11 Sekunden (!) verpasste. Eine Analyse der Qualifiaktionszeiten ergab jedoch, dass meine Halbmarathon-Durchgangszeit, die Limite erfüllen würde, d.h. wenn ich dort ins Ziel gelaufen wäre, dann hätte ich die Norm geschafft. Für mich ein Grund, um das nächste Jahr einen Antrag für die Einteilung in die Elite C zu stellen. Philippe hatte ebenfalls einen erfolgreichen und sturzfreien Wettkampf und qualifizierte sich problemlos erneut für den Startblock Elite B.
Track: http://connect.garmin.com/activity/157364889
Nach einer unruhigen Nacht, da wir etwas nervös waren, standen wir am Marathonsonntag um 4:45h auf, frühstückten und nahmen den 6:00h-Bus nach Maloja ins Startgelände. Um 7:00h waren unsere Skis bereits im Startfeld deponiert. Mit etwas Glück konnte ich mir gerade noch ein Plätzchen in der ersten Reihe ergattern. Ich wusste, dass meine Langlaufform dieses Jahr so gut wie noch nie war und eine Qualifikation für den Elite C Startblock im 2013 im Bereich des Möglichen lag. Nachdem wir noch eine Stunde an der Wärme verbracht hatten, kehrten wir in unsere Startblocks zurück. Philippe startete in der Elite B bereits um 08:30h. Mein Start in der Hauptklasse A erfolgte um 08:50h. Beim Start kam ich gut mit den vordersten Teilnehmern weg. Obwohl ich keine Schnellstarterin bin, wusste ich dass ich Gas geben musste, damit ich im Stazerwald nicht ins Gewühl kam und dort anstehen musste. Mein Rennen verlief beinahe perfekt, bis mir auf dem letzten Drittel, ein bei mir im Windschatten fahrender Mann, auf den Stock trat und mir diesen samt Handschuh wegriss. Er lief weiter ohne mir den Stock zu bringen oder sich zu entschuldigen. Ich musste ein paar Meter zurücklaufen und meine Sachen holen. Das Gemeine an dieser Aktion war, dass ich anschliessend die Elite C Qualifikation um 11 Sekunden (!) verpasste. Eine Analyse der Qualifiaktionszeiten ergab jedoch, dass meine Halbmarathon-Durchgangszeit, die Limite erfüllen würde, d.h. wenn ich dort ins Ziel gelaufen wäre, dann hätte ich die Norm geschafft. Für mich ein Grund, um das nächste Jahr einen Antrag für die Einteilung in die Elite C zu stellen. Philippe hatte ebenfalls einen erfolgreichen und sturzfreien Wettkampf und qualifizierte sich problemlos erneut für den Startblock Elite B.
Track: http://connect.garmin.com/activity/157364889
Sonntag, 4. März 2012
Firmensportweekend im Engadin
Dieses Wochenende organisierte der Firmensport einen Ausflug ins Engadin. Am Samstagmorgen um 7:00h fuhren wir mit dem Car von Pfäffikon SZ über den Julierpass ins Engadin. Unterwegs gab es in Bivio ein reichhaltiges Frühstück, so dass wir genug Energie hatten für die bevorstehenden Langlaufkilometer. Um 10:30 waren wir in Maloja. Jeder der 43 Teilnehmer konnte sein individuelles Programm absolvieren. Die einen wollten 10km Langlaufen, die anderen die ganze Strecke von Maloja nach Zernez absolvieren, wo wir unser Hotel hatten. Ich hatte, wie jedes Jahr, ein Dilemma, da ich einerseits gerne trainingshalber von Maloja bis Zernez fahren wollte, andererseits war ich wieder für den Frauenlauf am Sonntag angemeldet und nach 55km am Vortag macht dieser Wettkampf nicht mehr so viel Spass. Dieses Mal liess ich die Vernunft walten und skatete mit Philippe von Maloja bis Pontresina. Dort angekommen wollte ich mir einen Kaffee und Kuchen gönnen und mich anschliessend im Spa Bellavita entspannen. Zufälligerweise traf ich dann eine Kollegin am Bahnhof Pontresina. Wir entschieden uns spontan für einen gemeinsamen gemütlichen Kaffeebesuch auf der Sonnenterrasse vom Puntschellas. Anschliessend genoss ich den restlichen Nachmittag im Spa, bevor ich mich um 16:00h aufmachte zur Startnummernausgabe nach Samedan. Danach ging es mit dem Zug nach Zernez ins Hotel. Philippe war in der Zwischenzeit mit ein paar anderen mit den Langlaufskiern nach Zernez gefahren und bereits da.
Nach dem Nachtessen übergaben die Frauenlaufteilnehmerinnen ihre Langlaufsskis den Herren zum Wachsen. Bezeiten ging ich Schlafen. Ich fühlte mich ziemlich kaputt, nachdem ich am Freitag und am Samstag zu wenig geschlafen hatte. Zudem hatte ich anfangs Woche noch ein Magen-/Darmvirus erwischt. Am anderen Morgen fühlte ich mich auch nicht wirklich frisch, hatte etwas eine sturmen Kopf. War ja gespannt, wie ich den Frauenlauf hinter mich bringen würde. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Zug von Zernez nach Samedan und liefen da vom Bahnhof zum Startgelände. Ich überwand mich für ein 12-minütiges Lauf-Warm-Up, um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Um 10:00h ging der Startschuss. Ich kam beim Start nicht schlecht weg und meine Skis (oder ich) liefen erstaunlich gut. In der Ebene und in den Abfahrten wurde ich nicht überholt, in den Anstiegen hatte ich dafür mehr zu beissen. Von den warmen Temperaturen war der Schnee auch schon etwas weich, zum Glück war der Start des Rennens nicht später. Rangmässig konnte ich mein bestes Frauenlauf-Resultat erzielen, was mich aufgrund der Vorzeichen doch eher überraschte. Bezüglich Wachs hatte ich auch keine Top-Präparation für 90 CHF auf den Latten sondern lediglich eine Schicht High Fluoro Wachs, welche die Männer wohl mit viel Liebe eingebügelt und ausgebürstet hatten ;o) Im Ziel wurde uns Pasta offeriert. Nach Rangverkündigung und Verlosung von Preisen ging es mit dem Zug zurück nach Pontresina, wo bereits der Car wartete und uns anschliessend nach Pfäffikon SZ zurückfuhr.
Nach dem Nachtessen übergaben die Frauenlaufteilnehmerinnen ihre Langlaufsskis den Herren zum Wachsen. Bezeiten ging ich Schlafen. Ich fühlte mich ziemlich kaputt, nachdem ich am Freitag und am Samstag zu wenig geschlafen hatte. Zudem hatte ich anfangs Woche noch ein Magen-/Darmvirus erwischt. Am anderen Morgen fühlte ich mich auch nicht wirklich frisch, hatte etwas eine sturmen Kopf. War ja gespannt, wie ich den Frauenlauf hinter mich bringen würde. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Zug von Zernez nach Samedan und liefen da vom Bahnhof zum Startgelände. Ich überwand mich für ein 12-minütiges Lauf-Warm-Up, um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Um 10:00h ging der Startschuss. Ich kam beim Start nicht schlecht weg und meine Skis (oder ich) liefen erstaunlich gut. In der Ebene und in den Abfahrten wurde ich nicht überholt, in den Anstiegen hatte ich dafür mehr zu beissen. Von den warmen Temperaturen war der Schnee auch schon etwas weich, zum Glück war der Start des Rennens nicht später. Rangmässig konnte ich mein bestes Frauenlauf-Resultat erzielen, was mich aufgrund der Vorzeichen doch eher überraschte. Bezüglich Wachs hatte ich auch keine Top-Präparation für 90 CHF auf den Latten sondern lediglich eine Schicht High Fluoro Wachs, welche die Männer wohl mit viel Liebe eingebügelt und ausgebürstet hatten ;o) Im Ziel wurde uns Pasta offeriert. Nach Rangverkündigung und Verlosung von Preisen ging es mit dem Zug zurück nach Pontresina, wo bereits der Car wartete und uns anschliessend nach Pfäffikon SZ zurückfuhr.
Montag, 27. Februar 2012
Doppelstart am 40. Gommerlauf
Am Wochenende fand der 40. Gommerlauf statt. Ich sah es als Herausforderung bei diesem Lauf einen Doppelstart zu wagen, was hiess, am Samstag 21km in der Klassischen Technik und am Sonntag 30km in der Skating Technik zu absolvieren. So machte ich Ende Jahr am Wettbewerb vom Fit-for-Life mit, wo man einen Gratisstart mit Übernachtung gewinnen konnte. Allerdings hörte ich dann zwei Monate nichts mehr und meldete Philippe und mich für das Langlaufrennen Maloja-Zernez an. Gleichentags bekam ich dann die Information, dass ich bei der Verlosung gewonnen hatte. So meldete ich uns beim zweiten Lauf wieder ab.
Am Freitagabend fuhren wir direkt nach der Arbeit mit dem Zug nach Fiesch ins Hotel Des Alpes. Dort angekommen, konnten wir sogleich unser Zimmer beziehen. Es war schade, dass das Restaurant des Hotels bereits ausgebucht war und wir erst 1 1/2h später wieder einen freien Tisch bekommen hätten. So mussten wir ein anderes Restaurant suchen gehen und auswärts essen.
Am anderen Morgen nahmen wir den Zug nach Blitzingen, wo die Startnummernausgabe war. Dort bezogen wir unsere Startnummern für die beiden Rennen. Es gab eine tolle rote Odlo-Mütze als Erinnerungspreis, zudem waren Teigwaren, Schokolade und Sponser-Getränke im Give-Away-Sack. Das stimmte schon mal zuversichtlich.
Die Loipenspur war gefroren, weshalb wir unsere Skis am TOKO-Stand klistern liessen. Um 09:30h erfolgte der Start über 21km Klassische Technik. Bei den 260 Teilnehmern war man schnell mal eingereiht. Leider haftete der Klister kaum im Schnee, so dass wir praktisch die ganzen 21km mit den Oberarmen stossen mussten. Zu meiner Überraschung schien mir das nicht so schlecht zu liegen, klassierte ich mich doch bei den Frauen auf einem mittleren Rang und war nur knapp 4 Minuten langsamer als Philippe. Damit war ich recht zufrieden, da wir ja erst letzte Saison mit der Klassichen Technik angefangen hatten.
Zur Belohnung gab es Kuchen und Kaffee im Loipenkaffee in Oberwald. Zurück in Fiesch konnten wir noch gratis die Sauna und das Dampfbad im Sportzentrum benutzen, was wir uns natürlich nicht entgehen liessen. Dieses Mal hatten wir uns im Hotelrestaurant einen Tisch auf 19:00h reserivert. Das hat sich gelohnt, denn die Gemüserösti und die Tortellini an Käsesauce schmeckten köstlich. Danach legten wir uns bald schlafen, wir mussten ja für den Sonntag nochmals fit sein.
Da wir die Skatingskier schon am Mittwoch zu Hause wachsen mussten, hatte sich Philippe für den mittleren Wachs TOKO rot entschieden. Die Wachsempfehlung am Freitag war 50% TOKO gelb und 50% TOKO blau, da lagen wir wohl nicht ganz richtig. Ändern konnten wir sowieso nichts mehr. Wie sich herausstellte wurde der Wachstipp am Samstag nochmals geändert auf 50% TOKO rot und 50% TOKO gelb, also hatten wir die Skier doch nicht komplett verwachst.
Am Sonntag erfolgte der Start zum Skating Rennen um 10:00h. Wir reihten uns nicht zuvorderst ein, da wir keine Schnellstarter sind und dachten, dass wir im flachen zweiten Teil dann schon noch ein paar Plätze gut machen könnten. Leider war dem nicht so. Schon beim Start ging es zu und her wie am Engadiner, die ersten stürzten und es gab auch schon ein paar Stockbrüche. Nach 10km setzten heftige Gegenwindböen ein. Ein Vorwärtskommen war nur noch im Tatzelwurm möglich, da es auch noch Neuschnee auf der Loipe hatte und sobald man einen Ski im Neuschnee hatte, bremste es ziemlich abrupt. Nach 15km überlegte ich mir den Zug nach Oberwald zu nehmen, denn dieses Rennen war eines der Sorte "Harter Hund". Irgendwie schaffte ich es dann doch noch nach rund 2h ins Ziel. Auch bei diesem Rennen schaute ein mittlerer Rang bei den Frauen heraus. In Anbetracht, dass ich nicht mehr ganz frisch war am zweiten Tag, war auch das in Ordnung.
Nach dem Rennen gab es den obligaten Kuchen mit Kaffee und dann ging es zurück nach Fiesch, wo wir unser Gepäck im Hotel abholten und uns auf die Heimreise machten. Es war wieder mal ein erlebnisreiches, anstrengendes und vielseitiges Wochenende, das im Handumdrehen viel zu schnell vorüber war.
Tracks:
21 Km Klassisch: http://connect.garmin.com/activity/152931415
30 Km Skating: http://connect.garmin.com/activity/152931444
Am Freitagabend fuhren wir direkt nach der Arbeit mit dem Zug nach Fiesch ins Hotel Des Alpes. Dort angekommen, konnten wir sogleich unser Zimmer beziehen. Es war schade, dass das Restaurant des Hotels bereits ausgebucht war und wir erst 1 1/2h später wieder einen freien Tisch bekommen hätten. So mussten wir ein anderes Restaurant suchen gehen und auswärts essen.
Am anderen Morgen nahmen wir den Zug nach Blitzingen, wo die Startnummernausgabe war. Dort bezogen wir unsere Startnummern für die beiden Rennen. Es gab eine tolle rote Odlo-Mütze als Erinnerungspreis, zudem waren Teigwaren, Schokolade und Sponser-Getränke im Give-Away-Sack. Das stimmte schon mal zuversichtlich.
Die Loipenspur war gefroren, weshalb wir unsere Skis am TOKO-Stand klistern liessen. Um 09:30h erfolgte der Start über 21km Klassische Technik. Bei den 260 Teilnehmern war man schnell mal eingereiht. Leider haftete der Klister kaum im Schnee, so dass wir praktisch die ganzen 21km mit den Oberarmen stossen mussten. Zu meiner Überraschung schien mir das nicht so schlecht zu liegen, klassierte ich mich doch bei den Frauen auf einem mittleren Rang und war nur knapp 4 Minuten langsamer als Philippe. Damit war ich recht zufrieden, da wir ja erst letzte Saison mit der Klassichen Technik angefangen hatten.
Zur Belohnung gab es Kuchen und Kaffee im Loipenkaffee in Oberwald. Zurück in Fiesch konnten wir noch gratis die Sauna und das Dampfbad im Sportzentrum benutzen, was wir uns natürlich nicht entgehen liessen. Dieses Mal hatten wir uns im Hotelrestaurant einen Tisch auf 19:00h reserivert. Das hat sich gelohnt, denn die Gemüserösti und die Tortellini an Käsesauce schmeckten köstlich. Danach legten wir uns bald schlafen, wir mussten ja für den Sonntag nochmals fit sein.
Da wir die Skatingskier schon am Mittwoch zu Hause wachsen mussten, hatte sich Philippe für den mittleren Wachs TOKO rot entschieden. Die Wachsempfehlung am Freitag war 50% TOKO gelb und 50% TOKO blau, da lagen wir wohl nicht ganz richtig. Ändern konnten wir sowieso nichts mehr. Wie sich herausstellte wurde der Wachstipp am Samstag nochmals geändert auf 50% TOKO rot und 50% TOKO gelb, also hatten wir die Skier doch nicht komplett verwachst.
Am Sonntag erfolgte der Start zum Skating Rennen um 10:00h. Wir reihten uns nicht zuvorderst ein, da wir keine Schnellstarter sind und dachten, dass wir im flachen zweiten Teil dann schon noch ein paar Plätze gut machen könnten. Leider war dem nicht so. Schon beim Start ging es zu und her wie am Engadiner, die ersten stürzten und es gab auch schon ein paar Stockbrüche. Nach 10km setzten heftige Gegenwindböen ein. Ein Vorwärtskommen war nur noch im Tatzelwurm möglich, da es auch noch Neuschnee auf der Loipe hatte und sobald man einen Ski im Neuschnee hatte, bremste es ziemlich abrupt. Nach 15km überlegte ich mir den Zug nach Oberwald zu nehmen, denn dieses Rennen war eines der Sorte "Harter Hund". Irgendwie schaffte ich es dann doch noch nach rund 2h ins Ziel. Auch bei diesem Rennen schaute ein mittlerer Rang bei den Frauen heraus. In Anbetracht, dass ich nicht mehr ganz frisch war am zweiten Tag, war auch das in Ordnung.
Nach dem Rennen gab es den obligaten Kuchen mit Kaffee und dann ging es zurück nach Fiesch, wo wir unser Gepäck im Hotel abholten und uns auf die Heimreise machten. Es war wieder mal ein erlebnisreiches, anstrengendes und vielseitiges Wochenende, das im Handumdrehen viel zu schnell vorüber war.
Tracks:
21 Km Klassisch: http://connect.garmin.com/activity/152931415
30 Km Skating: http://connect.garmin.com/activity/152931444
Montag, 6. Februar 2012
Frozen Cityrunning
Am Sonntag leiteten Philippe und ich das Cityrunning. Die Strecke hatten wir uns am Mittwoch in der Mittagspause angeschaut. Bei der klirrenden Kälte machte es uns nicht an, dies an einem Abend und bei Dunkelheit zu tun. Wir wählten eine abwechslungsreiche Strecke vom Bürkliplatz zum Bucheggplatz und über die Uni Irchel wieder zurück zum Ausgangspunkt. Trotz Kälte waren die Strassen und Trottoirs recht gut zu begehen und kaum vereist. Im Vorfeld war noch die Diskussion, ob man überhaupt ein Cityrunning anbieten sollte bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, am Schluss wurde aber entschieden, dass es machbar sein sollte, solange das Thermometer nicht unter minus 20 Grad fallen würde.
Am Sonntagmorgen fuhren Philippe und ich um 08:30h nach Zürich und deponierten unsere Sachen im Fitnesspark Münstergasse. Natürlich hätten wir uns da auch am liebsten direkt ins Hamam begeben und uns dort gewärmt, aber wenn man Verpflichtungen hat, sieht es etwas anders aus. So joggten wir auf 09:25h zum Bürkliplatz, und staunten nicht schlecht, als wir 23 gut eingehüllte joggingwillige Sportler beim Treffpunkt vorfanden. So trabten wir bei etwa minus 15 Grad und Sonnenschein los. Auf den ersten 3 oder 4 Kilometer hatte ich vom leichten Biswind noch etwas kalte Füsse und Hände, doch das legte sich bald. Die Teilnehmer schienen unseren Ausflug zu geniessen und die winterliche Stimmung war einfach herrlich. Pünktlich um 11:00h waren wieder zurück beim Treffpunkt. Die meisten verabschiedeten sich schnell, ein paar wenige wärmten sich noch im Starbucks mit einem feinen Kaffee.
Track: http://connect.garmin.com/activity/147461237
Am Sonntagmorgen fuhren Philippe und ich um 08:30h nach Zürich und deponierten unsere Sachen im Fitnesspark Münstergasse. Natürlich hätten wir uns da auch am liebsten direkt ins Hamam begeben und uns dort gewärmt, aber wenn man Verpflichtungen hat, sieht es etwas anders aus. So joggten wir auf 09:25h zum Bürkliplatz, und staunten nicht schlecht, als wir 23 gut eingehüllte joggingwillige Sportler beim Treffpunkt vorfanden. So trabten wir bei etwa minus 15 Grad und Sonnenschein los. Auf den ersten 3 oder 4 Kilometer hatte ich vom leichten Biswind noch etwas kalte Füsse und Hände, doch das legte sich bald. Die Teilnehmer schienen unseren Ausflug zu geniessen und die winterliche Stimmung war einfach herrlich. Pünktlich um 11:00h waren wieder zurück beim Treffpunkt. Die meisten verabschiedeten sich schnell, ein paar wenige wärmten sich noch im Starbucks mit einem feinen Kaffee.
Track: http://connect.garmin.com/activity/147461237
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